Umfrage zum Kundenkontakt während Corona, Folge 3

connect+act: „Offline und Online wachsen zusammen“

Wir haben bei bayerisch-schwäbischen Unternehmen nachgefragt, wie sie während der Krise mit ihren Kunden in Kontakt bleiben. Susanne Kaßner, Inhaberin von connect+act Augsburg, hat verraten, wie unterschiedlich Kunden mit der Krise umgehen.

Mit meinen Geschäftspartnern läuft der Kontakt reibungslos weiter. Wir treffen uns aktuell virtuell eher häufiger, weil wir mehr Zeit in Erfahrungsaustausch und gemeinsames Lernen investieren. Mit meinen Kunden hingegen gestaltet sich der Kontakt unterschiedlich.

Echte Nähe ist nicht ersetzbar

Manche Kunden lassen sich von Corona nicht beirren, denn meine Themen „Führung, Zusammenarbeit und Veränderung“ finden aktuell ja genauso statt. Durch die Arbeit aus den Homeoffices heraus, ist manches sogar eher herausfordernder. So haben mutige Kunden zum Beispiel den 1,5-tägigen Führungsworkshop – geplant im vollausgestatteten Hotel – komplett online als Video-Meeting durchführen wollen. Das hat von uns als Moderatoren viel Kreativität, Vorbereitung sowie technisches Geschick gefordert. Von den Teilnehmern hingegen bedurfte es eine gehörige Portion Neugier und Disziplin. Das Teamgefühl am Ende und das erarbeitete Ergebnis gab uns Recht, auch wenn die echte Nähe nicht ersetzbar ist. 

Zurückfahren von beeinflussbaren Kosten

Andere Kunden haben direkt zu Beginn der Krise geplante Termine abgesagt. Das Muster des pauschalen Zurückfahrens beeinflussbarer Kosten – in Teilen sicher sinnvoll, jedoch häufig die Menschen treffend, die es zu halten gilt – kenne ich aus früheren Krisen. Ich finde das ausgesprochen schade, denn gerade jetzt sind doch Fragen wie „Wie führe ich aus dem Homeoffice heraus?“ oder „Wie halte ich Stimmung und Zusammenhalt im Team aufrecht?“ noch bedeutsamer als sonst. Zum Glück gibt es auch neue Coaching-Kunden, die aktiv Unterstützung suchen. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um sich zu fokussieren und Klarheit zu gewinnen.

Technisches Equipment ausbauen und Angebote verzahnen

Für mich als Change-Gestalterin und Coach hat die Krise dazu beigetragen, den Ausbau meines technischen Equipments zu beschleunigen und mein Angebot „offline & online“ enger zu verzahnen. Zudem bastle ich gerade an kleinen, feinen Produkten, die Führungskräften und Teams auf einfache Art im kollaborativen Umgang helfen. Leicht & produktiv soll es sein – und das gilt nicht nur in der Krise. Ich bin gespannt, was uns die Zukunft bringt.

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