OB-Wahl 2020 in Augsburg: Folge 3

Claudia Eberle: „Wirtschaft, Arbeitsplätze und Finanzen“

Die Kommunalwahlen in Augsburg stehen vor der Tür. Wir haben bei den regionalen Politikern nachgefragt, wie ihre aktuelle Stimmung dazu ist. Claudia Eberle, Pro Augsburg, erklärt, weshalb für sie eine Entscheidung ohne Abstimmung unmöglich ist.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Was ist Ihre derzeitige Stimmungslage im Hinblick auf die Wahl am 15. März?

Claudia Eberle: Meine Stimmungslage ist sehr gut. Ich bin mir sicher, dass Pro Augsburg bei der Stadtrats- und bei der Oberbürgermeisterwahl entsprechend gut abschneiden wird.

Welche Politiker aus der Vergangenheit haben Sie geprägt und vielleicht sogar beeinflusst?

In der Bundes- und Landespolitik hat mich Theo Waigel beeindruckt – ein Staatsmann, der auf der Weltbühne aktiv war und doch immer sehr bodenständig und verwurzelt geblieben ist. Er war nie der „kalte“ Politiker, der nur seine Akten kannte, sondern er war immer auch Mensch und nahe an den Bürgerinnen und Bürgern.

Wie definieren Sie den Job als Bürgermeisterin?

Die Oberbürgermeisterin ist die Mutter der Stadt und dem Wohle seiner Kinder, den Bürgern der Stadt verpflichtet. Es geht vor allem darum, als weises Familienoberhaupt, mit Sachverstand und Weitsicht einem großen kompetenten Verwaltungsteam vorzustehen.

Welches Thema hat für Sie die höchste Priorität, wenn Sie Augsburgs Bürgermeisterin werden?

Wirtschaft, Arbeitsplätze und Finanzen haben höchste Priorität: Arbeitsplätze sind die Basis dafür, dass die Stadt bei anderen bedeutenden Themen handeln kann. Menschen brauchen eine erfüllende Arbeit. Wenn die heimische Wirtschaft floriert, geht es auch der Stadt gut. Darauf aufbauend folgen dann alle anderen Themengebiete.

Wie stellen Sie sich Augsburg in zehn Jahren vor? 

Als eine prosperierende Stadt, die auch die nächste große Veränderung erfolgreich gemeistert hat und Vorreiterin bei innovativen Technologien ist, allen voran die Umwelttechnologie. Das Technologiezentrum Augsburg und die vielen weiteren Institute, wie beispielsweise das Fraunhofer, sind ein herausragendes Beispiel.

Wenn Sie eine Entscheidung ohne jegliche Abstimmung treffen dürften, welche wäre das?

Ich stehe seit 25 Jahren für offene Kommunikation, politische Transparenz und Bürgernähe – eine Entscheidung ohne jegliche Abstimmung ist für mich nicht vorstellbar.

Was hätten Sie sich für das erste Jahr Ihrer Amtszeit vorgenommen?

Die ersten wichtigen Maßnahmen umsetzen, um damit Augsburg wirtschaftlich und kulturell voranzubringen und weiterhin als lebenswert zu erhalten.

Wenn Sie jetzt sofort 3 Dinge an Augsburg ändern könnten – welche?

Als erstes würde ich die Gewerbesteuer senken, damit Augsburg als attraktiver Wirtschaftsstandort wahrgenommen wird. Außerdem würde ich die Digitalisierung für mehr Bürgerservice vorantreiben. Zu guter Letzt würde ich dringende Sanierungen bei Schulen, Straßen, Geh- und Radwegen umsetzen.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
OB-Wahl 2020 in Augsburg: Folge 3

Claudia Eberle: „Wirtschaft, Arbeitsplätze und Finanzen“

Die Kommunalwahlen in Augsburg stehen vor der Tür. Wir haben bei den regionalen Politikern nachgefragt, wie ihre aktuelle Stimmung dazu ist. Claudia Eberle, Pro Augsburg, erklärt, weshalb für sie eine Entscheidung ohne Abstimmung unmöglich ist.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Was ist Ihre derzeitige Stimmungslage im Hinblick auf die Wahl am 15. März?

Claudia Eberle: Meine Stimmungslage ist sehr gut. Ich bin mir sicher, dass Pro Augsburg bei der Stadtrats- und bei der Oberbürgermeisterwahl entsprechend gut abschneiden wird.

Welche Politiker aus der Vergangenheit haben Sie geprägt und vielleicht sogar beeinflusst?

In der Bundes- und Landespolitik hat mich Theo Waigel beeindruckt – ein Staatsmann, der auf der Weltbühne aktiv war und doch immer sehr bodenständig und verwurzelt geblieben ist. Er war nie der „kalte“ Politiker, der nur seine Akten kannte, sondern er war immer auch Mensch und nahe an den Bürgerinnen und Bürgern.

Wie definieren Sie den Job als Bürgermeisterin?

Die Oberbürgermeisterin ist die Mutter der Stadt und dem Wohle seiner Kinder, den Bürgern der Stadt verpflichtet. Es geht vor allem darum, als weises Familienoberhaupt, mit Sachverstand und Weitsicht einem großen kompetenten Verwaltungsteam vorzustehen.

Welches Thema hat für Sie die höchste Priorität, wenn Sie Augsburgs Bürgermeisterin werden?

Wirtschaft, Arbeitsplätze und Finanzen haben höchste Priorität: Arbeitsplätze sind die Basis dafür, dass die Stadt bei anderen bedeutenden Themen handeln kann. Menschen brauchen eine erfüllende Arbeit. Wenn die heimische Wirtschaft floriert, geht es auch der Stadt gut. Darauf aufbauend folgen dann alle anderen Themengebiete.

Wie stellen Sie sich Augsburg in zehn Jahren vor? 

Als eine prosperierende Stadt, die auch die nächste große Veränderung erfolgreich gemeistert hat und Vorreiterin bei innovativen Technologien ist, allen voran die Umwelttechnologie. Das Technologiezentrum Augsburg und die vielen weiteren Institute, wie beispielsweise das Fraunhofer, sind ein herausragendes Beispiel.

Wenn Sie eine Entscheidung ohne jegliche Abstimmung treffen dürften, welche wäre das?

Ich stehe seit 25 Jahren für offene Kommunikation, politische Transparenz und Bürgernähe – eine Entscheidung ohne jegliche Abstimmung ist für mich nicht vorstellbar.

Was hätten Sie sich für das erste Jahr Ihrer Amtszeit vorgenommen?

Die ersten wichtigen Maßnahmen umsetzen, um damit Augsburg wirtschaftlich und kulturell voranzubringen und weiterhin als lebenswert zu erhalten.

Wenn Sie jetzt sofort 3 Dinge an Augsburg ändern könnten – welche?

Als erstes würde ich die Gewerbesteuer senken, damit Augsburg als attraktiver Wirtschaftsstandort wahrgenommen wird. Außerdem würde ich die Digitalisierung für mehr Bürgerservice vorantreiben. Zu guter Letzt würde ich dringende Sanierungen bei Schulen, Straßen, Geh- und Radwegen umsetzen.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben