101 Köpfe, Folge 137

Thomas Schörg: Lieber mit Baseball-Kappe statt Krawatte

Thomas Schörg ist Geschäftsbereichsleiter Kommunikation der IHK Schwaben. Im 101-Köpfe-Interview verrät er, weshalb er sich nie konkret für Augsburg entschieden hat und mit welchem Film er die aktuelle Corona-Zeit vergleicht.


Name: Thomas Schörg

Alter: 49 Jahre

Position: Bereichsleiter Kommunikation / Pressesprecher

Hobbies: VW Käfer fahren, Schach spielen, Krimis und Geschichtsbücher lesen, Rad fahren, wandern gehen und Ski fahren


B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Was macht Ihnen an Ihrem Beruf am meisten Spaß?

Ich lerne fast jeden Tag neue Themen und Menschen kennen. Das Ergebnis unserer Arbeit kann ich oft schon am gleichen Tag im Internet oder der Zeitung lesen, im Radio hören oder im Fernsehen sehen. Ständige Routinen, von denen ich erfreulicherweise nur sehr wenige habe, sind mir dagegen ein Graus.

Welche drei Gegenstände dürfen keinesfalls auf Ihrem Schreibtisch fehlen? Und warum?

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Wenn es nach mir geht, dann liegt so wenig wie möglich in meinem Büro. Ich brauche Ordnung bei dem was ich mache, und das geht auf meinem Schreibtisch los. Und dennoch: Auf ihm steht ein Foto meiner Familie und hinter mir an der Wand hängt ein Bild von Wolfgang Lettl. Dazwischen lässt sich gut arbeiten.

Im Arbeitsalltag tragen Sie Anzug und Krawatte. Entspricht das auch Ihrem privaten Kleidungsstil?

Zumindest von der Krawatte habe ich mich zwischenzeitlich fast vollständig getrennt. Das wäre vor zehn Jahren, als ich bei der IHK Schwaben angefangen habe, absolut unvorstellbar gewesen. Privat ist die Baseball-Kappe mein ständiger Begleiter. Als Brillenträger schützt sie mich vor Sonne, Schnee und Regen. Einfach praktisch.

Sie haben bereits in Augsburg studiert. Welche Bedeutung hat die Stadt für Sie?

Ich habe mich nie bewusst für Augsburg entscheiden. Es war immer mehr der Zufall oder das konkrete Angebot, die mich nach hierhergeführt haben. Vielleicht ist das sogar der Grund, warum ich mich zwischenzeitlich in Augsburg sehr wohl fühle – auch wenn ich nicht in der Stadt wohne, habe ich sie doch schätzen gelernt.

An welchem anderen Ort der Welt würden Sie gerne einmal eine Zeit lang leben und weshalb genau dort?

Südtirol. Mich ziehen die Berge mehr an als das Meer. Das Land hat eine lange Geschichte und vielfältige Kultur und der Menschenschlag ist unserem durchaus ähnlich. Und ein weiterer Vorteil ist: ich bin auch schnell wieder in Bayerisch-Schwaben.

Schach gehört zu Ihren Interessen. Sind Sie jemand, der immer gewinnen muss, oder macht es Ihnen nichts aus, auch mal „Schach matt“ gesetzt zu werden?

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Schach ist eines der wenigen Spiele, bei denen es nicht nur gewinnen und verlieren gibt. Im Schach kann man auch Remis spielen. Mir ist es dabei wichtig, dass meine Figuren ein stabiles Ganzes bilden, dass ich wenig Fehler mache und Ausdauer zeige. Im Schach schlägt meist nicht der Schnelle den Langsamen, sondern der Ausdauernde den Sprinter. Das kommt mir sehr entgegen.

Sie interessieren sich außerdem für Geschichte. Aus welchem Zeitalter könnten wir uns noch heute etwas abschauen?

In fast jeder Zeit gab es Menschen, die durch ihr Denken und Handeln die Welt um sich herum verändert haben – deshalb will ich mich auf kein Zeitalter begrenzen.

Sobald Corona in den Griff gebracht ist. Was steht ganz oben auf Ihrer To-Do-Liste?

Ab und an erinnert mich die aktuelle Corona-Zeit an den Film „Und täglich grüßte das Murmeltier“. Der Hauptdarsteller Bill Murray erlebt darin den immer gleichen Tag, dem er am Anfang mit skurrilem Humor, dann mit tiefem Frust und am Ende mit dem Versuch das Beste daraus zu machen begegnet. Als der „Murmeltiertag“ endlich für ihn vorbei ist, ist Murray nur froh, dass die Endlosschleife für ihn ein Ende hat. Um also Ihre Frage zu beantworten: ich denke ich gehe mit meiner Frau wandern, vielleicht sogar in Südtirol.

Ganz spontan in dreißig Sekunden: drei beeindruckende Persönlichkeiten aus Bayerisch-Schwaben – und warum genau die?

Sebastian Kneipp, Rudolf Diesel und das Duo Michael Kobr und Volker Klüpfel. Kneipp haben vielen Menschen ihre Gesundheit zu verbanken, Diesel ihren Wohlstand und Kobr/Klüpfel ein Paar unbeschwerte Stunden. Ich denke die Mischung daraus, macht auch Bayerisch-Schwaben aus. Hier kann man gut arbeiten und leben. Das klingt auf den ersten Blick fast schon banal, doch gerade das Einfache ist es, dass uns oft so fern ist und schwierig erscheint.

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
101 Köpfe, Folge 137

Thomas Schörg: Lieber mit Baseball-Kappe statt Krawatte

Thomas Schörg ist Geschäftsbereichsleiter Kommunikation der IHK Schwaben. Im 101-Köpfe-Interview verrät er, weshalb er sich nie konkret für Augsburg entschieden hat und mit welchem Film er die aktuelle Corona-Zeit vergleicht.


Name: Thomas Schörg

Alter: 49 Jahre

Position: Bereichsleiter Kommunikation / Pressesprecher

Hobbies: VW Käfer fahren, Schach spielen, Krimis und Geschichtsbücher lesen, Rad fahren, wandern gehen und Ski fahren


B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Was macht Ihnen an Ihrem Beruf am meisten Spaß?

Ich lerne fast jeden Tag neue Themen und Menschen kennen. Das Ergebnis unserer Arbeit kann ich oft schon am gleichen Tag im Internet oder der Zeitung lesen, im Radio hören oder im Fernsehen sehen. Ständige Routinen, von denen ich erfreulicherweise nur sehr wenige habe, sind mir dagegen ein Graus.

Welche drei Gegenstände dürfen keinesfalls auf Ihrem Schreibtisch fehlen? Und warum?

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Wenn es nach mir geht, dann liegt so wenig wie möglich in meinem Büro. Ich brauche Ordnung bei dem was ich mache, und das geht auf meinem Schreibtisch los. Und dennoch: Auf ihm steht ein Foto meiner Familie und hinter mir an der Wand hängt ein Bild von Wolfgang Lettl. Dazwischen lässt sich gut arbeiten.

Im Arbeitsalltag tragen Sie Anzug und Krawatte. Entspricht das auch Ihrem privaten Kleidungsstil?

Zumindest von der Krawatte habe ich mich zwischenzeitlich fast vollständig getrennt. Das wäre vor zehn Jahren, als ich bei der IHK Schwaben angefangen habe, absolut unvorstellbar gewesen. Privat ist die Baseball-Kappe mein ständiger Begleiter. Als Brillenträger schützt sie mich vor Sonne, Schnee und Regen. Einfach praktisch.

Sie haben bereits in Augsburg studiert. Welche Bedeutung hat die Stadt für Sie?

Ich habe mich nie bewusst für Augsburg entscheiden. Es war immer mehr der Zufall oder das konkrete Angebot, die mich nach hierhergeführt haben. Vielleicht ist das sogar der Grund, warum ich mich zwischenzeitlich in Augsburg sehr wohl fühle – auch wenn ich nicht in der Stadt wohne, habe ich sie doch schätzen gelernt.

An welchem anderen Ort der Welt würden Sie gerne einmal eine Zeit lang leben und weshalb genau dort?

Südtirol. Mich ziehen die Berge mehr an als das Meer. Das Land hat eine lange Geschichte und vielfältige Kultur und der Menschenschlag ist unserem durchaus ähnlich. Und ein weiterer Vorteil ist: ich bin auch schnell wieder in Bayerisch-Schwaben.

Schach gehört zu Ihren Interessen. Sind Sie jemand, der immer gewinnen muss, oder macht es Ihnen nichts aus, auch mal „Schach matt“ gesetzt zu werden?

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Schach ist eines der wenigen Spiele, bei denen es nicht nur gewinnen und verlieren gibt. Im Schach kann man auch Remis spielen. Mir ist es dabei wichtig, dass meine Figuren ein stabiles Ganzes bilden, dass ich wenig Fehler mache und Ausdauer zeige. Im Schach schlägt meist nicht der Schnelle den Langsamen, sondern der Ausdauernde den Sprinter. Das kommt mir sehr entgegen.

Sie interessieren sich außerdem für Geschichte. Aus welchem Zeitalter könnten wir uns noch heute etwas abschauen?

In fast jeder Zeit gab es Menschen, die durch ihr Denken und Handeln die Welt um sich herum verändert haben – deshalb will ich mich auf kein Zeitalter begrenzen.

Sobald Corona in den Griff gebracht ist. Was steht ganz oben auf Ihrer To-Do-Liste?

Ab und an erinnert mich die aktuelle Corona-Zeit an den Film „Und täglich grüßte das Murmeltier“. Der Hauptdarsteller Bill Murray erlebt darin den immer gleichen Tag, dem er am Anfang mit skurrilem Humor, dann mit tiefem Frust und am Ende mit dem Versuch das Beste daraus zu machen begegnet. Als der „Murmeltiertag“ endlich für ihn vorbei ist, ist Murray nur froh, dass die Endlosschleife für ihn ein Ende hat. Um also Ihre Frage zu beantworten: ich denke ich gehe mit meiner Frau wandern, vielleicht sogar in Südtirol.

Ganz spontan in dreißig Sekunden: drei beeindruckende Persönlichkeiten aus Bayerisch-Schwaben – und warum genau die?

Sebastian Kneipp, Rudolf Diesel und das Duo Michael Kobr und Volker Klüpfel. Kneipp haben vielen Menschen ihre Gesundheit zu verbanken, Diesel ihren Wohlstand und Kobr/Klüpfel ein Paar unbeschwerte Stunden. Ich denke die Mischung daraus, macht auch Bayerisch-Schwaben aus. Hier kann man gut arbeiten und leben. Das klingt auf den ersten Blick fast schon banal, doch gerade das Einfache ist es, dass uns oft so fern ist und schwierig erscheint.

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben