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Wieland-Preis für HS Ulm Absolvent: Neue Methode zur Stromnetzplanung
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Wieland-Werke AG

Wieland-Preis für HS Ulm Absolvent: Neue Methode zur Stromnetzplanung

 Eric Junge von der Hochschule Ulm erhält Wieland-Preis für seine Masterarbeit. Foto: Hochschule Ulm

Mit seiner Masterarbeit zur sogenannten „zeitreihenbasierten Lastflussanalyse“ konnte Eric Junge von der Hochschule Ulm (HS Ulm) den Wieland-Preis ergattern. Die Auszeichnung geht jährlich an studentische Arbeiten an der HS Ulm, die die Kriterien Ökologie, Wirtschaft und Soziales erfüllen. Verliehen wurde der Preis im Rahmen der Absolventen-Abschlussfeier am 31. Juli.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaltion

Nach einjähriger Pause konnte wieder ein Absolvent der Hochschule Ulm (HS Ulm) den Wieland-Preis für seine Masterarbeit gewinnen. Nach 2008, 2010, 2011, 2012 und 2013 ist dies nun das sechste Mal, dass der Wieland-Preis für nachhaltige Technik und Wirtschaft einem Absolventen der HS Ulm übergeben wird. Der Student des Studiengangs „Elektrische Energiesysteme und Elektromobilität“ hatte in seiner Masterarbeit eine neue Methode für die Planung von Stromnetzen erarbeitet.

HS Ulm Absolvent findet neuen Weg um effizientere Stromnetze zu planen

Am 31. Juli wurde Eric Jung nun der Wieland-Preis verliehen. Dieser ist mit 6.000 Euro der höchstdotierte Preis für studentische Arbeiten an der Hochschule Ulm. Die ausgezeichnete Masterarbeit trägt den Titel „Umsetzung einer zeitreihenbasierten Lastflussrechnung auf Hochspannungsebene und Interpretation der Ergebnisse für neue Netzplanungsgrundsätze“. In dieser wies er nach, dass es mit diesem Verfahren möglich ist, Stromnetze effizienter zu planen und dadurch Netzausbau und Kosten zu reduzieren.

Netze BW GmbH unterstützt HS Ulm Absolvent bei seiner Arbeit

Eric Junge führte seine Arbeit bei der Netze BW GmbH durch. Diese ist das größte Netzunternehmen für Strom, Gas und Wasser in Baden-Württemberg. Desweiteren bietet die in der Masterarbeit analysierte Methode auch die Möglichkeit, zukünftig Alternativen zum klassischen Netzausbau zu bewerten. Dazu zählt beispielsweise gezieltes reduzieren der Einspeiseleistung von Solarstrom- und Windkraftanlagen. Durch die Energiewende integriert die Netze BW immer mehr dieser Anlagen. Die Energieeinspeisung dieser bringt das Stromverteilnetz jedoch zeitweise an die Grenzen der Aufnahmefähigkeit. Ob und wann das Stromnetz deswegen ausgebaut werden muss, wurde bisher mit bewährten vereinfachten Verfahren der Netzplanung berechnet.

Jury sieht in Masterarbeit alle wichtigen Aspekte erfüllt.

Der Wieland-Preis-Jury zu folge leistet dies Masterarbeit einen konkreten und wichtigen Beitrag für den Erfolg der Energiewende. Die Preisrichter bestehen aus Vertretern der Hochschule Ulm, des UNW (Ulmer Initiativkreis nachhaltige Wirtschaftsentwicklung e. V.) und der Wieland-Werke AG. Sie zeichneten darüber hinaus auch Professor Gerd Heilscher aus, der die Arbeit betreut hatte.

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