Ehrenamt

Wasserwerksnachbarschaft Neu-Ulm hat einen neuen Leiter

Max Schmid übergibt sein Amt an Bernhard König (Mitte). Foto: Bernhard König
Bernhard König ist der neue, ehrenamtliche Leiter der Wasserwerksnachbarschaft (WWN) des Landkreises Neu-Ulm. Er ist hauptberuflich als geprüfter Wassermeister beim Wasserwerk der Stadt Vöhringen tätig.

König tritt damit die Nachfolge von Max Schmid an. Dieser wurde beim Stadtbauamt Krumbach im Februar 2018 in den Ruhestand verabschiedet. Seit 2004 hatte der staatlich geprüfte Bautechniker und Straßenbau-Meistert die Leitung der Wasserwerksnachbarschaften der Landkreise Neu-Ulm und Günzburg inne. Die WWN Günzburg leitet er auch in Zukunft, da es noch keinen Nachfolger gibt.

Aufgaben des WWN-Leiter

Schmid organisierte zweimal im Jahr die WWN-Tage, bei denen sich das technische Personal der Wasserwerke sowie weitere Vertreter der Wasserwirtschaft und des Öffentlichen Gesundheitsdienstes zur gemeinsamen Fortbildung treffen. Zum Weltwassertag 2018 am 22. März kamen etwa 40 Fachleute der WWN im Landkreis Neu-Ulm in Bellenberg bereits zum 55. Mal zusammen. Themen waren die Digitalisierung der Wasserversorgung und wie Wasserrohrbrüche am besten gefunden werden können.

Zusammenarbeit mit der Stadt

Als WWN-Leiter arbeitete Max Schmid auch mit den Beschäftigten der Wasserwerke und mit den jeweiligen Bürgermeistern zusammen. Der Leiter des Öffentlichen Gesundheitsdienstes am Landratsamt Neu-Ulm betonte, Schmid sei ein hochkompetenter und praxiserfahrener Ansprechpartner bei vielen Fragestellungen der Trinkwasserversorgung. Er habe den Zusammenhalt zwischen den Wasserwerken im Landkreis durch seinen persönlichen Einsatz sehr gefördert und vorangebracht.

Über die Wasserwerksnachbarschaft

Die WWN gibt es in Bayern seit 1986. Seit dem Jahr 2009 sind sie als gemeinnütziger Verein eingetragen. Das Angebot der WWN richtet sich in erster Linie an das technische Personal der Wasserversorgungs-Unternehmen, wie zum Beispiel Wassermeister, Wasserwarte und Facharbeiter. Fachkenntnisse sollen durch Vorträge, Erfahrungsaustausch und die Bereitstellung von Informationsmaterial vermittelt, grundlegende Fertigkeiten für die betriebliche Arbeit in der Praxis geübt werden. Gleichzeitig will man zur Nachbarschaftshilfe anregen.  

Seit dem Jahr 1994 besteht ein komplettes, in 71 Nachbarschaften gegliedertes Gefüge, in das nahezu alle bayerischen Wasserversorger integriert sind. Über die Jahre sind die WWN so zur einzigen flächendeckenden Fortbildungsmöglichkeit auch für kleine Wasserversorger gereift. Bei den Wasserwerksnachbarschaften handelt es sich also quasi um ein Netzwerk der Trinkwasserversorger. Die Fortbildungsmaßnahmen werden ortsnah angeboten, daher werden sie auf Landkreisebene organisiert.

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König tritt damit die Nachfolge von Max Schmid an. Dieser wurde beim Stadtbauamt Krumbach im Februar 2018 in den Ruhestand verabschiedet. Seit 2004 hatte der staatlich geprüfte Bautechniker und Straßenbau-Meistert die Leitung der Wasserwerksnachbarschaften der Landkreise Neu-Ulm und Günzburg inne. Die WWN Günzburg leitet er auch in Zukunft, da es noch keinen Nachfolger gibt.

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Schmid organisierte zweimal im Jahr die WWN-Tage, bei denen sich das technische Personal der Wasserwerke sowie weitere Vertreter der Wasserwirtschaft und des Öffentlichen Gesundheitsdienstes zur gemeinsamen Fortbildung treffen. Zum Weltwassertag 2018 am 22. März kamen etwa 40 Fachleute der WWN im Landkreis Neu-Ulm in Bellenberg bereits zum 55. Mal zusammen. Themen waren die Digitalisierung der Wasserversorgung und wie Wasserrohrbrüche am besten gefunden werden können.

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Die WWN gibt es in Bayern seit 1986. Seit dem Jahr 2009 sind sie als gemeinnütziger Verein eingetragen. Das Angebot der WWN richtet sich in erster Linie an das technische Personal der Wasserversorgungs-Unternehmen, wie zum Beispiel Wassermeister, Wasserwarte und Facharbeiter. Fachkenntnisse sollen durch Vorträge, Erfahrungsaustausch und die Bereitstellung von Informationsmaterial vermittelt, grundlegende Fertigkeiten für die betriebliche Arbeit in der Praxis geübt werden. Gleichzeitig will man zur Nachbarschaftshilfe anregen.  

Seit dem Jahr 1994 besteht ein komplettes, in 71 Nachbarschaften gegliedertes Gefüge, in das nahezu alle bayerischen Wasserversorger integriert sind. Über die Jahre sind die WWN so zur einzigen flächendeckenden Fortbildungsmöglichkeit auch für kleine Wasserversorger gereift. Bei den Wasserwerksnachbarschaften handelt es sich also quasi um ein Netzwerk der Trinkwasserversorger. Die Fortbildungsmaßnahmen werden ortsnah angeboten, daher werden sie auf Landkreisebene organisiert.

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