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Ein Unwetter hatte am Freitagabend die komplette Infrastruktur des Rockfestivals und die Zeltplätze zerstört. „Der Abbruch des Southside-Festivals war leider unvermeidbar“, betont Barny Sancakli, Geschäftsführer der Ulmer Sicherheitsfirma SHS.
Konzertgelände bereits gegen 21 Uhr geräumt
Die SHS Sicherheit & Service GmbH war mit 400 Beschäftigten für die Sicherheit auf dem Festgelände mit vier Bühnen verantwortlich. Weitere 200 Mitarbeiter waren auf den Zeltplätzen im Einsatz. Die Veranstalter und die Sicherheitsfirma waren über das Unwetter informiert. Bereits beim Einlass wurden die Besucher gebeten, ihre Autoschlüssel bei sich zu behalten. So konnten sie notfalls schnell in ihren PWKs Schutz suchen.
Regen, Hagel und Blitze gefährdeten die Sicherheitslage
Gegen 22:30 Uhr schlug das Unwetter mit voller Wucht zu. Direkt neben der Hauptbühne schlug ein Blitz ein. Die Bühnentechnik war defekt, Gastrostände waren beschädigt. Die sanitären Anlagen wurden schnell unbrauchbar. Sämtliche Zelte der Rettungsdienste waren zerstört. Die Zeltplätze standen unter Wasser. Viele Zelte wurden zudem durch Hagel und Wind zerstört. „Die komplette Infrastruktur war auf einen Schlag weg“, so Sancakli.
Gefahr durch umherfliegende Zeltstangen
Insgesamt wurden in der Unwetternacht 25 Menschen behandelt. „Die Evakuierung und der spätere Abbruch waren absolut notwendig. Außerdem waren viele Besucher erschöpft und unterkühlt. Alles war nass, kalt und schmutzig“, erklärt Sancakli.
Mehrere Festivals in diesem Jahr vorzeitig abgebrochen
Sancakli und seine Mitarbeiter waren auch beim ebenfalls vorzeitig abgebrochenen Festival „Rock am Ring“ im Einsatz. Bei diesem Event in der Eifel war das Unwetter jedoch laut Sancakli nicht so heftig gewesen wie in Neuhausen ob Eck. Auch beim „Greenfield“ Open Air in Interlaken kämpfte die Ulmer Sicherheitsfirma gegen Unwetter an. Am kommenden Wochenende steht ein Einsatz bei einem Elektro-Festival in Salzburg mit 40.000 Besucher an. „Wir alle hoffen auf ruhiges Wetter“, sagt Sancakli.