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Ulmer Ingenieurbüro macht aus Schlamm Strom
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Conplaning GmbH

Ulmer Ingenieurbüro macht aus Schlamm Strom

 Das Hauptklärwerk in Studtgart Mühlhausen, Quelle: Conplaning

Einem Ulmer Ingenieurbüro hat es das Klärwerk Mühlhausen zu verdanken, dass es jetzt aus Schlamm Strom erzeugen kann.

In Baden-Württembergs größtem Klärwerk, dem Hauptklärwerk Mühlhausen bei Stuttgart, wurde eine neue Schlammfaulung in Betrieb genommen. Jetzt kann dort aus Schlamm Strom erzeugt werden. An der Planung und Realisierung der technischen Einrichtung war das Ingenieurbüro Conplaning GmbH Ulm / Neu-Ulm maßgeblich beteiligt.

Mit Klärschlamm Strom und Wärme erzeugen

Im Rahmen des Neubaus der Schlammfaulung wurden zwei neue Faultürme mit jeweils 32,5 Meter Höhe und 22 Meter Durchmesser errichtet. Hier werden aus Klärschlamm zukünftig pro Jahr bis zu sechs Millionen Kubikmeter Gas produziert. Das Gas wiederum wird dann von einem Blockheizkraftwerk zur Erzeugung von Wärme und Strom genutzt. Rund 30 Millionen Kilowattstunden stehen damit pro Jahr zur Verfügung. Die neuen Faultürme ersetzen die mittlerweile 60 Jahre alten Faulbehälter und tragen durch ihr größeres Volumen zur Schmutzwasser-Entsorgung für 1,2 Millionen Einwohner der Stadt Stuttgart und der umliegenden Gemeinden bei. Die Landeshauptstadt Stuttgart investierte 41,2 Millionen Euro in dieses Projekt, das auch den Neubau von verschiedenen Gebäuden für die technischen Einrichtungen umfasst.

Ohne Conplaning läuft nichts

Damit die Baumaßnahmen überhaupt erst in Angriff genommen werden konnten, mussten die Ulmer Spezialisten von Conplaning vorab eine Baustrom-Infrastruktur aufbauen. Im weiteren Verlauf der Arbeiten wurden dann die elektrotechnischen Einrichtungen geplant, wie zum Beispiel die Hoch- und Niederspannungsanlagen oder die Installationen für die Licht- und Kraftverteilung. Besondere Aufmerksamkeit erforderte der Brand- und Gasdichtigkeitsschutz bei Kabeldurchbrüchen. Ausgearbeitet haben die Conplaning Ingenieure auch die elektrotechnische Mess-, Steuer- und Regeltechnik im Abwasserbereich beispielweise für die Steuerung der Systemaggregate der Schlammfaulung und Entwässerung. Große Bedeutung kam den sicherheitstechnischen Einrichtungen zu. Notabschalteinrichtungen, eine Gaswarnanlage und eine unterbrechungsfreie Stromversorgung sorgen für den reibungs- und gefahrlosen Betrieb der Anlage. Auch die Klimatisierung der Betriebsräume, die Trinkwasserversorgung, die Schmutzwasserentsorgung, die Be- und Entlüftungseinrichtungen und die Heizungsanlagen wurden neben anderen technischen Einrichtungen von den Ingenieuren aus Ulm konzipiert.

Conplaning kennt sich in Klärwerken aus

Auf ihre umfangreichen Erfahrungen im Bereich Planung der Elektro-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik für Kläranlagen konnte Conplaning mit ihren 55 Mitarbeitern bei diesem Projekt zurückgreifen. Die Conplaning GmbH war schon mehrfach in den Klärwerken der Stadtentwässerung Stuttgart (SES) tätig und hat außerdem das Forschungsprojekt für die Brennstoffzellenversuchsanlage zur Klärgasverwertung im Klärwerk Stuttgart-Möhringen begleitet. Mitgewirkt hat Conplaning auch seit Jahren bei den kontinuierlichen Baumaßnahmen in der Kläranlage Steinhäule der Städte Ulm / Neu-Ulm und der umliegenden Kommunen.

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