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Ulmer Agentur für Arbeit veröffentlicht März-Zahlen
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Agentur für Arbeit Ulm

Ulmer Agentur für Arbeit veröffentlicht März-Zahlen

 Die Ulmer Agentur für Arbeit veröffentlichte ihre Zahlen - Männer haben derzeit die besseren Karten auf dem Markt, Foto: Fotolia

Im März 2013 veröffentlichte die Ulmer Agentur für Arbeit ihre Zahlen: Insgesamt zählte die Institution weniger Arbeitslose und eine gesunkene Quote. Dabei konnten eindeutig mehr Männer ihre Arbeitslosigkeit beenden.

Der lange Winter hat auf dem regionalen Arbeitsmarkt seine Spuren hinterlassen: Zum Frühjahrsstart ging die Arbeitslosen-Zahl nur leicht zurück. Mit 10.020 Personen waren in der Region Donau-Iller 260 Menschen weniger arbeitslos gemeldet als noch vor vier Wochen. Die Arbeitslosenquote sank somit von 3,8 Prozent auf 3,7 Prozent. Im vergangenen Jahr lag sie noch bei 3,2 Prozent. „Der strenge Winter ist vorbei, aber von der Frühjahrsbelebung ist noch nicht viel zu sehen. Denn vom Rückgang haben vor allem Männer profitiert. Das ist ein Zeichen dafür, dass in den Außenbereichen wieder mehr gearbeitet wird“, berichtet Peter Rasmussen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ulmer Agentur für Arbeit anlässlich der Vorlage der neuen Zahlen. Die Arbeitskräfte-Nachfrage gestaltet sich laut Rasmussen mit 1.090 Vermittlungsaufträgen noch sehr verhalten. In den ersten drei Monaten des Jahres 2013 verzeichneten die Arbeitsagenturen insgesamt 2.960 Stelleeingänge. Dies waren gut tausend Stellen oder ein Viertel weniger als im ersten Quartal 2012. Die Kurzarbeit bewegt sich weiterhin auf einem üblichen Niveau. Wegen Auftragsmangel haben rund 110 Firmen für 2.790 Arbeitnehmer Kurzarbeit angemeldet. Etwa 80 Firmen aus dem Außenbereich konnten im März 2013 aufgrund der eisigen Temperaturen nicht arbeiten und bezogen daher für 880 Arbeitnehmer Saison-Kurzarbeitergeld.

Vergleichszahlen des Vorjahres deutlich besser

Im März 2013 meldeten sich 2.510 Personen erstmalig oder wiederholt arbeitslos. Etwa tausend von ihnen – so viele wie bereits im Februar 2013 – kamen aus einer Erwerbstätigkeit. Im gleichen Zeitraum konnten 2.770 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden. Etwa 980 dieser Personen traten eine Erwerbstätigkeit an, das sind 160 Personen bzw. 20 Prozent mehr als im Februar 2013. Im März 2012 Jahr hatten sich 70 Arbeitnehmer mehr in eine Beschäftigung abgemeldet.

Hauptsächlich Männer beenden ihre Arbeitslosigkeit

Vom Rückgang der Arbeitslosigkeit profitieren vornehmlich männliche Arbeitnehmer. Ihre Zahl sank im Vergleich zum Februar 2013 um 210 auf 5.340 Arbeitslose. Bei den Frauen waren es vergleichsweise lediglich 50 Arbeitslose weniger. Die Agentur für Arbeit interpretiert diese Entwicklung als das Ende der diesjährigen Winterpause bei den Außenberufen.

Weniger beitragsfinanzierte Arbeitslosenversicherung

Nach Rechtskreisen aufgeteilt gehörten 55 Prozent aller Arbeitslosen, also 5.500 Personen, der beitragsfinanzierten Arbeitslosenversicherung (SGB III) an – 290 weniger als im Februar 2013. In der steuerfinanzierten Grundsicherung (SGB II) zählten die Jobcenter 4.520 Arbeitslose, 30 mehr als vor einem Monat.

Auch über 50-Jährige mit Chancen auf dem Markt

In Bezug auf Besonderheiten fällt besonders auf, dass einige über 50-Jährige ihre Arbeitslosigkeit beenden konnten. 3.580 Männer und Frauen zählten zu diesem Personenkreis, das sind 60 weniger als vor vier Wochen. Dennoch bilden sie mit einem Anteil von 35,7 Prozent weiterhin die größte Gruppe unter den Arbeitslosen. Unter ihnen hatten 2.400 Personen bereits das 55. Lebensjahr vollendet. Auffällig bei der Gruppe der Älteren ist eine Zunahme um 570 Personen gegenüber dem Vorjahresmonat.

Weniger junge Arbeitslose in der Region Donau-Iller

Auch die Zahl der unter 25-Jährigen fiel im März 2013 etwas kleiner aus als noch im Februar 2013 und zwar um zehn auf 1.050 Arbeitslose. Bei den unter 20-Jährigen – 150 Personen – fielen die Zahlen im Vergleich zum Vormonat und Vorjahr mit plus zehn kaum verändert aus. Die Arbeitslosenquote bei den unter 25-Jährigen lag im März 2013 bei 3,0 Prozent, bei Jugendlichen unter 20 Jahren bei 1,3 Prozent. Der Abbau der Jugendarbeitslosigkeit wird sich im Frühjahr weiter fortsetzen, erwartet Peter Rasmussen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ulmer Agentur für Arbeit.

Verhaltene Arbeitskräfte-Nachfrage im März

Die Arbeitskräfte-Nachfrage gestaltete sich im März 2013 verhalten. Insgesamt 1.090 Stellenangebote konnte der Arbeitgeberservice der Ulmer Arbeitsagentur verbuchen, das sind 90 Stellen weniger als im Februar. Von Zeitarbeitsfirmen kamen in den vergangenen vier Wochen 440 Vermittlungsaufträge. Personalbedarf meldete auch das verarbeitende Gewerbe, der Handel sowie das Gesundheits- und Sozialwesen. Mit 3.410 vakanten Stellen ist das gemeldete Angebot jedoch um ein Fünftel kleiner als vor Jahresfrist. Gesucht werden insbesondere Fachkräfte mit Fertigungsberufen wie Schlosser, Mechaniker, Metallbearbeiter, Elektriker und Tischler. Bei den Technischen Berufen sind neben Ingenieuren auch nichtakademische Fachkräfte mit hoher Qualifikation wie Techniker oder Meister gefragt. Ebenfalls für Warenkaufleute, Lager- und Transportarbeiter, Gästebetreuer und für Bewerber mit sozialpflegerischen Berufen oder einer Ausbildung im Gesundheitsbereich gibt es Stellenangebote.

Stadt Ulm mit weniger Arbeitslosen als im Vormonat

Im Stadtgebiet Ulm sank die Arbeitslosigkeit erneut. 3.280 Männer und Frauen hatten keine Arbeit, 50 weniger als im Februar 2013. Gegenüber März 2012 stieg die Arbeitslosigkeit um 270 Personen. Die Arbeitslosenquote reduzierte sich auf 5,2 Prozent. Zum Kreis der SGB III-Kunden zählen 1.410 Arbeitslose, also 30 weniger als im Februar. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl um 260 Männer und Frauen. Vom Jobcenter Ulm werden 1.870 erwerbsfähige Hilfebedürftige betreut. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat hat sich die Arbeitslosigkeit in der Grundsicherung kaum verändert.

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