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SWU hebt monatlichen Strompreis ab Februar leicht an
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SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm Verkehr GmbH

SWU hebt monatlichen Strompreis ab Februar leicht an

Die Investitionen in den Netzausbau machen Strom teurer. Foto: Erwin Lorenzen / pixelio.de

Die staatlichen Belastungen und Netzentgelte verteuern den Strom – auch bei den Stadtwerken Ulm/Neu-Ulm (SWU). Ab dem 1. Februar 2016 bezahlt ein Durchschnittshaushalt in Ulm/Neu-Ulm rund 2,70 Euro mehr im Monat.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Im kommenden Jahr erwartet viele Menschen bundesweit ein erhöhter Strompreis. Auch die Kunden der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm müssen sich ab dem 1. Februar 2016 auf erhöhte Kosten einstellen, denn: Die staatlichen Abgaben und Netzkosten sind gestiegen. Durchschnittlich müssen Haushalte in Ulm und Neu-Ulm mit einem monatlichen Preisanstieg von etwa 2,70 Euro rechnen.

SWU muss rund 16 Prozent mehr für die Netznutzung 2016 bezahlen

„Unsere Kosten für die Strombeschaffung sind um etwa 0,6 Cent je Kilowattstunde gesunken“, erklärt SWU-Geschäftsführer Klaus Eder, „doch das fängt nicht einmal den Anstieg der staatlichen Preisbestandteile in Höhe von 0,7 Cent vollständig auf“. Ausschlaggebend für die Preisanpassung bei den grundversorgten Kunden seien letztlich die erheblich gestiegenen Entgelte für den Transport und die Verteilung des Stroms. Alle vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber erhöhen kommendes Jahr ihre staatlich regulierten Entgelte. Dies schlägt sich auf die Kosten für die Stromverteilung vor Ort nieder. So muss der SWUStromvertrieb für die Netznutzung 2016 gut 16 Prozent mehr bezahlen.  

Kunden der SWU erwartet eine Preissteigerung von rund fünf Prozent

Aufgegliedert stellt sich der Preisanstieg für die SWU-Kunden wie folgt dar: Im SWU-Tarif „Grundversorgung“ erhöht sich die Kilowattstunde um 0,72 Cent brutto. Zudem steigt der monatliche Grundpreis um rund 1,50 Euro an. Davon betroffen sind rund 41.000 SWU-Kunden. Für einen Zwei- bis Drei-Personenhaushalt mit circa 2.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch prognostizieren die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm so eine Preissteigerung um etwa fünf Prozent.

Endkundenpreis ist zu drei Vierteln von den Netznutzungsentgelten abhängig

Auch für die etwa 90.000 Kunden in den an Laufzeiten gebundenen Verträgen „SWU SchwabenStrom“ und „SWU NaturStrom“ kommen die Stadtwerke an einer Anpassung nicht vorbei. Hier steigt der Preis ebenfalls um 0,72 Cent für die Kilowattstunde. Das entspricht genau den angestiegenen staatlichen Abgaben und Umlagen (brutto). Dieser Kostenblock wiederum setzt sich aus einer ganzen Reihe von Einzelposten zusammen, unter die auch die EEG-Umlagen fallen. Die gesetzlichen Abgaben auch die Netznutzungsentgelte zusammen bestimmen zu drei Vierteln den Endkundenpreis „an der Steckdose“.

Netzausbau und Kraftwerkbetrieb erhöhen Kosten

Warum die Kosten auf der Netzseite steigen, hat mehrere Gründe. Zum einen muss der Netzausbau die Einspeisung und Weiterleitung von immer mehr Wind- und Sonnenstrom bewältigen. Dem entsprechen hoch sind die Investitionen, auch vor Ort. Zum andern wirkt sich der wachsende Aufwand für die Eingriffe in den Kraftwerksbetrieb auf den Preis aus. Konventionelle Kraftwerke müssen häufiger zu- oder abgeschaltet werden als früher. Dieser so genannte Redispatch ist erforderlich, um die Netze trotz des schwankenden Aufkommens von Wind- und Sonnenstrom stabil zu halten. Auf der Stromrechnung sind die Netzkosten beim „Grundpreis“ enthalten. „Daher war es unumgänglich, 2016 den Grundpreis anzupassen“, schloss der SWU-Geschäftsführer ab.

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