Corona-Krise

So beeinflusst die Corona-Pandemie die VR-Bank Neu-Ulm

Die VR-Bank Neu-Ulm in der Ludwigstraße. Foto: VR-Bank Neu-Ulm
Für die VR-Bank Neu-Ulm war das Geschäftsjahr 2019 – sowohl hinsichtlich der Kundeneinlagen als auch bei den Krediten – von Wachstum geprägt. Wie die Zahlen sich entwickelt haben und wie das Corona-Virus diese aktuell beeinflusst.

Das Geschäftsjahr 2019 der VR-Bank in Neu-Ulm lässt sich als positiv bezeichnen. Erstmals lag die Bilanzsumme über der zwei-Milliarden-Marke. „Der Wachstumskurs der vergangenen Jahre hat sich fortgesetzt“, kommentiert der Vorstandsvorsitzende Dr. Wolfgang Seel die Zahlen und wertet dies als „Vertrauen in die Solidität unserer Genossenschaftsbank“. 

Auswirkungen der Corona-Pandemie

Die aktuelle Entwicklung der Zahlen wird jedoch auch bei der VR-Bank Neu-Ulm von den Auswirkungen der Corona-Pandemie bestimmt. Dr. Wolfgang Seel erklärt, dass die Bank gemeinsam mit ihren Firmen- und Gewerbekunden unter Hochdruck an individuellen Lösungen und an den Umsetzungen des Maßnahmenbündels arbeite, das vonseiten des Bundes und des Freistaats Bayern auf den Weg gebracht wurde: „Unsere Kreditsachbearbeitung läuft beispielsweise im Zwei-Schicht-Betrieb von morgens 7.30 Uhr bis abends 20 Uhr.“

Klare Leitplanken in rechtlichen Angelegenheiten

Steffen Fromm, der als Vorstand den Kreditbereich bei der VR-Bank verantwortet, gibt jedoch auch zu bedenken, dass sich die Realisierung dieser Maßnahmen nicht so einfach darstellen lässt wie es die öffentlichen Stellen kommunizieren. „Gerade in der Kreditvergabe gibt es von rechtlicher Seite klare Leitplanken, die wir nun nicht ohne Weiteres überfahren können und dürfen. Gleichzeitig darf man auch den hohen bürokratischen Aufwand nicht außer Acht lassen. Das kommt in der politischen Diskussion meist zu kurz“, erklärt Fromm. 

Schwierige Zeit gemeinsam meistern

Die weitere wirtschaftliche Gesamtentwicklung lässt sich mit Blick auf die ungewisse Eindämmung des Corona-Virus generell nur schwer abschätzen, dennoch betont Seel, „dass sich die Gremien, unsere Beraterinnen und Berater sowie alle internen Bereiche nach besten Kräften dafür einsetzen, damit wir diese schwierige Zeit mit unseren Mitgliedern und Kunden gemeinsam meistern.“ 

Bilanzsumme erstmals über 2 Milliarden Euro 

Das vergangene Geschäftsjahr hat die VR-Bank Neu-Ulm mit einer Bilanzsumme in Höhe von 2,016 Milliarden Euro abgeschlossen. Damit hat sie zum ersten Mal die 2-Milliarden-Marke übertroffen. Das entspricht einem Plus von 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Volumen der ausgereichten Kredite ist um insgesamt 4,1 Prozent auf 1,491 Milliarden Euro gestiegen. Auch der Trend im Einlagengeschäft verfestigt sich trotz Niedrigzinslage weiter: Die Mitglieder und Kunden haben der VR-Bank zum Jahresende Einlagen in Höhe von insgesamt 1,581 Milliarden Euro anvertraut. Das ist ein Plus von 6,3 Prozent. Das gesamte Kundenvolumen, das von der VR-Bank Neu-Ulm betreut wird, ist um 306 Millionen Euro gewachsen und belief sich zum 31.12.2019 auf insgesamt 4,343 Milliarden Euro. Das ist ein Plus von 7,6 Prozent.

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Die aktuelle Entwicklung der Zahlen wird jedoch auch bei der VR-Bank Neu-Ulm von den Auswirkungen der Corona-Pandemie bestimmt. Dr. Wolfgang Seel erklärt, dass die Bank gemeinsam mit ihren Firmen- und Gewerbekunden unter Hochdruck an individuellen Lösungen und an den Umsetzungen des Maßnahmenbündels arbeite, das vonseiten des Bundes und des Freistaats Bayern auf den Weg gebracht wurde: „Unsere Kreditsachbearbeitung läuft beispielsweise im Zwei-Schicht-Betrieb von morgens 7.30 Uhr bis abends 20 Uhr.“

Klare Leitplanken in rechtlichen Angelegenheiten

Steffen Fromm, der als Vorstand den Kreditbereich bei der VR-Bank verantwortet, gibt jedoch auch zu bedenken, dass sich die Realisierung dieser Maßnahmen nicht so einfach darstellen lässt wie es die öffentlichen Stellen kommunizieren. „Gerade in der Kreditvergabe gibt es von rechtlicher Seite klare Leitplanken, die wir nun nicht ohne Weiteres überfahren können und dürfen. Gleichzeitig darf man auch den hohen bürokratischen Aufwand nicht außer Acht lassen. Das kommt in der politischen Diskussion meist zu kurz“, erklärt Fromm. 

Schwierige Zeit gemeinsam meistern

Die weitere wirtschaftliche Gesamtentwicklung lässt sich mit Blick auf die ungewisse Eindämmung des Corona-Virus generell nur schwer abschätzen, dennoch betont Seel, „dass sich die Gremien, unsere Beraterinnen und Berater sowie alle internen Bereiche nach besten Kräften dafür einsetzen, damit wir diese schwierige Zeit mit unseren Mitgliedern und Kunden gemeinsam meistern.“ 

Bilanzsumme erstmals über 2 Milliarden Euro 

Das vergangene Geschäftsjahr hat die VR-Bank Neu-Ulm mit einer Bilanzsumme in Höhe von 2,016 Milliarden Euro abgeschlossen. Damit hat sie zum ersten Mal die 2-Milliarden-Marke übertroffen. Das entspricht einem Plus von 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Volumen der ausgereichten Kredite ist um insgesamt 4,1 Prozent auf 1,491 Milliarden Euro gestiegen. Auch der Trend im Einlagengeschäft verfestigt sich trotz Niedrigzinslage weiter: Die Mitglieder und Kunden haben der VR-Bank zum Jahresende Einlagen in Höhe von insgesamt 1,581 Milliarden Euro anvertraut. Das ist ein Plus von 6,3 Prozent. Das gesamte Kundenvolumen, das von der VR-Bank Neu-Ulm betreut wird, ist um 306 Millionen Euro gewachsen und belief sich zum 31.12.2019 auf insgesamt 4,343 Milliarden Euro. Das ist ein Plus von 7,6 Prozent.

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