Corona-Pandemie

So arbeiten die Impfzentren im Landkreis Neu-Ulm

Fast 400 Personen können am Tag im Landkreis Neu-Ulm geimpft werden. Das erklärte der Gesundheitssekretät Klaus Holetschek beim Besuch des Impfzentrums in Weißenhorn. Weshalb er trotzdem zur Geduld aufruft.

Bayerns Gesundheitsstaatssekretär Klaus Holetschek hat ein Impfzentrum im Landkreis Neu-Ulm besucht. Er erklärte anlässlich des Besuchs in Weißenhorn bereits vorab: „Wir haben in Schwaben gemeinsam mit den Kreisverwaltungsbehörden innerhalb weniger Wochen 18 Corona-Impfzentren eingerichtet. Das ist ein wichtiger Meilenstein im Kampf gegen die Pandemie. In ganz Bayern sind nun 99 Impfzentren bereit – mehr als wir ursprünglich geplant hatten. Sobald ein Impfstoff zugelassen ist, können wir in Bayern innerhalb kürzester Zeit mit dem Impfen beginnen. Mein herzlicher Dank gilt den Kreisverwaltungsbehörden für diesen gemeinsamen Kraftakt. Ich bin überzeugt: Der Impfstoff wird uns helfen. Dafür ziehen wir alle an einem Strang.“

Dezentrale Lösung für Landkreis Neu-Ulm

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Bezogen auf den Landkreis Neu-Ulm erläuerte Holetschek außerdem: „Im Landkreis Neu-Ulm sind zwei Impfzentren einsatzbereit, eins in Weißenhorn und eins in Neu-Ulm selbst. Ein weiteres in Illertissen ist in Planung und soll im Januar betriebsbereit sein. Ich habe mir am Dienstagabend selbst ein Bild von den Vorbereitungen in Weißenhorn gemacht und bin beeindruckt, was der Landrat und sein Team in kurzer Zeit hier vorbereitet haben. Digitalisierte Prozesse werden den Impfablauf beschleunigen und erleichtern: Von der Fiebermessung am Eingang über die Anmeldung mit Zuteilung eines Codes bis zur abschließenden Erfassung nach der Impfung ist alles durchdacht. Damit sind wir startklar, um die Bürgerinnen und Bürger aus Weißenhorn und Umgebung zu impfen – und zwar schnell, unkompliziert, sicher.“

Der Neu-Ulmer Landrat Thorsten Freudenberger ergänzte dazu: „Wir stellen extra drei Impfzentren bereit, die über den Landkreis Neu-Ulm verteilt sind. Keine beziehungsweise keiner unserer gut 175.000 Einwohner muss mehr als 15 Kilometer fahren, um zum nächstgelegenen Impfzentrum zu gelangen. So verhindern wir lange Fahrtstrecken und können möglichst viele Impfungen in möglichst kurzer Zeit verabreichen. Unser Motto lautet: ‚Zurück in die Zukunft‘ - wir sehnen die Zukunft herbei, in der wir wieder so normal leben können wie in der Vergangenheit.“ Nach einem ähnlichen Prinzip arbeitet dabei auch ein Nachbarlandkreis von Neu-Ulm: Mit zwei Impfzentren setzt auch der Landkreis Günzburg auf eine dezentrale Lösung.

390 Impfungen pro Tag möglich

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Derzeit rechnet der Landkreis mit einer Impfkapazität von 120 Impfungen pro Tag in Neu-Ulm, 180 Impfungen in Weißenhorn sowie mindestens 30 Impfungen durch mobile Teams. Anfang 2021 sollen in Illertissen weitere 60 Impfungen pro Tag hinzukommen, was in der Anfangsphase für den Landkreis eine tägliche Gesamtkapazität von 390 Impfungen ergibt.

Holetschek versicherte dazu: „Alle Standorte können ausgeweitet werden und zusätzliche Impfungen in den kommenden Wochen übernehmen. Ebenso soll natürlich auch die Kapazität der mobilen Teams erhöht werden.“ Allerdings mahnte er auch zur Geduld: „Entscheidend ist aber zunächst, dass der Impfstoff zugelassen wird. Und auch wenn es so weit ist, werden wir weiterhin Geduld benötigen. Denn gerade in der Anfangsphase, in der der Impfstoff noch nicht für einen flächendeckenden Einsatz reichen wird, müssen wir priorisieren. Dafür richten wir uns in Bayern nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission und werden vor allem Bewohnerinnen und Bewohnern von Alten- und Pflegeeinrichtungen und hochbetagten Menschen die höchste Priorität einräumen. Wichtig ist hierbei auch: Bund und Freistaat werden ausführlich über den Impfstoff aufklären und informieren.“

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Der Neu-Ulmer Landrat Thorsten Freudenberger ergänzte dazu: „Wir stellen extra drei Impfzentren bereit, die über den Landkreis Neu-Ulm verteilt sind. Keine beziehungsweise keiner unserer gut 175.000 Einwohner muss mehr als 15 Kilometer fahren, um zum nächstgelegenen Impfzentrum zu gelangen. So verhindern wir lange Fahrtstrecken und können möglichst viele Impfungen in möglichst kurzer Zeit verabreichen. Unser Motto lautet: ‚Zurück in die Zukunft‘ - wir sehnen die Zukunft herbei, in der wir wieder so normal leben können wie in der Vergangenheit.“ Nach einem ähnlichen Prinzip arbeitet dabei auch ein Nachbarlandkreis von Neu-Ulm: Mit zwei Impfzentren setzt auch der Landkreis Günzburg auf eine dezentrale Lösung.

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Holetschek versicherte dazu: „Alle Standorte können ausgeweitet werden und zusätzliche Impfungen in den kommenden Wochen übernehmen. Ebenso soll natürlich auch die Kapazität der mobilen Teams erhöht werden.“ Allerdings mahnte er auch zur Geduld: „Entscheidend ist aber zunächst, dass der Impfstoff zugelassen wird. Und auch wenn es so weit ist, werden wir weiterhin Geduld benötigen. Denn gerade in der Anfangsphase, in der der Impfstoff noch nicht für einen flächendeckenden Einsatz reichen wird, müssen wir priorisieren. Dafür richten wir uns in Bayern nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission und werden vor allem Bewohnerinnen und Bewohnern von Alten- und Pflegeeinrichtungen und hochbetagten Menschen die höchste Priorität einräumen. Wichtig ist hierbei auch: Bund und Freistaat werden ausführlich über den Impfstoff aufklären und informieren.“

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