B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

 / 
B4B Nachrichten  / 
Rund 2.700 Jugendliche ergreifen 2022 einen Beruf im regionalen Handwerk
Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
Ausbildung

Rund 2.700 Jugendliche ergreifen 2022 einen Beruf im regionalen Handwerk

Im Jahr 2022 haben sich 2.700 Jugendliche laut der Handwerkskammer Ulm für einen Beruf im regionalen Handwerk entschieden. Foto:
Im Jahr 2022 haben sich 2.700 Jugendliche laut der Handwerkskammer Ulm für einen Beruf im regionalen Handwerk entschieden. Foto: www.amh-online.de

Obwohl sich 2.683 Jugendliche laut der Handwerkskammer Ulm 2022 für eine Ausbildung im Handwerk entschieden haben, sind die Zahlen rückläufig. Warum das so ist und welche Berufszweige beliebt sind.

Handwerker bringen beispielsweise effiziente Energien auf die Dächer und in die Keller, stellen Lebensmittel her oder verarbeiten Holz für Möbel und Häuser. Auch immer mehr Abiturienten entscheiden sich für eine Karriere im Handwerk. Im Ausbildungsjahr 2022 verfügten knapp 18 Prozent aller Azubis im Handwerk über ein Abitur. Gegenüber dem Vorjahr ist das eine Steigerung um mehr als zwei Prozent.

Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Rückgang der Ausbildungszahlen

Im Vergleich zum Jahresende 2021 sind die Ausbildungszahlen jedoch leicht rückläufig. 2022 haben 45 Azubis weniger, also 1,6 Prozent weniger als im Vorjahr, eine handwerkliche Ausbildung begonnen. Dazu äußert sich Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm: „Es tröstet uns nur wenig, dass andere Schul- und Hochschulangebote noch größere Rückgänge an jungen Menschen vorweisen. Wo sind die Jugendlichen alle? Es muss uns als Gesellschaft gelingen, sie zu finden und sie bei ihrer Lebens- und Berufsorientierung zu unterstützen.“

Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Rückgang des Flüchtlingsstroms

Ein Grund für den Azubirückgang findet sich nach eigenen Angaben auch in der stagnierenden Zahl der Geflüchteten, die eine handwerkliche Lehre starten: 2022 haben 50 Geflüchtete eine Ausbildung in einem Handwerksbetrieb der Region begonnen. 2021 waren es hingegen noch 121, 2020 wiederum 176. Der Flüchtlingsstrom ist in den vergangenen Jahren stetig zurückgegangen, sodass die Betriebe weniger Fachkräfte eingestellt haben. „Uns fehlen die Geflüchteten und die ausländischen Jugendlichen – heute als Auszubildende und morgen als Fachkräfte, die die Versorgung unserer Verbraucher sichern“, erklärt Mehlich.

Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Beliebtheit der Handwerksberufe

2022 haben sich zudem mehr Jugendliche für die Nahrungsmittelhandwerke interessiert. Dazu gehört die Ausbildung zum Lebensmittelfachverkäufe, Bäcker, Konditor oder dem Verfahrenstechnologen in der Mühlen- und Getreidewirtschaft. Coronabedingt hatte es zuletzt weniger Bewerber im Bereich Nahrungsmittel gegeben. Ebenso ist das Interesse an holzverarbeitenden Gewerken nach wie vor gegeben, wie beispielsweise als Zimmerer, Schreiner oder Parkettleger. In diesem Bereich ist 2022 ein Plus von 16 Prozent erzielt worden. Positiv haben sich in diesem Ausbildungsjahr auch die kaufmännischen Berufe entwickelt mit einem Plus von 12 Prozent.

Beruflicher Fokus auf den Klimaschutz

Ebenfalls stabil ist das Interesse an Gewerken mit Fokus auf den Klimaschutz. Dazu gehören beispielsweise Kfz-Mechatroniker, Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik oder der Analagenmechaniker für Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik. In diesen Gewerken sind allerdings noch Lehrstellen unbesetzt. „Hier spielt die Musik der Klimawende. In diesen klimarelevanten Gewerken wird darüber gesprochen und auch gemacht. Jeder, der sich fürs Klima einsetzen will, ist im Handwerk herzlich willkommen“, sagt Mehlich.

Ausbildungszahlen im Überblick

Im Alb-Donau-Kreis haben sich im aktuellen Ausbildungsjahr 335 Menschen für eine Ausbildung im Handwerk entschieden. Im Stadtkreis Ulm waren es 249. Derzeit sind im Alb-Donau-Kreis 68 Lehrstellen unbesetzt, im Stadtgebiet Ulm sind es 34. „Es muss unseren Betrieben gelingen, noch mehr Jugendliche von ihren Handwerken zu überzeugen, sie zu begeistern und zu faszinieren. Deshalb sind Berufsorientierung und Praktika so wichtig: Nur wenn junge Menschen einen Handwerksberuf ausprobieren, können sie entscheiden, ob eine Ausbildung das Richtige für sie ist“, sagt Thomas Jung, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Ulm.

Artikel zum gleichen Thema