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Liqui Moly-Chef Ernst Prost kündigt Ruhestand an
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Unternehmensnachfolge

Liqui Moly-Chef Ernst Prost kündigt Ruhestand an

Ernst Prost, Geschäftsführer von Liqui Moly. Foto: Volker Karkheck

Seit mehr als 30 Jahren ist Ernst Prost beim Ulmer Unternehmen Liqui Moly tätig. Nun wendet er sich in einem Brief an die Öffentlichkeit.

Nach 31 Jahren bei Liqui Moly hat Ernst Prost angekündigt, sich am 22. Februar 2022 aus dem Unternehmen zurückzuziehen – bei diesem Datum handelt es sich gleichzeitig um seinen 65. Geburtstag. Unter der Führung von Ernst Prost wuchs das bayerisch-schwäbische Unternehmen Liqui Moly von einem kleinen Anbieter von Additiven für Autos zu einem weltweit agierenden Spezialisten für Automotive-Chemie. In einem Schreiben an seine Kollegen kündigte der Geschäftsführer Anfang Juli seinen Abschied an.

31-jährige Zugehörigkeit zum Unternehmen

„Ein Teil von Liqui Moly zu sein, ist etwas ganz Besonderes“, betont Prost in seinem Brief. Bereits 31 Jahre ist er solch ein Teil des Unternehmens. Weiter erklärt er: „Stabilität und Kontinuität, vor allem für unsere Arbeitsplätze, zu erzeugen, war und ist meine wichtigste Aufgabe. Eine Herkulesaufgabe, gerade in unwägbaren Zeiten mit hoher Verunsicherung, geringer Planbarkeit und hohem Gefahrenpegel. Alldem haben wir die Sicherheit unserer Arbeitsplätze untergeordnet. Eine jede Krise haben wir so gemeistert. Ganz ohne Kurzarbeit oder Ähnlichem.“

„Aufhören ist schwer“

„31 Jahre ist aber auch eine lange Zeit. Vor allem, wenn man immer alles gibt. Zeit, Hirn, bedingungslosen Einsatz. Herzblut und Qualen liegen dicht beieinander. Aufhören ist schwer. Vor allem mit etwas, das man liebt. Aber ich mache es jetzt und steige aus dem Business aus und in ein neues, hoffentlich genauso spannendes Kapitel meines Lebens ein. Ich lasse mich überraschen, was da noch so kommt. Als meinen letzten Arbeitstag habe ich den 22.2.2022 gewählt – das kann man sich gut merken. Bis dahin knüppeln wir natürlich gemeinsam noch volle Kanne weiter. Es gibt noch reichlich zu tun.“

Deshalb verlässt der Geschäftsführer das Unternehmen

Weiter erklärt Prost seine persönlichen Gründe für den Ausstieg: „Ich möchte wieder mein eigener Herr sein. Selbstbestimmtheit und Freiheit ausleben geht nicht als Unternehmer. Zu viele Zwänge und zu viele Menschen, Firmen, Behörden und Institutionen, die an einem ziehen und zerren. Wenn es dann irgendwann mehr nervt als kribbelt, wird es Zeit zu gehen.“

Prost appelliert an seine „Mitunternehmer“

Prost betont, dass das Unternehmen ausreichend robust und anpassungsfähig sei, um auch die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Und weiter: „Das liegt dann weniger an mir, sondern an der tollen Mannschaft, an einer hochmotivierten, loyalen, bienenfleißigen und schlauen Truppe. Bleiben Sie Unternehmer. Mitunternehmer. Unternehmen Sie was. Schaffen Sie Missstände ab und leisten Sie starke Beiträge, um das Unternehmen nach vorne zu bringen. Ganz ohne Theater und viel Lärm um nichts, dafür zielgerichtet und ergebnisorientiert. Lassen Sie sich nicht vom Bürokratie-Monster auffressen und vom Beamten-Fußball einschläfern.“

„Alles bestens geregelt für einen Übergang“

Prost erläutert, dass sein Freund Günter Hiermaier mit den Mitarbeitern zusammen das Unternehmen weiterhin erfolgreich, kontinuierlich „andererseits auch mit neuem Schwung und hoffentlich vielen Erneuerungen“ weiterführen werde. Weiter betont er: „Klug, menschlich, mit all seinen Fähigkeiten und seiner großen Erfahrung. Unsere Mutter, der Würth-Konzern und die Familie Würth selbst, stehen nach wie vor zuverlässig und begeistert hinter uns, vor uns und neben uns. Also alles bestens geregelt für einen geschmeidigen und zukunftsorientierten Übergang.“

 

Ernst Prost hat den Ulmer Motorenölhersteller Liqui Moly zu einem global agierenden Unternehmen geführt. Bekannt geworden ist er durch seine klaren Ansagen. Im 101-Köpfe Interview verrät er, wieso seine Mitarbeiter seine Familie sind und wieso ihn sein Zuhause, das Schloss Leipheim, inspiriert.

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