B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

 / 
B4B Nachrichten  / 
Ingenics AG informiert über Produktionsarbeit der Zukunft
Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
Ingenics AG

Ingenics AG informiert über Produktionsarbeit der Zukunft

A. Hoberg, Dr. R. F. Szeliga, Dr.-Ing. S. Schlund, Prof. Dr.-Ing. C. Emmelmann, Prof. O. Herkommer. Foto:U. Schacht/Ingenics

Auch im Jahr 2014 lud die Ingenics AG Entscheider aus der Wirtschaft zum Kongress „Hamburg im Dialog“ ein. CEO Oliver Herkommer und Niederlassungs-Leiter Andreas Hoberg begrüßten am 5. Juni zahlreiche Führungskräfte aus deutschen Unternehmen. Unter dem Schlagwort „Industrie 4.0“ wurde über die Produktionsarbeit der Zukunft gesprochen.

von Christine Weigl, Online-Redaktion

„Wir wollen gemeinsam über die Fabrik der Zukunft reden“, kam Andreas Hoberg zu Beginn des Wirtschafskongresses in Hamburg schnell auf den Punkt. Ingenics gehe es gut, das Unternehmen wachse kontinuierlich und habe zuletzt zwei neue Niederlassungen in Mexico und Prag eröffnet, erklärte er. Als ein führendes technisches Beratungsunternehmen sehe sich Ingenics einerseits in der Rolle des Moderators für Veränderungsprozesse. Andererseits sei das Unternehmen der Berater, der sein ganzes Know-how einbringt, um die ermittelten Wege zielgenau zu beschreiten.

Steht der Mensch im Mittelpunkt – oder im Weg?

Einer der Referenten war der Leiter des Competence Centers Produktionsmanagement am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) in Stuttgart: Dr.-Ing. Sebastian Schlund stellte „Industrie 4.0 Produktionsarbeit der Zukunft“ aus der Perspektive der industrienahen Forschung dar. Für ihn ist es wichtig, vor allem die Rolle des Menschen in der aktuellen Entwicklung im Auge zu behalten. In vielen Fällen ist eine Neugestaltung des Arbeitsumfelds erforderlich. Wichtig für den Produktionsablauf der Zukunft ist der komplexe Informationsaustausch in Echtzeit. Damit verbunden ist der Einsatz von Datenbrillen und eingebetteten Steuerungen. Auch die Verwendung von Smartphones oder Tablets in der Produktion werde wohl bald zur Normalität. Mit all diesen technischen Neuerungen stellt sich die Frage nach der künftigen Rolle des Menschen im Produktionsablauf: „Steht der Mensch im Mittelpunkt – oder im Weg?“ Dr.-Ing. Schlund geht von einer Steigerung der Produktivität um 33 Prozent in 20 Jahren aus. Das würde bedeuten, dass 65 Prozent der Maschinenbediener nicht mehr gebraucht werden. Dem Menschen bleiben aber drei andere wichtige Rollen: Entwickler, Sensor und Akteur. Somit werden intuitiv bedienbare Mensch-Maschine-Schnittstellen (MMS) noch wichtiger.

3D-Druckverfahren steigert Produktivität

Mit der Frage „3D-Druckverfahren – Medienhype oder industrielle Revolution?“ griff Prof. Dr.-Ing. Claus Emmelmann ein Thema auf, das zu Recht in aller Munde ist. „3D-Drucken ist ein Mosaikstein von 4.0“, stellte er fest. „Wir sprechen über die Möglichkeit einer Produktivitätssteigerung um das 1.000fache. Die industrielle 3D-Druck-Revolution hat begonnen und die USA werden demnächst eine Milliarde USD investieren“, so Prof. Emmelmann. „Noch kommen alle Maschinen aus Deutschland. Hier wurden neuartige Wertschöpfungsketten entwickelt, die durch Belichtung anstelle spanender Verfahren eine 1.000fache Beschleunigung ermöglichen. Unsere Frage lautet nun: Werden wir in Deutschland wieder einmal zuschauen wie Andere an unseren Ideen verdienen? Deutschland ist Benchmark, das wurde mir eben in China bestätigt. Entscheidend ist, dass hier auch die Fertigungskompetenz bewahrt und weiterentwickelt wird,“ sagte Prof. Emmelmann in der anschließenden Diskussion. Oft dauere es aber zu lange, bis Wissen umgesetzt werde.

Die Zukunft hat schon begonnen

Ehe er zum „gemütlichen Teil“ mit Dinner und weiteren angeregten Gesprächen überleitete, fasste Oliver Herkommer zusammen: „Es ist nicht mehr die Frage, ob Industrie 4.0 Wirklichkeit wird. Wir sind ja längst mittendrin und erkennen, wie sich Rahmenbedingungen verschieben. Deshalb müssen wir die Chancen nutzen, auch indem wir neue Geschäftsmodelle entwickeln.“ Zu diesem Zweck wurde eine enge Zusammenarbeit mit dem IAO vereinbart. Diese wird in eine breit angelegte wissenschaftliche Studie zur „Produktionsarbeit der Zukunft “ münden.

 

 

Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Artikel zum gleichen Thema