/ 
B4B Nachrichten  / 
HWK Ulm startet Ausbildungs-projekt „Exzellenz Handwerk“
Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
Fachkräftesicherung

HWK Ulm startet Ausbildungs-projekt „Exzellenz Handwerk“

 Dr. Tobias Mehlich, der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm, betont die Stärkung des regionalen Raums, die aus der wachsenden Betriebsanzahl resultiert. Foto: HWK Ulm
Dr. Tobias Mehlich, der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm. Foto: HWK Ulm
Michael Ermark B4B Wirtschaftsleben Schwaben vmm Wirtschaftsverlag
Von Michael Ermark

Ziel ist es die Aus- und Fortbildung junger Fachkräfte im Handwerk zu fördern. Wie das Konzept genau funktioniert – und was die Wirtschaft der Region am Ende davon hat.

Eine Ausbildung im regionalen Handwerk ist oft nur der erste Schritt. Karriere zu machen, geht auf verschiedensten Arten. Bachelor und Master Professional, Techniker und Betriebswirt ermöglichen es Handwerkern auf der Karriereleiter weiter aufzusteigen. Noch einfacher ist das zukünftig über das Projekt „Exzellenz Handwerk“. Die Handwerkskammer Ulm und ihre Partner möchten dabei das Beste aus der akademischen Bildung mit dem Besten aus der beruflichen Bildung verbinden. Dadurch soll die sogenannte Durchlässigkeit zwischen den Bildungswegen gestärkt werden. In Ulm entsteht somit ein komplett neuer Bildungsweg für die gesamte Bildungslandschaft in Deutschland, meldet die HWK.


Pilotphase im vergangenen Herbst gestartet
Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Anfang Oktober sind erstmals acht Handwerkerinnen und Handwerker aus dem Elektro-Gewerk in die Pilotphase des Projekts gestartet. Ihre Fortbildung rund um die Gebäudeautomation durchlaufen sie an sechs regionalen Lernorten. Dazu gehören die Bildungsakademie und das Weiterbildungszentrum für innovative Energietechnologien (WBZU) der Handwerkskammer Ulm, die Hochschulen in Ulm und Biberach sowie die Berufsschulen im Kammergebiet. „Dieser neue Bildungsweg stärkt unsere Handwerksberufe, weil klassische Berufsgrenzen überschritten werden. Wir schaffen mit ‚Exzellenz Handwerk‘ neue, fachübergreifende und moderne Qualifikations- und Bildungsprofile. So wird das Handwerk immer besser und geht mit der Zeit. Das ist unser eigener Anspruch — und zu Recht auch der Anspruch der Kunden an Handwerksleistungen“, sagt Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm.

„Das Projekt ist der lebende Koalitionsvertrag der Ampel“
Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Digitalisierung, Klima, Energiewende, Wirtschaft 4.0 und Berufsbildung: All diese Themenfelder sind Arbeitsfelder für Handwerker. Damit ein Kunde „smart“ seine Geräte wie Jalousien oder Heizungen steuern kann, braucht es qualifizierte Fachkräfte, die diese Systeme installieren und miteinander vernetzen können. Diese Art des Denkens erfahren Handwerker in ihrer Fortbildung im Bereich intelligente Gebäudetechnik und Systemvernetzung. Sie lernen beispielsweise Schnittstellen zu anderen Gewerken kennen und wie sie aktuelle Entwicklungen in Haus- und Gebäudetechnik in ihren Arbeitsalltag integrieren. Die Erkenntnisse aus dem jetzt gestarteten Pilotprojekt sollen zukünftig auch auf andere Gewerke übertragen werden. Mehlich erläuterte hierzu: „Das Projekt in Ulm ist der lebende Koalitionsvertrag der Ampelkoalition, in dem steht, dass die berufliche Bildung gefördert und die Durchlässigkeit zum akademischen Bildungsweg verbessert werden soll.“


Tobias Mehlich: Müssen Fachkräfte auf Aufgaben der Zukunft vorbereiten
Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Jugendliche, die gerne einen Bachelor oder Master machen möchten, brauchen dafür nicht zwangsläufig Abitur. Der Grundstein für einen solchen Karriereweg kann auch eine Ausbildung im Handwerk sein. Ein Beispiel: Drei Jahre Berufsausbildung, ein halbes Jahr Fortbildung, eineinhalb Jahre berufsbegleitend zum Bachelor Professional und zwei Jahre berufsbegleitend zum Master Professional. „Wir müssen unsere Fachkräfte auf die Aufgaben der Zukunft vorbereiten. Denn das Handwerk ist der Umsetzer all unserer Zukunftsthemen. Und gleichzeitig wollen wir durch die verschiedenen Weiterbildungsmöglichkeiten die Karrierewege im Handwerk noch attraktiver machen für Jugendliche“, ergänzt Mehlich.

Artikel zum gleichen Thema