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Hochschule Neu-Ulm gründet Cyber Defense Alliance Schwaben
Cybersicherheit

Hochschule Neu-Ulm gründet Cyber Defense Alliance Schwaben

Prof. Dr. Aykan Inan, Professor für Cyber Security und Chief Information Security Officer der HNU, ist Initiator der hybriden Ve
Prof. Dr. Aykan Inan, Professor für Cyber Security und Chief Information Security Officer der HNU, ist Initiator der hybriden Veranstaltung. In seiner Ansprache warnt er, dass Cyberangriffe jeden treffen können. Foto: Hochschule Neu-Ulm

Die HNU hat eine Allianz für Cybersicherheit vorgestellt. Rund 130 Teilnehmende aus Wirtschaft, Forschung und Bildung informierten sich über das Vorhaben und mögliche Beteiligungen. So sollen die Teilnehmenden profitieren.

Die Hochschule Neu-Ulm und das Technologie-Transfer-Zentrum Günzburg (TTZ) haben eine Informationsveranstaltung zur Gründung der Cyber Defense Alliance Schwaben (CDAS) durchgeführt. Die Veranstaltung fand im Innovation Space der HNU sowie online statt. Rund 130 Teilnehmende aus Wirtschaft, öffentlicher Hand, Forschung und Bildung nahmen an dem hybriden Format teil.

Die Initiatoren Prof. Dr. Aykan Inan, Prof. Dr. Alexander Bartel und der wissenschaftliche Mitarbeiter Thomas Keller stellten ihre Pläne für die Allianz vor. Ziel soll es sein, Unternehmen, Kommunen, Behörden, Betreiber kritischer Infrastrukturen und Forschungseinrichtungen in der Region miteinander zu vernetzen.

Regionale Zusammenarbeit für mehr Cybersicherheit

Laut Prof. Dr. Aykan Inan, Professor für Cyber Security und Chief Information Security Officer der HNU, würden sich Cyberbedrohungen längst nicht mehr allein auf Großunternehmen fokussieren. Hier soll die Cyber Defense Alliance ansetzen. „Die breite Resonanz auf unsere Informationsveranstaltung zeigt, dass das Bewusstsein für diese Herausforderung vorhanden ist und der Wille zur Zusammenarbeit in der Region groß ist“, erklärt Inan. Er bezeichnet den Wettlauf mit Angriffs- und Verteidigungsstrategien auf diesem Gebiet als Daueraufgabe ohne Enddatum, die auf ein stetiges Bewusstsein angewiesen sei.

Geplante Handlungsfelder vorgestellt

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die geplanten Aufgaben der Allianz. Vorgestellt wurden Themen wie Frühwarnsysteme, Threat Intelligence, Human Layer Security, Künstliche Intelligenz sowie Forschung und Qualifizierung. Außerdem informierte die Hochschule über ihren neuen Cyber-Security-Studiengang. Nach Angaben der Initiatoren wurde deutlich, dass die Anforderungen an die Cybersicherheit eine enge Zusammenarbeit verschiedener Organisationen erfordern würde.

Austausch und nächste Schritte

Neben den Fachvorträgen bot die Veranstaltung Gelegenheit für Fragen und Gespräche. Viele Teilnehmende nutzten die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und sich über eine Beteiligung an der geplanten Allianz zu informieren.

Im nächsten Schritt wollen die Initiatoren die eingegangenen Rückmeldungen, Wünsche und Anregungen auswerten. Auf dieser Grundlage sollen die weiteren Planungen sowie die organisatorische und inhaltliche Ausgestaltung der Cyber Defense Alliance Schwaben konkretisiert werden.

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