Regionales Handwerk

Handwerkskammer Ulm: Kaum Insolvenzen im Handwerk

Die Handwerksbetriebe im Kammergebiet zeigen sich weiterhin stabil auf dem regionalen Markt. Wie die Betriebe derzeit ihre Strukturen stärken.

„Unsere Betriebe bieten gefragte moderne Leistungen und haben ihre Betriebsstrukturen gestärkt. Viele Handwerksbetriebe haben in den letzten Jahren das Eigenkapital aufgebaut. Das war unbedingt nötig und macht sie stärker für schwierigere Zeiten. Und für den Kunden ist ja nichts schöner als wenn der ausführende Handwerksbetrieb auch noch in 5 Jahren da und mein Ansprechpartner ist“, erklärt Joachim Krimmer, Präsident der Handwerkskammer Ulm. Die Insolvenzquote lag im Jahr 2019 nahezu unverändert bei lediglich 0,27 Prozent aller im Jahresverlauf aktiven Betriebe. Im Jahr 2018 lag die Quote bei 0,26 Prozent.

Hohes Niveau trotz schwächelnder Welt-Konjunktur

Gewerkeübergreifend ist die Auftragslage im regionalen Handwerk seit Jahren auf hohem Niveau. Und das trotz schwächelnder Welt-Konjunktur und schwierigen Aussichten im deutschen Exportgeschäft. Deshalb stärken momentan viele Handwerksbetriebe ihre betrieblichen Strukturen: Sie festigen die Eigenkapitalquote, stellen qualifizierte Fachkräfte ein und investieren kräftig.

Ausbildung und Wissen als bester Schutz gegen Insolvenz

 „Wir rüsten die Meister und Betriebsinhaber der Zukunft, damit wir auch weiterhin starke, nachhaltige Betriebe haben, die die Kunden mit ihren hochwertigen Leistungen versorgen“, betont Krimmer. Denn als Meisterstudent gehören unter anderem Situationsanalyse, Risikobewertung, Wettbewerbsrecht, Finanzierungs- und Förderprogramme, Investitionspläne und Finanzierungskonzepte. Außerdem auch Insolvenzverfahren zum kaufmännischen Teil der Meisterausbildung. „Die Meisterausbildung und ihr Wissen ist auch hier der beste Schutz gegen Insolvenzgefahr“, so Krimmer weiter.

Auflistung der Betriebe die Insolvenz angemeldet haben

Im vergangenen Jahr 2019 haben lediglich 52 Betriebe von rund 19.000 im Kammergebiet Insolvenz angemeldet, davon 5 der knapp 2.700 Betriebe im Landkreis Biberach, 7 der über 2.700 Betriebe im Bodenseekreis, 9 von rund 1.500 Betrieben im Landkreis Heidenheim, 10 von über 4.100 Betrieben im Ostalbkreis, 4 der über 4.100 Betriebe im Landkreis Ravensburg, 9 von rund 2.800 Betrieben im Alb-Donau-Kreis und 8 von 1.300 Betrieben in Stadt Ulm. Fast dreimal so hoch wie aktuell war die Insolvenzquote im Jahr 2009 mit 0,63 Prozent. Manche Handwerksbetriebe arbeiten mittlerweile oft gegen Vorauszahlungen.

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Hohes Niveau trotz schwächelnder Welt-Konjunktur

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 „Wir rüsten die Meister und Betriebsinhaber der Zukunft, damit wir auch weiterhin starke, nachhaltige Betriebe haben, die die Kunden mit ihren hochwertigen Leistungen versorgen“, betont Krimmer. Denn als Meisterstudent gehören unter anderem Situationsanalyse, Risikobewertung, Wettbewerbsrecht, Finanzierungs- und Förderprogramme, Investitionspläne und Finanzierungskonzepte. Außerdem auch Insolvenzverfahren zum kaufmännischen Teil der Meisterausbildung. „Die Meisterausbildung und ihr Wissen ist auch hier der beste Schutz gegen Insolvenzgefahr“, so Krimmer weiter.

Auflistung der Betriebe die Insolvenz angemeldet haben

Im vergangenen Jahr 2019 haben lediglich 52 Betriebe von rund 19.000 im Kammergebiet Insolvenz angemeldet, davon 5 der knapp 2.700 Betriebe im Landkreis Biberach, 7 der über 2.700 Betriebe im Bodenseekreis, 9 von rund 1.500 Betrieben im Landkreis Heidenheim, 10 von über 4.100 Betrieben im Ostalbkreis, 4 der über 4.100 Betriebe im Landkreis Ravensburg, 9 von rund 2.800 Betrieben im Alb-Donau-Kreis und 8 von 1.300 Betrieben in Stadt Ulm. Fast dreimal so hoch wie aktuell war die Insolvenzquote im Jahr 2009 mit 0,63 Prozent. Manche Handwerksbetriebe arbeiten mittlerweile oft gegen Vorauszahlungen.

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