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Cassidian will 850 Stellen abbauen
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Cassidian

Cassidian will 850 Stellen abbauen

 ©CASSIDIAN

Cassidian hat sich ein Ziel gesetzt: schlankere Strukturen und kürzere Reaktionszeiten. Einfach ausgedrückt bedeutet dies, dass 850 Stellen gestrichen werden. Jährlich will das Unternehmen 200 Millionen Euro einsparen und so die eigene Wettbewerbsfähigkeit weiter steigern.

Der Weg, den Cassidian eigeschlagen hat, geht nicht spurlos an den Arbeitnehmern vorbei. Das Unternehmen möchte seine Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig steigern und verschlank seine Strukturen. Jährlich sollen 200 Millionen Euro eingespart werden. Um dies zu erreichen plant Cassidian mit einem Abbau von bis zu 850 Stellen bis 2014. Betroffen vom Stellenabbau soll vor allem der Management- und Verwaltungsbereich sein.

Keine betriebsbedingten Kündigungen beabsichtigt

„Unser Ziel ist bestmögliche Kundennähe und gleichzeitig die Steigerung unserer Wettbewerbsfähigkeit.“ erklärte Bernhard Gerwert, CEO von Cassidian, den Grund für die Umstrukturierung: Neben den traditionellen europäischen Absatzmärkten Deutschland, Frankreich, Spanien und Großbritannien baut Cassidian seine Marktpräsenz im Nahen Osten, Brasilien, Indien und den USA weiter aus. „Deshalb haben Kostensenkungen und effiziente Strukturen oberste Priorität für uns. Mit schlankeren Strukturen können wir kürzere Reaktionszeiten gewährleisten. So wollen wir weiter wachsen und unsere Profitabilität auf Benchmark-Niveau heben.“ so Gerwert weiter und betont: „Den beabsichtigten Stellenabbau wollen wir ohne betriebsbedingte Kündigungen erreichen.“

Die Marschrichtung steht fest

Im September dieses Jahres hatte Gerwert mit seinem neuen Management-Team die aktuelle Marschroute festgelegt. Dabei wurde der Fokus auf die Wettbewerbsfähigkeit und ein profitables Wachstum gerichtet. Die jetzige Detailplanung führt zu schlanken Management-Strukturen und einem auf Verteidigung und Sicherheit fokussierten Produkt-Portfolio. „Wir werden unser Verteidigungsgeschäft stabilisieren und verstärkt in ausgewählte Sicherheitssegmente wie Grenzschutz- und Kommunikationssysteme investieren“, sagte Gerwert.

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