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Alarmstufe Gas ausgerufen: So reagieren die Stadtwerke Ulm
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Notfallplan

Alarmstufe Gas ausgerufen: So reagieren die Stadtwerke Ulm

 SWU-Geschäftsführer_breit
Die Geschäftsführer der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm, Bernd Adolph und Manfred Staib (rechts). Fotos: SWU
Michael Ermark B4B Wirtschaftsleben Schwaben vmm Wirtschaftsverlag
Von Michael Ermark

Möglichst viel Gas einsparen. Unter dieser Prämisse sollten Energiedienstleister jetzt wirtschaften, wenn sie der jetzt ausgerufenen Alarmstufe Gas folgen wollen. So ist die Situation bei den SWU.

Heute, am 23.06.2022, hat die Bundesregierung die Alarmstufe Gas ausgerufen. Dies ist die zweite von drei Stufen eines bundesweit geltenden Notfallplans, der die vorherrschende Gasmangellage abfangen soll. Das übergeordnete Ziel ist momentan möglichst viel Gas einzusparen, damit sich die Speicher bis zur Kaltwetterperiode ausreichend füllen.  

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So ist die Lage bei den SWU

Vorweg lässt sich jedoch feststellen, dass die Stadtwerke momentan alle Kunden mit Gas beliefern können, heißt es in einer Mitteilung. Die bislang geltende Frühwarnstufe haben die Stadtwerke genutzt, um eine Bestandsaufnahme der aktuellen Gasverbräuche und möglicher Reduzierungspotentiale bei Industriekunden durchzuführen. Auf dieser Basis werden derzeit Prioritätslisten erstellt, anhand derer im Notfall eine Abschaltreihenfolge abgeleitet werden kann.

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Was, wenn nicht mehr genug Gas zur Verfügung steht?

„Die Ausrufung der Alarmstufe Gas ist längst überfällig. Wir brauchen aber zeitnah die Notfallstufe und gezielte Maßnahmen zum Einsparen von Gas gegen Entschädigung, unbürokratisches Umsteuern auf andere Energiequellen und weniger Vorschriften für Erneuerbare Energien“, erklärte unterdessen der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und ergänzte: „Das gilt auch für langwierige Verfahren zum Artenschutz, beispielsweise bei Wasserkraft und Wind. Wir brauchen auch eine begrenzte Verlängerung der AKW-Laufzeiten und schließlich: ein schnellstmögliches Hochfahrenden der Wasserstoffwirtschaft.“ 

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger freut sich über die Investition des Traditionsunternehmens Edelweiss. Foto: Freie Wähler.

Sollten die Stadtwerke im Ernstfall nicht mehr ausreichend Gas geliefert bekommen, wird es notwendig, den Gasverbrauch durch gezielte Abschaltungen zu senken. Wichtig dabei ist: schützenswerte Kunden werden bis zuletzt mit Gas versorgt, heißt es von den SWU. Schützenswert seien dabei alle privaten Haushalte sowie bestimmte Industriezweige. Beispiele dafür sind Krankenhäuser, stationäre Pflegeeinrichtungen, stationäre Hospize, Einrichtungen zur Pflege und Betreuung behinderter Menschen, Justizvollzugsanstalten sowie Feuerwehr, Polizei und Bundeswehreinrichtungen.

 

 

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