Ryanair

Technischer Defekt: Boeing muss am Allgäu Airport notlanden

Am Sonntagabend war ein Ryanair-Pilot gezwungen, vorzeitig auf dem Allgäu Airport zu landen. Grund hierfür war ein technischer Defekt.

Gegen 18:30 Uhr meldete der Pilot einer Ryanair Passagiermaschine, welche von Faro (Portugal) nach Memmingen unterwegs war, dem Tower des Allgäu-Airports ein technisches Problem. Dadurch wurde eine sogenannte Luftnotlage ausgelöst.

Flugzeug landet sicher 

Dies hatte zur Folge, dass umfangreich gemäß definierten Alarmplans, Hilfskräfte der Feuerwehr, des THW und des Rettungsdienstes alarmiert wurden. Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte drehte die Maschine vom Typ Boeing 737-800 noch ein paar Warteschleifen. Rund 25 Minuten später landete die Passagiermaschine mit 164 Personen an Bord jedoch ohne Probleme am Allgäu-Airport in Memmingerberg, wie die Polizeit mitteilt.

Keine Verletzten

Alle Passagiere und Crew-Mitglieder konnten die Maschine an der Abstellposition unverletzt verlassen. Ein Techniker kümmerte sich danach um eine Fehlerbehebung.

Probleme mit Boeing  737 Max 8 

In den vergangenen Monaten kam es immer wieder zu Problemen mit dem Boeing-Typ Max 8. Vor wenigen Tagen ist dann eine Maschine desselben Typs in Äthiopien abgestürzt. Alle 157 Menschen an Board kamen ums Leben, darunter auch fünf Deutsche. Daher gibt es bis auf Weiteres ein Flugverbot für den Flugzeugtyp.

Ausbau am Flughafen Memmingen ist gestartet

Der Flughafen Memmingen ist derzeit eine Baustelle. Vor Kurzem ist der geplante Millionenausbau gestartet. Herzstück des Projekts ist die Verbreiterung der Start- und Landebahn von 30 auf 45 Meter. Die ursprünglichen Pläne, auch diese Arbeiten nachts durchzuführen, wurden verworfen. „Deshalb werden wir die notwendigen Asphaltierungsarbeiten der Start- und Landebahn innerhalb von 14 Tagen durchziehen“, betont Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid. Aus diesem Grund bleibt der Airport in der Zeit vom 17. bis 30. September geschlossen.

Neben der Sanierung und Verbreiterung der Start- und Landebahn und der Erneuerung des Landesystems werden auch die Gepäckhalle erweitert, Vorfeldflächen vergrößert und ein Regenrückhaltebecken gebaut. Bis zu vier Baukolonnen heben nun in einem ersten Schritt Kabelgräben neben der Start- und Landebahn für das Leerrohrsystem und somit für die zukünftige neue Flughafenbefeuerung aus.

17,7 Millionen

Finanzielle Unterstützung erhält der Flughafen durch den Freistaat Bayern, der von den bisher geplanten 17,7 Millionen Euro Baukosten 12,2 Millionen übernehmen wird. 

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