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Schwedischer König besichtigt Grob Aircraft
Unternehmensbesuch

Schwedischer König besichtigt Grob Aircraft

Schwedens König Carl XVI. Gustaf (vordere Reihe, vierter von links) besichtigte mit einer Delegation den Allgäuer Flugzeugbauer Grob Aircraft. Foto: Grob Aircraft
Schwedens König Carl XVI. Gustaf (vordere Reihe, vierter von links) besichtigte mit einer Delegation den Allgäuer Flugzeugbauer Grob Aircraft. Foto: Grob Aircraft

Der Allgäuer Flugzeugbauer hat eine skandinavische Delegation um König Carl XVI. Gustaf auf dem Werksgelände in Mattsies begrüßt. Welche Technologien dabei im Mittelpunkt standen.

Grob Aircraft SE, seit dem 1. Oktober 2026 unter der Leitung von Niels Krönig, zählte jüngst zu den Zielen einer schwedischen Industriereise durch Süddeutschland. Auf dem Werksgelände in Mattsies empfing der Flugzeugbauer König Carl XVI. Gustaf sowie Vertreter der Königlich Schwedischen Akademie der Ingenieurwissenschaften. Im Fokus des Unternehmensbesuchs standen aktuelle Trainingsflugzeuge sowie neue KI-Drohnensysteme.

Simulation demonstriert militärischen Einsatz von KI

Nach einem gemeinsamen Auftakt in der Betriebskantine besichtigte die Reisegruppe die Fertigungshallen des Luftfahrtunternehmens. Den Kern des Rundgangs sei eine Präsentation künftiger Militärtechnologien gewesen. Die Delegation rund um Schwedens König habe dabei eine Live-Simulation, bei der ein von dem Rüstungsunternehmen Helsing programmierter KI-Pilot namens „Centaur“ virtuell gegen zwei menschliche Kampfpiloten antrat, mitverfolgt. Das Münchner KI-Start-up hatte den Allgäuer Flugzeugbauer im vergangenen Jahr übernommen.

Neben dieser virtuellen Vorführung sollen die Gäste zudem praktische Einblicke in die Entwicklung der CA-1 Europa erhalten haben. Die Designstudie für dieses unbemannte Kampfflugzeug hatten beide Unternehmen Ende September 2025 gemeinsam vorgestellt. Bis zum Jahr 2029 soll der autonome Mehrzweckjet, der ebenfalls auf der KI-Technologie von Helsing basiert, die Serienreife erreichen.

Schwedische Streitkräfte nutzen Allgäuer Maschinen

Darüber hinaus stellte Grob Aircraft auch Modelle aus der aktuellen Serienproduktion vor. Besondere Aufmerksamkeit habe dabei das Flugzeug vom Typ G 120TP erhalten. Zwischen dem Allgäuer Flugzeugbauer und Schweden existiere in diesem Bereich bereits eine aktive Geschäftsbeziehung. Die schwedischen Streitkräfte zählen zum bestehenden Kundenstamm und sollen diesen Maschinentyp aktuell für die Ausbildung des eigenen militärischen Flugpersonals nutzen. Der Rundgang diente laut Unternehmensangaben dazu, die parallele Fertigung von bewährten Serienmaschinen sowie künftigen digitalen Systemen am Allgäuer Standort aufzuzeigen.

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