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Überwiegend in Deutschland und Europa ist ein deutlicher Trend zur Passivhaus-Bauweise erkennbar. Dieser wird in naher Zukunft auch energetischer Standard sein. Ein Passivhaus benötigt kein aktives Heizungssystem. Es stellt daher höchste Ansprüche an Wärmedämmung und Luftdichtheit der Gebäudehülle. Um auf ein aktives Heizsystem verzichten zu können, sind optimierte Fenster-Konstruktionen notwendig. Neben der Wärmedämmung ist in diesem Zusammenhang der solare Sonneneintrags-Kennwert besonders wichtig. Salamander setzt an dieser Stelle auf sein System bluEvolution mit einer Profilansicht von 118 mm.
Prüfungen zur Passivhaus-Tauglichkeit
Um der Nachfrage nach passivhaus-tauglichen Fenstern gerecht zu werden, ließ die Firma Salamander das Profilsystem bluEvolution durch das ift (Institut für Fenstertechnik) in Rosenheim auf Passivhaus-Tauglichkeit überprüfen. Die Prüfungen basierten auf der ift Richtlinie „Passivhaus-Tauglichkeit von Fenstern, Türen und Fassaden“. Mit einem Uf-Wert von 0,94 W/m²K und dem Einsatz einer Dreifach-Verglasung erfüllt das Fenstersystem bluEvolution die Anforderung an einen Uw-Wert von 0,80 W/m²K. In der Einbausituation ergibt sich somit ein UwEinbau von ≤ 0,85 W/m²K. Neben dem Nachweis der Wärmedämm-Eigenschaften wurden zudem auch Leistungs-Eigenschaften wie Luft- und Schlagregen-Dichtheit nachgewiesen.
Passivhaus-Tauglichkeit mit sehr geringen Zusatz-Maßnahmen realisierbar
Die Passivhaus-Tauglichkeit lässt sich mit sehr geringen Zusatz-Maßnahmen auf der Grundlage der herkömmlichen System-Komponenten realisieren. Hierzu ist neben dem Einsatz eines thermisch verbesserten Randverbundes lediglich der Einsatz einer thermisch getrennten Armierung notwendig. Für den Verarbeiter bedeutet dies keinen zusätzlichen Aufwand innerhalb des Fertigungs-Prozesses. Durch den Nachweis relevanter Leistungs-Eigenschaften kann darüber hinaus die CE-Kennzeichnung für Fenster-Elemente vorgenommen werden.
Möglichst viel Planungs-Freiraum für Architekten und Planer
Um Architekten und Planern möglichst viel Planungs-Freiraum zu gewähren, wurde dem Nachweis der Wärmedämmung ein normativer Randverbund, ohne Hersteller-Bezug, zugrunde gelegt. Das bedeutet, dass jeder thermisch verbesserte Randverbund, welcher den Anforderungen nach ISO 10077-1 genügt, herangezogen werden kann. So kann man den strengen energetischen Anforderungen eines Passivhaus-Fensters gerecht werden. „Für Planer, Bauherren oder Renovierer, die in der Regel nur schwer die Energie-Effizienz von Bauteilen beurteilen können, stellt das Zertifikat unabhängig von den Hersteller-Angaben, einen zuverlässigen Kennwert dar“, so Wolfgang Sandhaus, Geschäfts-Führender Gesellschafter bei Salamander Industrie-Produkte GmbH.
Über Salamander Industrie-Produkte GmbH
Die Salamander Industrie-Produkte GmbH, das mehrheitlich in Familienbesitz befindliche Unternehmen, mit seinem Stammsitz in Türkheim/Unterallgäu, gehört zu den führenden europäischen Systemgebern für hochenergie-sparende Fenster- und Türsysteme aus Kunststoff. Als zuverlässiger Partner der Fensterbauer setzt Salamander mit Qualität, hoher Liefer-Fähigkeit, kompetentem Service und einem leistungsfähigen Produktprogramm am Bedarf seiner Kunden an. Die Salamander Kunden verarbeiten die Profile in der Sanierung sowie im Neubau, beim Wohnungs- und Objektbau mit System-Salamander, -Brügmann und -bluEvolution. Weltweit beschäftigt Salamander insgesamt rund 1.200 Mitarbeiter, davon 48 Auszubildende an mehreren Standorten und vertreibt seine Profilsysteme in über 70 Ländern der Welt.