Magnet-Schultz

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Hans_Haibel

Kaum ist Abtprimas Notker Wolf als Preisträger für das Jahr 2010 gekürt, wählte die Jury des Europa-Preises auch für das Jahr 2011 einstimmig einen Preisträger aus: Hans Haibel.

Es ist eine noch junge, mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung, die das Memminger Unternehmen Magnet-Schultz vor zwei Jahren ins Leben gerufen hat. Hans Haibel, langjähriger Präsident der IHK Schwaben, wird sie im Rahmen eines Festaktes am 8. Juli in Memmingen entgegen nehmen können.

Zwei Preisträger an einem Abend – keine „schwäbische Sparsamkeit“

Somit kommt es an diesem Tag zu einem ungewöhnlichen Ereignis: Es werden nämlich sowohl Haibel, als auch der Preisträger des Jahres 2010 an diesem Abend geehrt. Wie berichtet, ging der EUmérite des Vorjahres an den Abtprimas des Benediktinerordens, Dr. Notker Wolf. „Das entspricht nicht schwäbischer Sparsamkeit“, betont Wolfgang E. Schultz, geschäftsführender Gesellschafter des in Memmingen beheimateten Unternehmens Magnet Schultz, „sondern ist allein der Terminnot des Abtprimas geschuldet.“ Es sei aber auf jeden Fall eine große Freude, zwei so außergewöhnliche Persönlichkeiten an einem Abend gemeinsam ehren zu dürfen.

Haibel als Brückenbauer und Vordenker

Ethik im Alltag, ein gelebtes Bekenntnis zu Europa und die Achtung der sozialen Marktwirtschaft seien die drei Säulen, auf denen der Preis beruht. Leben und Schaffen des langjährigen IHK-Präsidenten, der Ende Mai seinen 80. Geburtstag feiert und das Amt von 1979 bis 1995 ausgeübt hat, seien beredtes Zeugnis eines entsprechenden Engagements. Auf vielen Gebieten habe sich Haibel als Brückenbauer und Vordenker erwiesen. So forcierte er früh Technologie- und Innovationsberatung, engagierte sich für Existenzgründer und für die Bildungsinfrastruktur in Schwaben. Sein europäisches Engagement belegen vielfältige Initiativen für Partnerschaften mit Kammern in England und Frankreich sowie mit dem Arbeitgeberverband in Italien. Auch die Einrichtung eines Euro-Info-Centers an der IHK gehe auf die Initiative des in Friedberg bei Augsburg ansässigen Managers zurück. Davon zeigte sich die Jury in ihrem einhelligen Urteil überzeugt.

Wolfgang E. Schultz überreicht Preise im Rathaus Memmingen

Wolfgang E. Schultz, engagierter Unternehmer und einer der „Väter“ des Allgäu Airport, wird am 8. Juli im Rathaus Memmingen beide Preise feierlich an den Abtprimas und an den IHK-Ehrenpräsidenten überreichen. Der Preis besteht auch aus einem silbernen Ölzweig, den die Kemptener Goldschmiede Hanne und Joachim Rall geschaffen haben. Der Name Eumérite bezieht sich insbesondere auf Europa und die Meriten, die jeder Preisträger auf diesem Gebiet erworben hat.

Über Magnet-Schultz

Das im Jahr 1912 in Memmingen von Adolf-Wilhelm Schultz gegründete Unternehmen zählt zu den weltweit führenden Herstellern von elektromagnetischen Aktoren und Sensoren. Das Familienunternehmen beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter und erzielte zuletzt einen Umsatz von 225 Mio. Euro.

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