Digitalisierung

Lautracher Salon: Wie verändert künstliche Intelligenz die Arbeit?

Beim 4. Lautracher Salon stand das Thema künstliche Intelligenz im Fokus. Foto: Schloss Lautrach
Unter dem Motto „Was Roboter nicht können. Die neuen Fähigkeiten der Führungskräfte“ kamen auf Schloss Lautrach wieder zahlreiche Unternehmer zusammen. In angeregten Diskussionen wurde die künftige Arbeitswelt in den Fokus gerückt.

Wie schon bei den vorangegangenen Veranstaltungen war die Resonanz auf den Lautracher Salon in exklusivem Rahmen sehr groß. Die Unternehmer nahmen teils große Strecken auf sich, um an der Diskussionsrunde teilzunehmen. Durch den Abend begleiteten Dr. Oliver Ernst, Trainer, Berater und Coach sowie Christina Kral-Voigt, auf Schloss Lautrach für die Kundenberatung sowie die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

Mix aus Führung und gutem Umgang mit den Mitarbeitern ist entscheidend

In vielen Bereichen ist die digitale Technologie dem Menschen bereits überlegen. Neben den Chancen auf Fortschritt bereitet diese Entwicklung aber auch Unbehagen, was das für das künftige Arbeitsleben bedeutet. Gerade für Führungskräfte stellt dies einen großen Wandel dar. Für Prof. Christian Arbinger, Geschäftsleitung DLR Gesellschaft für Raumfahrtanwendungen mbH, kommt es auf die Mischung an. Für ihn stehe künftig der Mix aus hierarchisch geprägter Führung und dem guten Umgang mit den Mitarbeitern im Fokus.

Beim 4. Lautracher Salon im Unterallgäu

Das bedeute vor allem auch für Ingenieure Veränderungen. So tritt laut Arbinger in Zukunft auch hier das Storytelling immer mehr in den Mittelpunkt. Soziale Kompetenzen werden immer entscheidender. „Man muss mit den Leuten sprechen“, fasste Arbinger zusammen. Das fachliche Wissen trete in Zeiten der neuen Führung damit vermehrt in den Hintergrund.

Künstliche Intelligenz kann Emotionalität nicht ersetzen

Für Dagmar Deckstein, langjährige Redakteurin und Wirtschaftskorrespondentin der Süddeutschen Zeitung und freie Autorin, ist genau das der Weg, um künstlichen Intelligenzen zu begegnen. Zwar können Maschinen körperliche schwere Arbeiten und auch Denkprozesse verrichten, aber das sei nicht in allen Bereichen entscheidend. So fehlt künstlicher Intelligenz jegliche Emotionalität. „Das Miteinander funktioniert so nicht. Genau dieses wird aber immer wichtiger“, so Deckstein.

Mittelweg zwischen Mensch und Maschine

Dieser Spagat ist auch an der Hochschule eine große Herausforderung. Zwar soll hier gezielt auf technische Themen – wie die künstliche Intelligenz – eingegangen werden, aber der Mensch nicht in den Hintergrund rücken. Wichtig sei hier einen Mittelweg zu finden, unterstrich Prof. Dr. Gordon Thomas Rohrmair, Präsident der Hochschule Augsburg.

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