Wiederverwertung durch Recup

Kreiskliniken Unterallgäu führen Mehrwegbecher-System ein

Deutschlandweit werden täglich zahlreiche Einwegbecher weggeworfen. Damit soll nun auch bei den Kreiskliniken Unterallgäu Schluss sein.

Seit gut einem Jahr gibt es im Landkreis Unterallgäu einige Bäckereien und Cafés, die den Kaffee zum Mitnehmen im Pfandbecher der Firma Recup anbieten. Als neuester Partner hat sich die Cafeteria der Kreiskliniken Unterallgäu in Mindelheim dem System angeschlossen. Kunden können sich hier für einen Euro Pfand ihr Getränk im Becher mitnehmen.

2.000 Verkaufsstellen für Recup

Damit ist die Cafeteria der Kreisklinik Teil eines bundesweiten Netzwerks von mittlerweile über 2.000 Verkaufsstellen, bestehend aus Bäckereien, Cafés, Schulen oder Betrieben, wie Johanna Schuster von der Kommunalen Abfallwirtschaft des Landkreises erklärt. Die Abfallwirtschaft hat das Mehrwegsystem im Unterallgäu auf den Weg gebracht. Das Netzwerk will laut Schuster ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit, Abfallvermeidung und Ressourcenschutz setzen.

Müll soll vermieden werden

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„Für den Kaffee zum Mitnehmen werden allein im Unterallgäu pro Stunde rund 500 Einwegbecher benutzt, die danach weggeworfen werden“, sagt Schuster. Dafür würden immens viele Rohstoffe verbraucht.

Auch in anderen Landkreisen in Schwaben ist das Recup-System schon angekommen: Im Landkreis Günzburg wurde das Pfand-System bereits Anfang diesen Jahres gestartet. Der Haken an herkömmlichen Pappbechern ist nämlich, dass sie – obwohl sie äußerlich aus Pappe sind – im Inneren mit Plastik beschichtet sind, was das Recyceln unmöglich macht. Da die klassischen Einwegbecher auch nur eine Nutzungsdauer von etwa 15 Minuten haben, sollen die Pfandbecher einen wichtigen Teil zum Umweltschutz beitragen.

Recup auch in Augsburg

In der größten Stadt Schwabens werden täglich sogar etwa 27.000 Becher nach einmaligem Gebrauch weggeworfen. Deutschlandweit sogar etwa 2,8 Milliarden im Jahr. Mit der Idee auf Kaffeebecher einen Pfandwert zu erheben, soll dem ein Ende gesetzt werden. Einen Euro beträgt der Pfandbetrag für einen solchen Becher, der nach Benutzung an jedem teilnehmenden Partnergeschäft wieder abgegeben werden kann. Bereits vor gut einem Jahr startete das Projekt deswegen auch in Augsburg.

Partner im Unterallgäu

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Im Unterallgäu beteiligen sich folgende Betriebe bei Recup: Die Bäckerei Böhm in Sontheim, die Bäckerei Fäßler in Mindelheim, die Bäckerei Kaiser in Bad Wörishofen, die Bäckerei Mayer im REWE Legau, der Dorfladen Niederrieden GmbH, die Konditorei Gerle aus Ottobeuren, die Kreiskliniken Unterallgäu in Mindelheim, die Landbäckerei und das Café Sonntag in Legau und Schützenbäck in Erkheim.

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Auch in anderen Landkreisen in Schwaben ist das Recup-System schon angekommen: Im Landkreis Günzburg wurde das Pfand-System bereits Anfang diesen Jahres gestartet. Der Haken an herkömmlichen Pappbechern ist nämlich, dass sie – obwohl sie äußerlich aus Pappe sind – im Inneren mit Plastik beschichtet sind, was das Recyceln unmöglich macht. Da die klassischen Einwegbecher auch nur eine Nutzungsdauer von etwa 15 Minuten haben, sollen die Pfandbecher einen wichtigen Teil zum Umweltschutz beitragen.

Recup auch in Augsburg

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