Synergien schaffen

Goldhofer investiert in zwei Management-Systeme

Luftbildaufnahme, Standort Goldhofer im Unterallgäu. Foto: Goldhofer
Umweltbewusstsein ist kein einseitiger Kostenfaktor. In entsprechende Managementsysteme zu investieren, nützt dem Unternehmen vielfältig. Aus diesem Grund ist die Goldhofer AG in diesem Bereich besonders aktiv.

Die Goldhofer AG möchte nachhaltiger wirtschaften. Das Unternehmen gab bekannt, das Umweltmanagementsystem (UMS) und das Energiemanagementsystem (EnMS) zertifiziert zu haben. Energie soll effizienter genutzt und Ressourcen sollen geschont werden. Beide Zertifikate erweitern das Goldhofer-Unternehmensmanagement.

Zertifikate sollen Umweltauflagen erfüllen

Ziel ist, Unternehmens-Prozesse in der Unternehmensgruppe effizient zu steigern. Mit dem UMS und EnMS schont das Unternehmen knapper werdende Ressourcen und erfüllt aktuelle wie zukünftige Umweltschutzauflagen. „In unseren Produktionsstätten Memmingen und Ostfildern haben wir bereits eine ganze Reihe nachhaltiger Prozesse und Infrastrukturen implementiert. Nun möchten wir das betriebsinterne Bewusstsein noch stärker auf die immer komplexeren Lebenszyklen unserer Produkte lenken. Mit unserem neuen integrativen Managementsystem können wir sowohl die positiven als auch negativen Umwelteinflüsse unserer Aktivitäten, Produkte und Dienstleistungen unter Berücksichtigung einer ganzheitlichen Lebenszyklusperspektive besser erfassen und stetig optimieren“, erklärt Andreas Mann, Beauftragter für Qualitätsmanagement und Leiter für Logistik und Organisation bei Goldhofer.

In den Geschäftsbereichen Transport Technologie und Airport Technologie arbeitet das Serviceteam nach der Auslieferung eines Fahrzeugs eng mit dem Kunden zusammen. Das Unternehmen unterstützt die Vorarbeiten für anstehende Projekte und übernimmt Wartungsaufgaben. Das neue UMS soll Kunden zudem aufzeigen, wie sie Projekte umweltschonender und dennoch effektiver mit dem entsprechenden Know-how durchführen.

System schafft Synergien

In Kombination ergänzt das EnMS das bestehende Qualitäts- und Umweltmanagement von Goldhofer. Es greift auf die selben strukturellen Ressourcen zurück, wodurch Synergien eines integrativen Managementsystems genutzt werden können. Goldhofer ist damit in der Lage, die Energieeffizienz in der gesamten Unternehmensgruppe zu erhöhen. Hinsichtlich der wachsenden Produktpalette der Goldhofer-Unternehmensgruppe etabliert das Managementsystem einheitliche Standards.

Über die Goldhofer Aktiengesellschaft

Goldhofer ist einer der internationalen Weltmarktführer für Transport-Equipment in den Bereichen allgemeiner Straßen-, Schwerlast- und Spezialtransport. Für das Unternehmen arbeiten mehr als 650 Mitarbeiter. Die Geschichte der Goldhofer Aktiengesellschaft reicht bis ins Jahr 1705 zurück. 2013 hat Goldhofer die Schopf Maschinenbau GmbH übernommen und weitete somit das Angebot im zivilen und militärischen Luftfahrtbereich weiter aus.

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