Baustart für neues Paketzentrum

Alois Müller realisiert „grünes“ DPD Depot in Holzgünz

Bis zu 50.000 Pakete pro Tag: In Holzgünz bei Memmingen entsteht ein „grünes“ DPD Depot. Am Dienstag feierten DPD und Bauherr Alois Müller den symbolischen Baubeginn. Der neue Standort soll das Depot in Kempten ersetzen.

Der Startschuss für das neue Paketsortierzentrum von DPD im Industrie- und Gewerbeverband A96 bei Memmingen ist gefallen. Der internationale Paket- und Expressdienstleister und die Alois Müller GmbH haben am Dienstag zusammen zum Spaten gegriffen. Der nahezu energieautarke Standort soll das bestehende DPD Depot Kempten ersetzen und zum operativen Beginn auch dessen Zustellgebiet übernehmen.

DPD sieht großes Potenzial an Geschäftskunden in der Region

Mit dem Neubau stärkt DPD seine Präsenz in der Region. DPD sieht dort  durch die hohe Dichte wirtschaftlich starker Unternehmen ein großes Potenzial an Geschäftskunden, heißt es in der Pressemitteilung. Das überdurchschnittlich hohe Pro-Kopf-Einkommen sorge darüber hinaus für einen kräftigen Zuwachs an E-Commerce-Paketen. Der bisherige Standort von DPD in Kempten werde den Anforderungen dieser Wachstumsmärkte perspektivisch nicht mehr gerecht.

Bis zu 50.000 Pakete pro Tag

Eine Erweiterung vor Ort sei nicht möglich. „Ich freue mich, dass der Gewerbeverband eine Fläche für DPD bereitstellen konnte, die durch die günstige Lage den Ansprüchen des Paketdienstes, aber auch den Ansprüchen der umliegenden Ansiedlungen gerecht wird.“, sagt Christa Bail, stellvertretende Vorsitzende des Industrie- und Gewerbeverband A96. Das neue Depot Holzgünz werde künftig in der Lage sein, bis zu 50.000 Pakete am Tag zu verarbeiten. 

Thomas Ohnhaus, Chief Operating Officer (COO) von DPD Deutschland, ergänzt: „Investitionen wie hier in Holzgünz sind wichtig, um unsere Marktposition zu behaupten. Um die stark wachsenden Paketmengen bewältigen zu können, brauchen wir moderne, leistungsstarke Paketsortierzentren. Unweit sowohl der schweizerischen als auch der österreichischen Grenze gelegen, ist Holzgünz ein strategisch sehr guter Standort für ein neues DPD Depot.”

DPD wird in Holzgünz 130 Mitarbeiter beschäftigen

Rund 130 Personen werden am Ende im Depot Holzgünz beschäftigt sein. Da es sich um einen Depotumzug handelt, werden viele Mitarbeiter des Depots Kempten mit an den neuen Standort wechseln. Ein Großteil der Arbeitskräfte am neuen Standort werde jedoch neu rekrutiert. „Das neue Depot wird somit nicht nur die Paketversorgung der Bürger in der Region sicherstellen. Wir gewinnen darüber hinaus auch neue Arbeitsplätze für unser Unterallgäu.“, so der stellvertretende Landrat Dr. Stephan Winter.

Alois Müller: Depot wird nahezu engerieautark sein

Anders als bei den meisten Bauprojekten der letzten Jahre tritt DPD in Holzgünz nicht als Bauherr in Erscheinung. Diese Rolle übernimmt die Alois Müller Holding GmbH & Co. KG, die in der Folge auch als Vermieter des Depots auftritt. Das neue DPD Depot nahezu energieautark sein. Mit Hilfe einer rund 3.000 Quadratmeter großen Photovoltaikanlage soll für die Hallen und das Bürogebäude eigener Strom produziert und über intelligente Energiespeicher bedarfsorientiert verwendet. werden. Darüber hinaus werden die Gebäude durch ressourcenschonenden Betonkernaktivierung geheizt und gekühlt. Die Bereitstellung von Wärme und Kälte erfolge aus der nahegelegenen Energiezentrale, in der die regenerative Wärme aus Biomasse und CO2-neutraler Kälte aus einer Brunnenanlage gewonnen wird. 

DPD Depot: Das ist geplant

Mit der operativen Umsetzung des Bauprojekts ist mit LIST Bau Nordhorn ein langjähriger Partner von DPD beauftragt. Auf dem Grundstück in Holzgünz werden eine Entladehalle und zwei Beladehallen sowie ein Bürogebäude mit einer gesamten Nutzfläche von knapp 10.000 qm entstehen. Andreas Brockhaus, Geschäftsführer von LIST Bau Nordhorn, gibt einen Einblick in den Ablauf der Bauarbeiten: „Im Dezember beginnen wir mit der Sondergründung, bei der wir Rüttelstopfsäulen im Baugrund herstellen. Diese stabilisieren das zukünftige Gebäude. In die Höhe wächst der Neubau dann ab Anfang des kommenden Jahres. Die Fertigstellung können wir voraussichtlich im September 2020 feiern.“ Voraussichtlich im Februar 2021 soll das neue Depot in Betrieb gehen.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Baustart für neues Paketzentrum

Alois Müller realisiert „grünes“ DPD Depot in Holzgünz

Bis zu 50.000 Pakete pro Tag: In Holzgünz bei Memmingen entsteht ein „grünes“ DPD Depot. Am Dienstag feierten DPD und Bauherr Alois Müller den symbolischen Baubeginn. Der neue Standort soll das Depot in Kempten ersetzen.

Der Startschuss für das neue Paketsortierzentrum von DPD im Industrie- und Gewerbeverband A96 bei Memmingen ist gefallen. Der internationale Paket- und Expressdienstleister und die Alois Müller GmbH haben am Dienstag zusammen zum Spaten gegriffen. Der nahezu energieautarke Standort soll das bestehende DPD Depot Kempten ersetzen und zum operativen Beginn auch dessen Zustellgebiet übernehmen.

DPD sieht großes Potenzial an Geschäftskunden in der Region

Mit dem Neubau stärkt DPD seine Präsenz in der Region. DPD sieht dort  durch die hohe Dichte wirtschaftlich starker Unternehmen ein großes Potenzial an Geschäftskunden, heißt es in der Pressemitteilung. Das überdurchschnittlich hohe Pro-Kopf-Einkommen sorge darüber hinaus für einen kräftigen Zuwachs an E-Commerce-Paketen. Der bisherige Standort von DPD in Kempten werde den Anforderungen dieser Wachstumsmärkte perspektivisch nicht mehr gerecht.

Bis zu 50.000 Pakete pro Tag

Eine Erweiterung vor Ort sei nicht möglich. „Ich freue mich, dass der Gewerbeverband eine Fläche für DPD bereitstellen konnte, die durch die günstige Lage den Ansprüchen des Paketdienstes, aber auch den Ansprüchen der umliegenden Ansiedlungen gerecht wird.“, sagt Christa Bail, stellvertretende Vorsitzende des Industrie- und Gewerbeverband A96. Das neue Depot Holzgünz werde künftig in der Lage sein, bis zu 50.000 Pakete am Tag zu verarbeiten. 

Thomas Ohnhaus, Chief Operating Officer (COO) von DPD Deutschland, ergänzt: „Investitionen wie hier in Holzgünz sind wichtig, um unsere Marktposition zu behaupten. Um die stark wachsenden Paketmengen bewältigen zu können, brauchen wir moderne, leistungsstarke Paketsortierzentren. Unweit sowohl der schweizerischen als auch der österreichischen Grenze gelegen, ist Holzgünz ein strategisch sehr guter Standort für ein neues DPD Depot.”

DPD wird in Holzgünz 130 Mitarbeiter beschäftigen

Rund 130 Personen werden am Ende im Depot Holzgünz beschäftigt sein. Da es sich um einen Depotumzug handelt, werden viele Mitarbeiter des Depots Kempten mit an den neuen Standort wechseln. Ein Großteil der Arbeitskräfte am neuen Standort werde jedoch neu rekrutiert. „Das neue Depot wird somit nicht nur die Paketversorgung der Bürger in der Region sicherstellen. Wir gewinnen darüber hinaus auch neue Arbeitsplätze für unser Unterallgäu.“, so der stellvertretende Landrat Dr. Stephan Winter.

Alois Müller: Depot wird nahezu engerieautark sein

Anders als bei den meisten Bauprojekten der letzten Jahre tritt DPD in Holzgünz nicht als Bauherr in Erscheinung. Diese Rolle übernimmt die Alois Müller Holding GmbH & Co. KG, die in der Folge auch als Vermieter des Depots auftritt. Das neue DPD Depot nahezu energieautark sein. Mit Hilfe einer rund 3.000 Quadratmeter großen Photovoltaikanlage soll für die Hallen und das Bürogebäude eigener Strom produziert und über intelligente Energiespeicher bedarfsorientiert verwendet. werden. Darüber hinaus werden die Gebäude durch ressourcenschonenden Betonkernaktivierung geheizt und gekühlt. Die Bereitstellung von Wärme und Kälte erfolge aus der nahegelegenen Energiezentrale, in der die regenerative Wärme aus Biomasse und CO2-neutraler Kälte aus einer Brunnenanlage gewonnen wird. 

DPD Depot: Das ist geplant

Mit der operativen Umsetzung des Bauprojekts ist mit LIST Bau Nordhorn ein langjähriger Partner von DPD beauftragt. Auf dem Grundstück in Holzgünz werden eine Entladehalle und zwei Beladehallen sowie ein Bürogebäude mit einer gesamten Nutzfläche von knapp 10.000 qm entstehen. Andreas Brockhaus, Geschäftsführer von LIST Bau Nordhorn, gibt einen Einblick in den Ablauf der Bauarbeiten: „Im Dezember beginnen wir mit der Sondergründung, bei der wir Rüttelstopfsäulen im Baugrund herstellen. Diese stabilisieren das zukünftige Gebäude. In die Höhe wächst der Neubau dann ab Anfang des kommenden Jahres. Die Fertigstellung können wir voraussichtlich im September 2020 feiern.“ Voraussichtlich im Februar 2021 soll das neue Depot in Betrieb gehen.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben