Zusammenschluss

Allgäuer Klinik-Fusion startet zum 1. November

Noch diese Woche startet die Fusion der Unterallgäuer Kreiskliniken und des Klinikverbundes Kempten-Oberallgäu. Das bedeutet der Zusammenschluss jetzt für die Mitarbeiter.

Am 1. November fusionieren die Unterallgäuer Kreiskliniken und der Klinikverbund Kempten-Oberallgäu. Über die Meilensteine auf dem Weg dorthin und den aktuellen Sachstand informierte Franz Huber, Vorstand der Kreiskliniken, jetzt im Unterallgäuer Kreistag. Vor nicht einmal einem Jahr seien die ersten offiziellen Gespräche aufgenommen worden, blickte Huber zurück. Im Februar 2019 wurde dann der sogenannte Lenkungsausschuss gebildet. In vier Sitzungen dieses Ausschusses wurde dann über die Fusion verhandelt. Im Juli sprach sich schließlich der Unterallgäuer Kreistag für die Fusion aus. Wenig später folgten dann die Gremien der Stadt Kempten und des Landkreises Oberallgäu.

Zustimmung des Bundeskartellamtes im September

Im September stimmte auch das Bundeskartellamt der Fusion zu. Notariell beurkundet wurde das Vertragswerk zum Zusammenschluss schließlich am 21. Oktober. Außerdem wurde ein Personalüberleitungsvertrag unterzeichnet. Dies bedeute für die Mitarbeiter der Kreiskliniken Unterallgäu, dass die bisher für sie geltenden arbeitsvertraglichen Bedingungen unverändert bleiben, erklärte Kreiskliniken Vorstand Huber. Das neue Unternehmen zahle wie das Kommunalunternehmen auch in die betriebliche Altersvorsorge ein. Im Oktober einigte man sich darüber hinaus zusammen mit der Gewerkschaft Verdi. Hintergrund war hier ein Tarifvertrag zur Unternehmensmitbestimmung.  Hierin wird insbesondere geregelt, dass der amtierende Personalrat der Kreiskliniken bis zur Gründung des neuen Betriebsrats ein Übergangsmandat erhält.

Zum 1. November tritt die neue Geschäftsführung an

Am 1. November werden der neue Klinikverbund sowie die neue Geschäftsführung ihre Arbeit aufnehmen. Diese neue Geschäftsführung wird dabei aus Andreas Ruland, Michael Osberghaus, Markus Treffler und dem bisherigen Vorstand der Kreiskliniken Unterallgäu Franz Huber bestehen. In den darauffolgenden Monaten wird es laut Huber darum gehen, die „Strukturen miteinander zu harmonisieren“. Voraussichtlich im Januar oder Februar wird das Kommunalunternehmen dann offiziell aufgelöst.

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Zustimmung des Bundeskartellamtes im September

Im September stimmte auch das Bundeskartellamt der Fusion zu. Notariell beurkundet wurde das Vertragswerk zum Zusammenschluss schließlich am 21. Oktober. Außerdem wurde ein Personalüberleitungsvertrag unterzeichnet. Dies bedeute für die Mitarbeiter der Kreiskliniken Unterallgäu, dass die bisher für sie geltenden arbeitsvertraglichen Bedingungen unverändert bleiben, erklärte Kreiskliniken Vorstand Huber. Das neue Unternehmen zahle wie das Kommunalunternehmen auch in die betriebliche Altersvorsorge ein. Im Oktober einigte man sich darüber hinaus zusammen mit der Gewerkschaft Verdi. Hintergrund war hier ein Tarifvertrag zur Unternehmensmitbestimmung.  Hierin wird insbesondere geregelt, dass der amtierende Personalrat der Kreiskliniken bis zur Gründung des neuen Betriebsrats ein Übergangsmandat erhält.

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