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Zeppelin GmbH
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Zeppelin GmbH

Zeppelin GmbH

Achtzehn Millionen Euro kostete die Zeppelin GmbH der Anlagetipp von UniCredit – das hoch riskante Derivat-Papier war geplatzt, jetzt will Zeppelin sein Geld zurück.

Wie die Schwäbische Zeitung in Berufung auf eine Pressekonferenz berichtet, kündigte die Zeppelin GmbH rechtliche Schritte gegen UniCredit an. Der Baumaschinen-Hersteller, der zur Friedrichshafener Zeppelin-Stiftung gehört will achtzehn Millionen Euro plus Zinsen einklagen. UniCredit hatte Zeppelin zur Investition in ein hoch riskantes Derivat-Papier geraten. Mit 18 Millionen Euro Verlust wurde das Papier 2010 abgestoßen

Streitwert: Achtzehn Millionen plus Zinsen

Das Wertpapier  war ein Optionsschein auf den Kurs des Schweizer Franken. Der Wechselkurs entwickelte sich aber nicht so, wie prognostiziert – und die Zeppelin GmbH blieb auf einem zweistelligen Millionen-Betrag an Verlusten sitzen. Ausufernde Geschäfte mit Derivat-Papieren und Kurswetten hatten auch die Wirtschaftskrise 2009 stark befeuert. Zeppelin will jetzt die Bank, die das Papier letztlich ausgegeben hat, für den Verlust verantwortlich machen.

Derivat verhagelte Zeppelin-Bilanzen 2010

Zum Streitwert von achtzehn Millionen Euro kommen noch Zinsen und etwaige Kosten. Für Zeppelin war der Verlust besonders ärgerlich, da er relativ gute Bilanzen im Jahr 2010 nach unten zog. Bei zwei Milliarden Umsatz blieb nach Abzug der Steuern ein Gewinn von zehn Millionen Euro – ein Verlust wäre ebenfalls denkbar gewesen, hätte man nicht das faule Papier noch rechtzeitig abstoßen können.

Beide Parteien schweigen vorerst

Gegenüber der Schwäbischen Zeitung bestätigte sowohl Zeppelin-Geschäftsführer Peter Gerstmann als auch die UniCredit den Schritt vor Gericht. Beide Parteien möchten sich wegen des laufenden Verfahrens jedoch nicht äußern. Ein Erfolg vor dem Kadi könnte die prognostizierten guten Geschäftszahlen der Zeppelin GmbH weiter befeuern. Gerstmann rechnet mit weiterem Wachstum und Investitionen in die Standorte. Auch die Wirtschaftsregion Bodensee profitiert davon immens. Rund vierhundert Mitarbeiter arbeiten im Anlagenbau in Friedrichshafen.

Über die Zeppelin GmbH                                                                   

Der Zeppelin Konzern erwirtschaftet heute mit seinen rund 6 000 Mitarbeitern an 190 Standorten weltweit einen Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro. Die von der Zeppelin Zentrale in Garching bei München aus gesteuerten Geschäftsaktivitäten des Zeppelin Handelsbereiches umfassen den Vertrieb, Service und die Vermietung von Caterpillar Baumaschinen und Dieselmotoren sowie MaK Schiffsmotoren, Terex Mining-Geräten sowie Hyster Flurförderzeugen. Von Friedrichshafen aus wird der Zeppelin Industriebereich geführt, der einer der weltweit führenden Anbieter kundenspezifischer Systeme für das Fördern, Lagern, Mischen, Dosieren und Verwiegen von hochwertigen Schüttgütern mit Schwerpunkt in der Kunststoff-, Gummi-, Reifen- sowie Nahrungsmittelindustrie ist.

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