Förderung

Warum Landkreis Lindau 400.000 Euro vom Bund erhält

Symbolbild: Lindau aus der Vogelperspektive. Foto: megula / iStock / thinkstock
Geldsegen für den Landkreis Lindau. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur bewilligte Fördermittel in Höhe von 400.000 Euro an die Region. Die Gründe dafür und wozu die Gelder genutzt werden sollen.

Am 13. September gab es Grund zur Freude für den Landkreis Lindau. Mit seinen Verbundpartnern sicherte sich der Ort den Sieg im Wasserstoff-Regionswettbewerb „HyLand II“. Gleichzeitig wurden dadurch 400.000 Euro an finanzieller Unterstützung frei. Das zuständige Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur möchte damit die Anwendungsmöglichkeiten für grünen Wasserstoff am Bodensee erforschen.

Überzeugendes Konzept setzte sich durch

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Beworben hatte die Stadt sich in der Kategorie „HyExperts“. Darin konnte der Landkreis sich gegen 50 weitere Wettbewerber behaupten. Kernaufgabe der Teilnehmer sei der Aufbau eines Fundaments zur regionalen Wasserstoffökonomie. Dafür sollen bereits existente Ressourcen in ein umsetzbares Gesamtkonzept münden. „Ich freue mich sehr über diese Förderzusage, die es uns ermöglicht, die Wasserstofftechnologie in der Region weiter voranzubringen. Besonders bedanken möchte ich mich dafür bei Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer sowie bei Bundesminister Dr. Gerd Müller, der meiner Bitte gefolgt ist und unsere Bewerbung tatkräftigt unterstützt hat“, sagt Landrat Elmar Stegmann.

Wasserstoff als Mobilitätstreibstoff

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Das Ziel sei laut Verkehrsminister Scheuer die Technologie aus der Forschung zu den Leuten auf dem Land zu bringen. Dies soll mit dem Gewinnerprojekt „HyAllgäu-Bodensee“ bewerkstelligt werden. Teil davon sind sowohl die Stadt Lindau, Memmingen und Kaufbeuren als auch die Landkreise Unterallgäu und Ostallgäu, sowie die Gemeinde Fuchstal. In diesen ländlichen Räumen sollen nun Vertriebsmöglichkeiten für grünen Wasserstoff entstehen. Der Energieträger ist im Konzept insbesondere für den Einsatz im Mobilitätssektor vorgesehen. Öffentliche Verkehrsbusse, Abfallentsorgungs- und Logistikfahrzeuge kommen derzeit hierfür in Frage. Zusätzlich soll ein Schiff auf den Umstieg vorberietet werden.

Regionale Gegebenheiten gaben Ausschlag

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Die Zusage des Bundes lässt sich vermutlich auch in den geographischen Bedingungen der Regionen begründen. Hohe Gebiete und niedrige Temperaturen seien für den Wasserstoff ein optimaler Testboden. Elektrofahrzeuge sollen unter diesen Voraussetzungen hingegen keine verlässliche Alternative sein. Elmar Stegmann möchte bereits 2023 bei der Konzessionsvergabe des Busverkehrs mit Brennstoffzellenfahrzeugen transportieren lassen. Dazu bedarf es realistisch noch an Entwicklung und Zeit. Regionale Unternehmen aus dem Mittelstand sollen diesen Fortschritt im Projekt vorantreiben. Dabei würden nicht nur sie, sondern auch die örtliche Wirtschaftskraft profitieren. Der Staat widerum intensiviert damit erneut seine Bestrebungen in der Wasserstoffnutzung.

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