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tecnotron: Elektronik vom Bodensee forscht im Weltraum
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Forschungs-Mission ab Herbst 2018

tecnotron: Elektronik vom Bodensee forscht im Weltraum

Das eROSITA-Teleskop startet im Herbst 2018 in den Weltraum. Foto: tecnotron

Im Herbst 2018 startet eine russische Rakete zur Erforschung der Dunklen Materie in den Weltraum. Mit dabei ist bayerisch-schwäbisches Know-how der tecnotron elektronik GmbH aus Weißensberg. Das Unternehmen hat für die Mission mehr als 100 Leiterplatten entwickelt und gefertigt.

Ziel der Mission ist es, mit dem eROSITA-Teleskop die Dunkle Materie zu erforschen. Damit soll die Ausdehnung des Weltraums nachgewiesen werden. Das Teleskop wird mit sieben unabhängigen Kameras mit hochempfindlichen Röntgenbild-Detektoren ausgestattet. Davor werden parallel ausgerichtete Spiegelsysteme angebracht, die das sichtbare Licht filtern und die empfangenen Signale deuten können.

Auftrag aus München

Diese Bildinformationen müssen anschließend aus einer Entfernung von 1,5 Millionen Kilometern gesichert, übertragen und ausgewertet werden. Dafür wurden die Leiterplatten von tecnotron auf dem Röntgen-Teleskop angebracht. „Rund fünfzehn verschiedene Leiterplattenarten wurden von uns entwickelt, die meisten davon in den sieben identischen Elektronikboxen unter den Spiegeln verbaut“, sagt Karl-Heinz Strohmaier, ehemaliger tecnotron-Geschäftsführer. Den entsprechenden Auftrag erteilte das Max-Planck- Institut für extraterrestrische Physik (MPE) 2010. Das Leiterplatten-Design wurde noch unter der Leitung von Strohmaier konstruiert.

15 verschiedene Leiterplattenversionen umfasste das Projekt für tecnotron. Foto: tecnotron

Weltraum-Bedingungen fordern hohe Sicherheits-Kriterien

Durch die besonderen Bedingungen im Weltraum mussten die Entwickler den verschiedensten Herausforderungen gerecht werden. „Die bei Leiterplatten im Betriebszustand erzeugte Wärme im luftleeren All abzuleiten, gestaltet sich anders als unter normalen atmosphärischen Bedingungen, wie sie auf der Erde gegeben sind“, erläutert Alex Weyerich, einer der beiden tecnotron-Geschäftsführer der zweiten Unternehmergeneration. Gerade die im Weltraum vorherrschenden Minusgrade von 150 Grad Celsius und mehr stellten Schwierigkeiten dar. „Diese und andere Sicherheits-Kriterien zu erfüllen, sind eine Herausforderungen an unsere Ingenieure, zuverlässige Weltraumelektronik bedarfsgerecht zu entwickeln“, so Weyerich weiter.

Zusammenarbeit mit Elekonta Marek GmbH

Bei der Fertigung griff tecnotron auf die langjährige Zusammenarbeit mit der Elekonta Marek GmbH, ein Unternehmen aus Gerlingen, zurück. „Wie in der Vergangenheit haben wir auch hier eine spezielle Leiterplatte entwickelt und gefertigt, die die Anforderungen an eine langjährige Weltraummission zuverlässig erfüllt“, äußert sich Elekonta-Geschäftsführer Lars Presche. Rund sieben Jahre soll die systematische Suche, der Nachweis schwarzer Löcher in nahen und fernen Galaxien nun dauern. Auch die Existenz von heißem, intergalaktischem Gas aufzuzeigen, gehört zu der Mission. So will man die großräumige Struktur des Kosmos und dessen Entwicklung ertasten. Ebenso erhoffen sich die Forscher Erkenntnisse über die Dunkle Energie.

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