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Photovoltaik-Anlage: Messe Friedrichshafen nahezu autark bei Stromversorgung
Energiewende

Photovoltaik-Anlage: Messe Friedrichshafen nahezu autark bei Stromversorgung

Auf zehn der zwölf Dächer der Messe Friedrichshafen stehen jetzt PV-Anlagen. Foto: Messe Friedrichshafen
Auf zehn der zwölf Dächer der Messe Friedrichshafen stehen jetzt PV-Anlagen. Foto: Messe Friedrichshafen

Die Messe Friedrichshafen hat ihre Photovoltaik-Dachanlage eingeweiht. Nach eigenen Angaben die größte in der Bodenseeregion.

Die Messe Friedrichshafen ist künftig nahezu autark bei ihrer Stromversorgung: Die Photovoltaik-Anlage, die sich über die Dächer von zehn Messehallen erstreckt, ist nach einem Jahr Bauzeit eingeweiht worden. Nach Angaben der Messe Friedrichshafen ist es die größte Photovoltaik-Dachanlage in der Bodenseeregion.

Unter idealen Bedingungen hat die Photovoltaik-Anlage eine Leistung von 5,5 Megawatt. Zusätzlich wurde eine Batterie mit einer Kapazität von 2,2 Megawattstunden installiert.

Knapp 3.000 Tonnen CO₂

Die Messe Friedrichshafen erzeugt so mit der PV-Anlage künftig einen Großteil ihres Strombedarfs selbst. Die überschüssige Energie speist sie in das regionale Stromnetz ein. „Das Projekt ist ein zentraler Baustein unserer Nachhaltigkeitsstrategie und unterstützt zugleich die Klimaziele der Stadt Friedrichshafen mit einer CO₂-Einsparung von jährlich rund 2.735 Tonnen“, sagt Klaus Wellmann, Geschäftsführer der Messe Friedrichshafen.

Lesen Sie hier: Messe Friedrichshafen baut die größte PV-Dachanlage der Bodenseeregion

Die Stadt Friedrichshafen bewertet die PV-Anlage als wichtigen Impuls für die Region. „Diese Anlage ist bewusst erheblich größer dimensioniert, als es die Messe allein benötigen würde“, sagt Simon Blümcke, Oberbürgermeister der Stadt Friedrichshafen. „Zwei Drittel der erzeugten Menge grünen Stroms liefert die Messe an Stadt sowie Region und zahlt damit unmittelbar auf unsere Klimaziele ein“, so der Oberbürgermeister weiter.

Günstiger als geplant

Entgegen vieler anderer Bauprojekte in Deutschland war das Projekt laut der Messe Friedrichshafen günstiger als geplant und hielt den Zeitplan ein. „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir den ambitionierten Bauzeitenplan einhalten konnten und das Projekt mit den vorgesehenen 7,5 Millionen Euro rund zehn Prozent günstiger als ursprünglich geplant, realisiert haben“, erklärt Roman Bodenmüller, Geschäftsführer der Messe Friedrichshafen Energie Projektgesellschaft mbH.

Die Anlage wurde parallel zum laufenden Veranstaltungsbetrieb der Messe installiert.

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