Interview

Nach Expansion: Harter GmbH erwartet Großes von 2022

Eine neue Werkshalle eröffnete das Unternehmen in Stiefenhofen im Landkreis Lindau unlängst. Denn es gehen immer mehr Aufträge ein. Geschäftsführerin Regina Mader erklärt im Interview, wie die neue Werkshalle zum Wachstum des Unternehmens beiträgt – und welche Pläne sie für 2022 hat.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Frau Mader, kürzlich wurde bekannt, dass Ihr Unternehmen am Sitz in Stiefenhofen weiter wachsen wird. Weshalb haben Sie sich zu diesem Schritt entschieden?

Regina Mader: Seit Anbeginn 1991 hat Harter ein permanentes Wachstum erlebt. Deshalb waren im Laufe der Firmengeschichte Umzüge und Erweiterungen immer wieder notwendig. Dem Bau der jetzigen Halle lag auch wieder ein Platzmangel zugrunde. Zum einen benötigten wir mehr Raum zum Aufbau der teilweise sehr großen Trocknungsanlagen von bis zu 30 Meter Länge. Je nach Branche und Projekt kommen Kunden zum so genannten FAT ins Haus (Factory Acceptance Test) – zur Abnahme. Zum anderen waren mehr Produktionsflächen notwendig als auch Platz für die Logistik, das heißt für Inbetriebnahmen und die Auslieferung der Maschinen und Anlagen


Wie genau sieht die neue Halle aus? 

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Die neue Werkshalle ist insgesamt 1500 Quadratmeter groß. Genutzt wird sie für Produktion, Endmontage und Inbetriebnahme, FAT und Auslieferung. Ebenso gibt es aber auch einen Kundenbereich und Besprechungsräume. Die Halle ist 11 Meter hoch und hat vier Krananlagen mit je 5 Tonnen. 

Die komplette Abteilung Schlosserei zog in diese neue Halle um. Damit hat das beengte Arbeiten ein Ende. Die anderen Abteilungen in den anderen Hallen wiederum konnten sich nun auch deutlich ausbreiten und haben durch den Platzgewinn ein besseres Arbeiten. Das betrifft zum einen den Kunststoffanlagenbau, zum anderen den Modulbau der Entfeuchtungsaggregate.


Bedeuten größere Kapazitäten auch eine Steigerung der Produktion?   

Wir spüren, dass in den vielen Industriebereichen, die wir mit unseren Trocknungsanlagen beliefern, die Nachfrage nach individuellen Sonderlösungen immer weiter zunimmt. Darunter gibt es mehrere Großprojekte, mit denen wir im Jahr 2021 beauftragt wurden und die wir ohne den Raum der neuen Halle nicht hätten bewältigen können. Speziell im Bereich Lebensmittel und Pharma erleben wir ein stark wachsendes Interesse an unserer energiesparenden Trocknungstechnologie. Die Anlagen für diese Industriezweige werden in der Regel nach den Vorschriften des Hygiene Designs gebaut. Auch hierfür haben wir dringend mehr Raum benötigt.    


Wird sich diese positive Entwicklung des Unternehmens auch auf die Anzahl der Mitarbeiter auswirken? 

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Durch den Umzug der oben genannten Abteilungen sind hier explizit keine neuen Arbeitsplätze entstanden, wobei uns dieses Thema grundsätzlich sehr am Herzen liegt. Wir wachsen stetig und auf „natürliche“ Weise – gemäß unserer Unternehmensphilosophie bilden wir Fachkräfte eigens aus und bieten derzeit sechs verschiedene Ausbildungsberufe im technischen und kaufmännischen Bereich an. Unser größtes Ziel ist es, den jungen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen nach Abschluss der Ausbildung Perspektiven in unserem Unternehmen anzubieten und sie langfristig bei uns im Team zu haben. Für September 2022 haben wir sogar noch freie Ausbildungsplätze.


Ihr Unternehmen ist auf Trocknungssysteme spezialisiert. Wie floss dieses Know-How in Ihre neue Halle ein? 

Als Hersteller von energiesparenden Trocknungssystemen war es uns natürlich ein großes Anliegen in der neuen Halle unser Wissen und Know-How einzubringen. Eine Flächenwärmepumpe, die mit einer betonkern-aktivierten Fußbodenheizung kombiniert wurde, sorgt für die notwendige Wärme in der Halle. Der Wirkungsgrad dieser Technik ist sehr hoch. Die Vorbereitungen für die Fotovoltaikanlage auf dem Hallendach sind soweit abgeschlossen. Deren Nutzung wird die Halle energetisch unabhängig machen. 


Frau Mader, können Sie uns zum Schluss des Interviews noch eine Einschätzung geben, wie das Jahr 2022 für Ihr Unternehmen laufen wird? 

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Ein für uns ganz wichtiger Punkt sind Messen und Kongresse, die dieses Jahr nun endlich wieder stattfinden dürfen. Diese Plattformen sind für uns von großer Bedeutung, um unsere Bekanntheit in den jeweiligen Branchen – Automotive, Oberflächentechnik, Pharma und Food - auszuweiten und mit Interessenten in einen persönlichen Kontakt zu treten. Dieses persönliche Kennenlernen und miteinander Sprechen hat eine ganz andere Qualität wie der anonyme digitale Weg. Ich denke, das ist uns allen in Zeiten der Pandemie nochmals deutlich vor Augen geführt worden. 

Des Weiteren haben wir ein paar anspruchsvolle Aufträge von namhaften Pharmaunternehmen ins Haus stehen. Auch im Bereich der Schlammtrocknung gibt es ein Entwicklungsprojekt mit einer Kommune. Auf die Ergebnisse sind wir sehr gespannt. Die Trocknung von industriellen Schlämmen war unser allererstes Standbein bei der Gründung vor über 30 Jahren. Wenn wir hier nun auch endlich im kommunalen Bereich Fuß fassen könnten, wäre das Anlass zu großer Freude.  

Unser Firmenjubiläum im vergangenen Jahr konnten wir ja leider auch nicht gebührend feiern. Das wollen wir in diesem Jahr mit einem „Tag der offenen Tür“ nachholen und werden das natürlich zeitnah in der Tagespresse bekannt geben. 

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B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Frau Mader, kürzlich wurde bekannt, dass Ihr Unternehmen am Sitz in Stiefenhofen weiter wachsen wird. Weshalb haben Sie sich zu diesem Schritt entschieden?

Regina Mader: Seit Anbeginn 1991 hat Harter ein permanentes Wachstum erlebt. Deshalb waren im Laufe der Firmengeschichte Umzüge und Erweiterungen immer wieder notwendig. Dem Bau der jetzigen Halle lag auch wieder ein Platzmangel zugrunde. Zum einen benötigten wir mehr Raum zum Aufbau der teilweise sehr großen Trocknungsanlagen von bis zu 30 Meter Länge. Je nach Branche und Projekt kommen Kunden zum so genannten FAT ins Haus (Factory Acceptance Test) – zur Abnahme. Zum anderen waren mehr Produktionsflächen notwendig als auch Platz für die Logistik, das heißt für Inbetriebnahmen und die Auslieferung der Maschinen und Anlagen


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Die komplette Abteilung Schlosserei zog in diese neue Halle um. Damit hat das beengte Arbeiten ein Ende. Die anderen Abteilungen in den anderen Hallen wiederum konnten sich nun auch deutlich ausbreiten und haben durch den Platzgewinn ein besseres Arbeiten. Das betrifft zum einen den Kunststoffanlagenbau, zum anderen den Modulbau der Entfeuchtungsaggregate.


Bedeuten größere Kapazitäten auch eine Steigerung der Produktion?   

Wir spüren, dass in den vielen Industriebereichen, die wir mit unseren Trocknungsanlagen beliefern, die Nachfrage nach individuellen Sonderlösungen immer weiter zunimmt. Darunter gibt es mehrere Großprojekte, mit denen wir im Jahr 2021 beauftragt wurden und die wir ohne den Raum der neuen Halle nicht hätten bewältigen können. Speziell im Bereich Lebensmittel und Pharma erleben wir ein stark wachsendes Interesse an unserer energiesparenden Trocknungstechnologie. Die Anlagen für diese Industriezweige werden in der Regel nach den Vorschriften des Hygiene Designs gebaut. Auch hierfür haben wir dringend mehr Raum benötigt.    


Wird sich diese positive Entwicklung des Unternehmens auch auf die Anzahl der Mitarbeiter auswirken? 

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Ihr Unternehmen ist auf Trocknungssysteme spezialisiert. Wie floss dieses Know-How in Ihre neue Halle ein? 

Als Hersteller von energiesparenden Trocknungssystemen war es uns natürlich ein großes Anliegen in der neuen Halle unser Wissen und Know-How einzubringen. Eine Flächenwärmepumpe, die mit einer betonkern-aktivierten Fußbodenheizung kombiniert wurde, sorgt für die notwendige Wärme in der Halle. Der Wirkungsgrad dieser Technik ist sehr hoch. Die Vorbereitungen für die Fotovoltaikanlage auf dem Hallendach sind soweit abgeschlossen. Deren Nutzung wird die Halle energetisch unabhängig machen. 


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Des Weiteren haben wir ein paar anspruchsvolle Aufträge von namhaften Pharmaunternehmen ins Haus stehen. Auch im Bereich der Schlammtrocknung gibt es ein Entwicklungsprojekt mit einer Kommune. Auf die Ergebnisse sind wir sehr gespannt. Die Trocknung von industriellen Schlämmen war unser allererstes Standbein bei der Gründung vor über 30 Jahren. Wenn wir hier nun auch endlich im kommunalen Bereich Fuß fassen könnten, wäre das Anlass zu großer Freude.  

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