Nach erfolgreichem Geschäftsjahr

E-Mobilität: ZF Friedrichshafen plant zwei neue Werke

Luftaufnahme vom Hauptsitz von ZF Friedrichshafen. Foto: ZF Friedrichshafen
Für 2017 hat der ZF-Konzern alle Jahresziele erreicht. Für die Zukunft ist unter anderem der Bau zweier neuer Werke für elektrische Getriebe-Komponenten geplant.

ZF Friedrichshafen kommt in den Zukunftsfeldern autonomes Fahren und E-Mobilität gut voran. Konzern-CEO Dr. Konstantin Sauer verkündete auf der Automobilmesse in Detroit neue Kundenaufträge, den Bau neuer Werke und wirtschaftliche Erfolge im Geschäftsjahr 2017.

Autonomes Fahren gewinnt an Bedeutung

ZF arbeitet mit Automobilherstellern wie Chery am autonomen Fahren in China. Ziel ist es, Fahrer zu entlasten und eine insgesamt höhere Sicherheit im Straßenverkehr zu ermöglichen. ZF wird mit dem chinesischen Technologiekonzern Baidu am autonomen Fahren arbeiten. „Die Zusammenarbeit hat für uns besondere Bedeutung, weil wir damit zur Demokratisierung autonomer Fahrfunktionen in einem der wichtigsten Automobilmärkte der Welt beitragen können, also autonomes Fahren für alle ermöglichen“, sagte Dr. Konstantin Sauer, CEO der ZF Friedrichshafen AG.

Nachfrage nach E-Mobility-Lösungen steigt

Auch in einem anderen zukunftsträchtigen Technologiefeld kann ZF Erfolge verbuchen: Die Nachfrage nach E-Mobility-Lösungen wird immer größer. So wird ein europäischer Automobilhersteller den vollelektrischen Antrieb von ZF inklusive Leistungselektronik in Serie einsetzen. Allein dieser Volumenauftrag erstreckt sich auf etwa eine Million Einheiten über eine komplette Modell-Laufzeit. Auch die Nachfrage nach ZF-Hybridgetrieben steigt deutlich an. Sie gelten als wichtige Brückentechnologie auf dem Weg zur reinen und lokal emissionslosen E-Mobilität. „Um die steigende Nachfrage des Marktes nach unseren integrierten E-Mobility-Lösungen zu bedienen, werden wir in zwei neue Fertigungsstandorte für Elektronik-Komponenten für Getriebe investieren“, erläuterte Sauer auf der Pressekonferenz in Detroit.

ZF Friedrichshafen blickt auf erfolgreiches Geschäftsjahr zurück

Finanziell steht ZF Friedrichshafen stabil da. Dazu hat auch das höchst erfolgreiche Geschäftsjahr 2017 beigetragen. „Unsere Ziele für das vergangene Geschäftsjahr haben wir nach aktueller Lage erreicht und werden einen voraussichtlichen Umsatz von 36 Milliarden Euro erzielen“, erklärte Sauer. „Wir haben nicht nur in neue Technologien investiert, sondern zugleich auch unseren Schuldenstand deutlich reduziert.“ Kürzlich hat die Ratingagentur Moody’s ZF als „Investment Grade“ eingestuft und damit die positive Entwicklung des Unternehmens bestätigt.

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