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Allgäuland-Käsereien
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Allgäuland-Käsereien

Allgäuland-Käsereien

Die skandinavische Arla Foods will die finanziell angeschlagenen Allgäuland-Käsereien kaufen. Die Milch-Erzeuger müssen nun über die Übernahme entscheiden.

Die 1.800 Milch-Lieferanten haben nun das Sagen: Sollen die genossenschaftlich organisierten Allgäuland-Käsereien verkauft werden oder nicht? Arla Foods gehört zu den größten Milch-Verarbeitern der Welt, das schon am Jahresanfang die norddeutsche Hanse-Milch übernommen hat. Hierzu sagte Torben Olsen, Geschäftsführer der Arla Foods GmbH in Deutschland, der Augsburger Allgemeinen: Man habe „Interesse, die Allgäuland-Käsereien mit allen Aktivitäten zu übernehmen“.

Eigenständigkeit der Allgäuland-Käsereien ja – aber nicht um jeden Preis

Wichtig ist dem Geschäftsführer der Allgäuland-Käsereien, Paul Ritter, eine künftige Eigenständigkeit des Unternehmens. Dennoch sieht er auch Vorteile einer möglichen Übernahme: „Mir persönlich wäre zwar eine eigenständige Lösung für Allgäuland lieber. Aber ein starker Partner würde sicher vieles vereinfachen.“ Um die Eigenständigkeit zu erhalten, gibt Ritter u.a. folgende Lösungen an: ein Forderungsverzicht der Gläubigerbanken in Höhe von 35 Millionen Euro und der erhoffte millionenschwere Einstieg von landwirtschaftlichen Finanzierern. Außerdem soll das Milchwerk in Bad Wörishofen verkauft werden. In der Spengel-Versammlung machte die Unternehmensführung bereits Werbung für diese Lösung. Unabhängig von der Arla-Lösung sollen die Bauern wie geplant zur Jahresmitte über die Fusion der sechs Liefergenossenschaften abstimmen.

„Bauern behalten Mitspracherecht“

Arla will laut ihrem Geschäftsführer Olsen in Zukunft das führende Molkerei-Unternehmen in Europa werden und in Deutschland eins der führenden drei. Da das Unternehmen auch genossenschaftlich arbeitet, könnte auch Allgäuland weiterhin genossenschaftlich organisiert bleiben. Dies spricht für die Übernahme. Für Landwirt Alfred Enderle, stellvertretender Bezirkspräsident des Bauernverbands, und selbst Allgäuland-Genossenschafter, ist das ein wichtiges Argument: „Die Bauern behielten so ihr Mitspracherecht.“

Nun müssen die Milch-Erzeuger selbst abstimmen

Auch Ritter, der Geschäftsführer der Allgäuland-Käsereien, beurteilt das Angebot von Arla als positives Signal. Dass ein so großer Milch-Verarbeiter an Allgäuland interessiert ist, wertet Ritter als eine Folge gelungener Sanierungsmaßnahmen. Allgäuland hatte 70 Millionen Euro Schulden angehäuft. 2008 wurde die damalige Geschäftsführung abgelöst. Seither läuft die Restrukturierung mithilfe einer Unternehmensberatung aus München. Dennoch müssten die Milch-Erzeuger nun selbst über das Angebot entscheiden. Auch der Arla-Geschäftsführer Olsen hofft nun, dass die Bauern „für uns stimmen“. Die Höhe des Milchpreises ist noch nicht bekannt, allerdings meint Olsen: „Ohne einen vernünftigen Milchpreis werden wir auch keine Lieferanten bekommen.“

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