Know-how-Transfer

PRIMAVERA empfängt Botschafterin aus Bhutan

Ute Leube und Kurt L. Nübling, mit Botschafterin Pema Choden sowie Dr. Irmela Harz von BIO BHUTAN. Foto: PRIMAVERA
Hoher Staatsbesuch: Bhutans Botschafterin Pema Choden reiste am 9. April 2018 ins Allgäu zu PRIMAVERA. Zwischen Unternehmen und Land besteht seit Jahren eine enge Verbindung.

Der gemeinsame Werte-Kanon verbindet PRIMAVERA eng mit dem „Land des Donnerdrachens“ am Himalaya. Umweltschutz und Bio-Anbau gehören dort zu den tragenden Säulen des von der Regierung angestrebten „Bruttonationalglücks“. Auch bei PRIMAVERA sind ökologische Verantwortung und nachhaltiges Handeln fest in der Unternehmensphilosophie verankert.

„Der Besuch geht weit über Imagepflege hinaus“

„Dies ist seit jeher unser Anliegen und unser Beitrag für eine intaktere Umwelt“, sind sich die PRIMAVERA-Unternehmensgründer Ute Leube und Kurt L. Nübling einig. Dr. Irmela Harz, Mitgründerin des PRIMAVERA-Partners BIO BHUTAN und zugleich Vorstandsmitglied der Deutschen Bhutan Himalaya Gesellschaft e. V., war Impulsgeberin für den Staatsbesuch von Botschafterin Pema Choden. „Der Besuch geht weit über Imagepflege hinaus und prädestiniert PRIMAVERA als ernstzunehmenden Partner für die weitere wirtschaftliche Entwicklung Bhutans“, so Dr. Irmela Harz. Wie die Zusammenarbeit Synergien weiter vertiefen kann, bestimmte das Protokoll.

PRIMAVERAs Beziehung zu Bhutan

Die ersten Kontakte von PRIMAVERA zu Bhutan liegen weit zurück: Auf der Suche nach Lemongrassöl besuchten die Unternehmensgründer bereits 1990 erstmals das Königreich Bhutan. Knapp zwei Drittel der Bevölkerung leben dort von der Landwirtschaft. So entstand die Idee, den Menschen Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Das Ernten von Lemongrass, das Destillieren und Exportieren des naturreinen ätherischen Lemongrassöls geht auf diese Anfänge zurück.

Im Osten des Landes befindet sich das Erntegebiet des Lemongrass-Projektes unter der Obhut von BIO BHUTAN. Seit mehr als 25 Jahren ernten hier nun die Bauern des Projektes das Gras von Hand und destillieren daraus das ätherische Öl. BIO BHUTAN stellt sicher, dass die Menschen für ihre Arbeit faire Löhne erhalten und sucht weitere Nutzungsmöglichkeiten dafür. Mit Unterstützung der Schweizer Entwicklungshilfe HELVETAS gründete Dr. Harz mit ihrer Partnerin Karma Yangzom im Jahr 2004 die Firma Bio Bhutan. Im Jahr 2012 übernahm Ehemann Ugyen die Leitung der Firma. Im Jahr 2009 ist das Seifenprojekt entstanden, bei dem sich BIO BHUTAN um die Entwicklung, Produktion und Vermarktung kümmert. „Der Aufbau einer Bio-Anbaupartnerschaft ist ein Geben und Nehmen, man lernt gegenseitig auf Augenhöhe, das ist ein fließender Prozess. In Bhutan haben wir hier eine Konstellation geschaffen, auf die wir gemeinsam stolz sein können“, ergänzt Kurt L. Nübling. Beim Besuch zu gegen waren auch Ulrike Müller (MdEP) und der Oberallgäuer Landrat Anton Klotz.

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„Der Besuch geht weit über Imagepflege hinaus“

„Dies ist seit jeher unser Anliegen und unser Beitrag für eine intaktere Umwelt“, sind sich die PRIMAVERA-Unternehmensgründer Ute Leube und Kurt L. Nübling einig. Dr. Irmela Harz, Mitgründerin des PRIMAVERA-Partners BIO BHUTAN und zugleich Vorstandsmitglied der Deutschen Bhutan Himalaya Gesellschaft e. V., war Impulsgeberin für den Staatsbesuch von Botschafterin Pema Choden. „Der Besuch geht weit über Imagepflege hinaus und prädestiniert PRIMAVERA als ernstzunehmenden Partner für die weitere wirtschaftliche Entwicklung Bhutans“, so Dr. Irmela Harz. Wie die Zusammenarbeit Synergien weiter vertiefen kann, bestimmte das Protokoll.

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Im Osten des Landes befindet sich das Erntegebiet des Lemongrass-Projektes unter der Obhut von BIO BHUTAN. Seit mehr als 25 Jahren ernten hier nun die Bauern des Projektes das Gras von Hand und destillieren daraus das ätherische Öl. BIO BHUTAN stellt sicher, dass die Menschen für ihre Arbeit faire Löhne erhalten und sucht weitere Nutzungsmöglichkeiten dafür. Mit Unterstützung der Schweizer Entwicklungshilfe HELVETAS gründete Dr. Harz mit ihrer Partnerin Karma Yangzom im Jahr 2004 die Firma Bio Bhutan. Im Jahr 2012 übernahm Ehemann Ugyen die Leitung der Firma. Im Jahr 2009 ist das Seifenprojekt entstanden, bei dem sich BIO BHUTAN um die Entwicklung, Produktion und Vermarktung kümmert. „Der Aufbau einer Bio-Anbaupartnerschaft ist ein Geben und Nehmen, man lernt gegenseitig auf Augenhöhe, das ist ein fließender Prozess. In Bhutan haben wir hier eine Konstellation geschaffen, auf die wir gemeinsam stolz sein können“, ergänzt Kurt L. Nübling. Beim Besuch zu gegen waren auch Ulrike Müller (MdEP) und der Oberallgäuer Landrat Anton Klotz.

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