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Oberstaufen lockt Reisende auf digitalen Pfaden
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Oberstaufen Tourismus Marketing GmbH

Oberstaufen lockt Reisende auf digitalen Pfaden

Das beliebte Reiseziel Allgäu verbindet Tradition und Innovation. Foto: Oberstaufen Tourismus Marketing GmbH

Oberallgäuer Kurort nutzt alle Online-Kanäle um Gäste zu begeistern. Das Unterkunftsverzeichnis wird nach Bewertungen sortiert.

Oberstaufen/Berlin – Da riskierten sogar hartgesottene Reisejournalisten, die an jedem Ziel der Welt sofort die Schwachstellen aufspüren, eine Runde Applaus: Bei einem Medien-Frühstück zur Internationalen Tourismus Börse (ITB) in Berlin präsentierte Bianca Keybach den „Digitalsten Kurort Deutschlands“ – Oberstaufen.

Den Superlativ hatte 2010 eine überregionale Tageszeitung geschaffen, als die Allgäu-Gemeinde 2010 als erster deutscher Ort in Google Street View zu sehen war. Während landauf, landab andere Kommunen den neugierigen Vehikeln des Suchmaschinen-Konzerns die kalte Schulter zeigten, erkannten die Oberstaufener ihre Chance. Die Geschäftsführerin der Oberstaufen Tourismus Marketing GmbH schwang sich sogar fotogen auf eine Street View-Fahrrad, um – begleitet von Alphornbläsern – die digitale Offensive des Kurorts einzuleiten.

Inzwischen sind nicht nur Straßenansichten im Internet abzurufen. Auf der Oberstaufen-Website  finden sich auch Googles Innenaufnahmen von fast 30 Hotels, Restaurants und Geschäften, inklusive 360°-Panoramaschwenks. In der Suchermaschine sichert das weiterhin einen der ersten Plätze im Ranking. „Wir wissen, dass sich Urlauber gern mal an einem neuen Ziel umsehen, bevor sie buchen“, sagt Keybach. „Wir machen ihnen dies leicht. Außerdem können wir online unseren Service deutlich ausweiten. Twitter und Facebook fungieren seit Jahren als digitale Filialen unserer Tourist-Infos. So sind wir rund um die Uhr zu erreichen.“

Aber auch sonst profitiert Oberstaufen von seiner digitalen Initiative. So reibt sich keiner mehr am Begriff „Kurort“, der nach der Gesundheitsreform vielerorts als überholt und verstaubt galt. Im Gegenteil: Die dort beheimatete Schroth-Kur erlebt gerade einen spürbaren Nachfrageschub, quer durch alle Altersklassen. „Das durchschnittliche Alter der Gäste ist auf 45,9 Jahre gesunken, so niedrig wie in kaum einem anderen Kurort“, so Keybach.

Im Unterkunftsverzeichnis von Oberstaufen sind die Gasthöfe, Pensionen und Hotels heute nicht mehr nach Alphabet oder Sternen aufgelistet. „Maßstab ist der Anteil positiver Bewertungen durch Gäste“, berichtet die Tourismus-Geschäftsführerin. „Wir vertrauen auf das Urteil unserer Reisenden und wollen, dass künftige Besucher sich verlässlich beraten führen.“ Für die Gesamtnote fasst die spezialisierte Suchmaschine „TrustYou“ Noten auf allen wichtigen Bewertungsplattformen und über einen semantischen Algorithmus auch Anmerkungen zu einem Gastgeber zusammen.

Für reale wie virtuelle Besucher gilt übrigens in Oberstaufen die Anrede mit „Du“. Im Allgäu eine gute Tradition, hat das Team im Touristikbüro über ein paar Monate hinweg mit zwei Schaltern („Du“ und „Sie“) die Akzeptanz bei den Gästen getestet. Da nur ganze 7 den förmlichen Weg wählten, „fiel uns die Entscheidung leicht“, berichtet Bianca Keybach.

Besser noch als die lockere Anrede kommt die Online-Qualität des Kurorts an, können sich Urlauber doch mit ihrer Gästekarten-Nummer über „Oberstaufen Public“ an 33 WLAN-Hotspots kostenfrei ins Internet einloggen. An Skiliften und Bergbahnen, in Hotels, Restaurants und Alphütten, Veranstaltungszentren und Tourist-Infos, am Bahnhof und im Erlebnisbad öffnet die kostenfreie Gästekarte den Gratis-Zugang.

Auf Twitter, Flickr, Facebook, Instagram und anderen Communities tauschen sich inzwischen „Zigtausende“ (Keybach) zu Oberstaufen aus, posten Bilder, schicken Empfehlungen. Keybach weiß: „Wir haben sehr kommunikationsfreudige Gäste. Viele unserer Urlauber wollen sich immer und überall äußern und austauschen können – und dafür möchten wir Möglichkeiten anbieten. Für unsere Gastgeber und Leistungsträger ist die permanente digitale Präsenz eine große Herausforderung, aber auch die große Chance, sich im Wettbewerb um anspruchsvolle Urlauber zu positionieren.“

Auf dem eigenen Youtube-Kanal gibt es zudem Reportagen, Clips, Gastgeber-Portraits, Schwärmereien von den schönsten Plätzen sowie Filme zu Tradition und Kultur. Wichtige Ereignisse wie der Almabtrieb werden in oberstaufen.tv live übertragen.

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