Internationale Aktivitäten werden im Allgäu erweitert

Neues Institut an der Hochschule Kempten eingeweiht

Prof. Armin Brysch, Dr. Jory Schoss und Dr. Jochen Staudacher. Foto: Julia Drefs
Dr. Jochen Staudacher und Dr. Jory Schossau. Foto: Prof. Armin Brysch
Das neue Institut für Internationalisierung (ifi) der Hochschule Kempten wurde im Sommer eingeweiht. Es soll Aktivitäten in und außerhalb von Europa koordinieren, bündeln und unterstützen. Damit soll die Internationalisierung der Hochschule Kempten und ihrer Einrichtungen weiter unterstützt werden.

Die globalisierte Wirtschaft und weltweit vernetzte Forschung verlangen von jungen Akademikern internationales Verständnis und kulturell übergreifende Kompetenzen. Daher baut die Hochschule Kempten ihre internationalen und interdisziplinären Aktivitäten konsequent aus.

Gründung und Bedeutung des Instituts

Am 8. Juni wurde das Institut für Internationalisierung (ifi), nach knapp einem Jahr Vorbereitungsphase, gegründet. Das Institut soll unter anderem internationale und interdisziplinäre Bildungsangebote, Veranstaltungen und Forschungsvorhaben unterstützen und entwickeln. Rund einen Monat später stellte sich das Institut bei einer Gründungs-Feier vor. Der Präsident der Hochschule Kempten, Prof. Dr. Robert F. Schmidt, betonte dass die exportstarke Wirtschaft im Allgäu junge Akademiker mit internationaler Ausrichtung dringend brauche. „Internationalisierung an der Hochschule Kempten bedeutet bereits jetzt schon innovative Lehre und wissenschaftlichen Austausch mit globaler Perspektive.

Das neue Institut wird helfen, die Sichtbarkeit unserer internationalen Angebote weiter zu verbessern“, zeigte sich Schmidt überzeugt. Prof. Dr. Mechtild Becker, Vizepräsidentin für Internationalisierung und Schirmherrin des Instituts, zeigte Video-Testimonials von Studierenden, die ihre Leidenschaft für internationalen Austausch zum Ausdruck brachten.

Wünsche für die Zukunft der Hochschule Kempten                                   

Becker betonte die guten Erfahrungen mit dem bestehenden Netzwerk von über 90 internationalen Hochschul- und Universitätspartnern. „Wir brauchen aber noch mehr fachübergreifende Zusammenarbeit, die Studierende aus verschiedenen Studiengängen vernetzt und interdisziplinäre Teams ermöglicht“, sagte Becker mit Blick auf die Herausforderungen der Zukunft. Momentan hat die Institution 15 Mitglieder.

Zusammenarbeit mit der USA 

Mit Dr. Jory Schossau von der Michigan State University in den USA beleuchtete ein Gastwissenschaftler seine Sicht auf das neue Institut. Aus seiner Erfahrung in Industrie und Forschung weiß Schossau interdisziplinäre Teams und disziplinübergreifende Zusammenarbeit sehr zu schätzen. Besonders in der Vielfalt internationaler Teams sehe er unschätzbare Vorteile, betonte Schossau. Sein knapp einwöchiger Aufenthalt an der Hochschule Kempten habe ihn motiviert und er freue sich auf die weitere Zusammenarbeit zwischen den USA und Deutschland.

Gute Voraussetzungen

Die in der Instituts-Satzung festgelegten Aufgaben des ifi als zentrale Hochschul-Einrichtung legten einen idealen Rahmen für eine Zusammenarbeit mit den Fakultäten und dem International Office, hob Institutsleiter Prof. Dr. Jochen Staudacher im Rahmen seiner Antrittsrede hervor. Unter den geplanten Projekten des Instituts legte der Institutsleiter ein besonderes Augenmerk auf die Einrichtung einer Sommerschule (Summer School Data Science und Big Data) für internationale Studierende ab dem Sommersemester 2018.

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