B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

 / 
B4B Nachrichten  / 
Keine Angst vor Anbieterwechsel, Präg
Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
Adolf Präg GmbH & Co. KG

Keine Angst vor Anbieterwechsel, Präg

 Keine Angst vor einem Anbieterwechsel Foto: fotolia.de

Ab 2013 steigert die Erhöhung der Ökostrom-Umlage die Stromkosten deutlich. Die Adolf Präg GmbH aus Kempten rät, sich jetzt über einen Anbieterwechsel zu informieren und sich auch nicht davor zu scheuen.

Die Ökostrom-Umlage lässt die Stromkosten um satte 47 Prozent auf 5,28 Cent pro Kilowattstunde steigen. Marc Deisenhofer, Geschäftsführer des Energiehändlers Präg rät: „Verbraucher sollten die Konditionen ihres aktuellen Stromanbieters prüfen. Außerdem sollten sie verschiedene Angebote vergleichen. Wer jetzt den Anbieter wechselt, kann oftmals sparen und die Preiserhöhung abfedern“.

Trotz steigender Kosten vergleichen Stromkunden die Preise nicht

Die Erhöhung der EEG-Umlage hat zur Folge, dass Haushalte mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden ab dem kommenden Jahr rund 70 Euro mehr zahlen müssen als in 2012. Zudem werden in vielen Fällen erhöhte Netzkosten auf die Verbraucher umgelegt. Steigende Preise brachten in den vergangenen Jahren immer wieder Bewegung in den Strommarkt. Wer die Preise und Leistungen verschiedener Anbieter vergleicht, der kann richtig Geld sparen. Dennoch vergleichen die Verbraucher laut Deisenhofer noch viel zu selten die Preise der verschiedenen Anbieter.

Nur wenige Verbraucher wechseln den Anbieter

Noch seltener kommt es zu einem Wechsel des Stromanbieters. Vergleicht man die Jahre 2010 und 2011 so ist die tatsächliche Wechselquote laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft um knapp 4 Prozentpunkte gestiegen. Seit der Liberalisierung im Jahr 1998 haben aber nur etwa 26 Prozent der Haushaltskunden ihren Stromanbieter gewechselt – also nicht einmal jeder dritte Haushalt.

Keine Angst vor Unterbrechung der Stromversorgung

"Viele Verbraucher haben Angst vor einem Wechsel, weil sie glauben, dass dieser zu kompliziert ist. Allerdings ist der Wechselprozess im Sinne des Verbrauchers genauestens gesetzlich geregelt. Wird dem neuen Anbieter eine entsprechende Vollmacht erteilt, erledigt dieser zudem alle für einen reibungslosen Wechsel notwendigen Formalitäten.", erklärt Deisenhofer. Auch müsse sich keiner vor einer Unterbrechung der Stromversorgung fürchten. Fällt der neue Anbieter aus, ist der Grundversorger dazu verpflichtet, den Haushalt jederzeit überbrückend mit Strom zu beliefern. Verbraucher, die in einem Grundversorgungstarif ihres örtlichen Grundversorgers sind, haben es besonders leicht zu Wechseln. Sie können jederzeit innerhalb von zwei Wochen kündigen. Alle anderen Stromkunden müssen die in ihrem Vertrag jeweils geltenden Kündigungsfristen berücksichtigen.

Was man bei einem Anbieterwechsel beachten sollte

Marc Deisenhofer: "Wer über einen Wechsel nachdenkt, sollte keinesfalls nur Prämien, Boni oder den billigsten Preis im Blick haben. Es ist wichtig, auf einen vertrauensvollen und seriösen Anbieter zu setzen. Man sollte die Gesamtkosten über die komplette Vertragslaufzeit betrachten und gegebenenfalls Prämien oder Boni in die Kalkulation mit einzubeziehen. Der Verbraucher sollte berücksichtigen, dass sich Preisgarantien nur auf das Produkt Strom selbst beziehen. Oft werden mögliche Anpassungen bei Steuern, Abgaben, Netzentgelten und Umlagen nicht erfasst und sind damit auch vom Sonderkündigungsrecht ausgenommen. Verbraucherschützer raten regelmäßig von Angeboten mit Vorauskasse ab. Denn im Insolvenzfall des Stromanbieters können solche Vorauszahlungen dem Kunden möglicherweise vollständig verloren gehen. Wer sich für Paketangebote mit einem festen Beitrag interessiert, sollte genau wissen, wie viel Strom er während der Vertragslaufzeit verbrauchen wird. Minderbestände werden bei diesen Paketangeboten im Normalfall nicht erstattet.“


Tipps zum Anbieterwechsel:

  • Anbieter des Vertrauens wählen
  • Kündigungsfristen des bestehenden Vertrags beachten
  • Bei Vergleichen nicht in die Vergangenheit schauen, sondern den aktuellen Status betrachten und berechnen, wie hoch der für den Verbraucher geltende Preis des gegenwärtigen Anbieters künftig wäre
  • Verbraucherschützer raten davon ab, Vorauskasse als Zahlungsmethode zu wählen.
  • Nicht nur auf Boni oder Prämien achten, sondern die Gesamtkosten vergleichen; transparente Tarife erleichtern den Vergleich
  • Bei Paketangeboten: gut einschätzen, wie hoch der Verbrauch innerhalb der Vertragslaufzeit sein wird, um das gekaufte Kontingent auch tatsächlich verbrauchen zu können

 http://www.praeg.de

Artikel zum gleichen Thema