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IHK Schwaben
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IHK Schwaben

IHK Schwaben

Das IHK-Spezial „Azubi-Recruiting – Azubis finden und gewinnen“ in Kempten hat aufgedeckt, weshalb Unternehmen bei der Suche nach Azubis dringend selbst aktiv werden müssen.

Die Zahl der Schulabsolventen in Bayerisch-Schwaben sinkt und mit ihr die Zahl der potenziellen Auszubildenden. So erklärt sich die außergewöhnlich hohe Zahl von mehr als 600 Lehrstellen in Bayerisch-Schwaben, die für das Jahr 2011 momentan noch unbesetzt sind.

Viele Schulabsolventen bewerben sich nicht auf Ausbildungsplatz

„Raus aus der Aktivität, rein in die Passivität. Der Großteil der Bewerber lehnt sich zurück, wartet ab und fragt: ‚Was kann mir das Unternehmen denn bieten?‘“ Von dieser Erfahrung berichtet Ingo Reichart, Personalentwickler und Ausbildungsleiter der Wilhelm Geiger GmbH & Co.KG in Oberstdorf, beim IHK-Spezial „Azubi-Recruiting“ in Kempten. So hat er mit großer Verwunderung bei einer Informationsveranstaltung Anfang Juni in der Mittelschule Oberstdorf festgestellt, dass sich die Hälfte der Jugendlichen des letzten Schuljahres noch nicht einmal um einen Ausbildungsplatz beworben hat.

Nachfrage nach Bewerbern größer als das Angebot

Anders als früher können sich die jungen Schulabgänger heute ein solches Verhalten erlauben. Auf dem Arbeitsmarkt ist die Nachfrage nach Bewerbern größer als das Angebot und die Situation wird sich in den nächsten Jahren noch verschärfen. Bis zum Jahr 2020 wird es in Bayerisch-Schwaben jährlich bereits etwa 2.500 Schulabsolventen weniger geben. Eine gefährliche Entwicklung, wie Reichart weiß: „Bei ausbleibendem Nachwuchs drohen dem Unternehmen kumulierte Ertragsverluste.“

Anbaggern fürs Leben

Ein möglicher Lösungsansatz für die Wilhelm Geiger GmbH & Co.KG ist laut Reichart, die Attraktivität des Unternehmens sowohl für die Jugend als auch für die Eltern zu steigern. Dies möchte das Oberstdorfer Unternehmen mit seiner Azubi-Recruiting-Maßnahme namens „ANBAGGERN fürs Leben“ erreichen. An diesem Tag der offenen Tür wird Schülern und deren Eltern die tägliche Arbeit der Firma Geiger vorgestellt. Die Jugendlichen haben sogar die Möglichkeit, selbst Hand anzulegen. Denn „digital ist schön und gut, bei uns findet Ausbildung mit Fleisch und Blut statt“, sagt Reichart.

Hinfallen ist keine Schande…

„Die Schande ist wenn man nicht mehr aufsteht“, berichtet Orcun Sahin beim IHK-Spezial in Kempten. Als er vor fünf Jahren auf der Suche nach einer Lehrstelle war, stellte sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt noch ganz anders dar. Zu jener Zeit waren es die Ausbildungsstellen die knapp waren, so dass jeder Schulabsolvent um seinen Ausbildungsplatz kämpfen musste. „Jeden Tag habe ich zig Kilometer mit meinem Fahrrad zurückgelegt, um die vielen Bewerbungen abzugeben“, erzählt Sahin. Bis er seinen Wunsch-Ausbildungsplatz als Koch gefunden hatte, musste er viele Enttäuschungen hinnehmen. Doch so oft er hingefallen ist, hat er sich nicht kleinkriegen lassen, ist immer wieder aufgestanden und konnte sich mit seiner Entschlossenheit schließlich den eigenen Traum erfüllen.

Eigeninitiative fehlt bei Bewerbern

Eine Eigenschaft, die Ingo Reichart bei vielen jungen Menschen heute vermisst. „Ein großer Teil der Bewerber geht völlig unbekümmert an die Berufswahl heran und ist nicht mehr Bereit das nötige Maß an Eigeninitiative mitzubringen. Selbstverständlich gibt es auch Ausnahmen, bedenklich ist jedoch dass die Erwartungen der Betriebe und die tatsächliche Qualität der Bewerber immer weiter auseinander driften.“

Youtube-Video oder Zeitungsanzeige?

Doch wie begeistert man die junge Generation von heute? Recruiting-Experte Josef Buschbacher, Hauptreferent beim IHK-Spezial in Kempten, stand nach der Veranstaltung im exklusiven IHK-Interview Rede und Antwort: „Der demographische Wandel lässt sich nicht mehr abwenden. Zukünftig wird es einen Kampf um den Nachwuchs geben. Die Unternehmer müssen sich rechtzeitig darauf einstellen, sie müssen für die jungen Menschen attraktiv werden und die richtigen Kanäle finden, um sie anzusprechen. Spreche ich die Jugend an, so ist es wesentlich sinnvoller, dies über einen ansprechend gedrehten Youtube-Film zu tun als über die konventionelle Zeitungsanzeige, die wiederum bei den Eltern wohl eher fruchtet.“

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