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Während auf der Heini-Klopfer-Schanze in Oberstdorf die besten Skiflieger der Welt um WM-Titel kämpften, war das Event auch für den handwerklichen Nachwuchs aus Schwaben ein besonderer Termin. Die Handwerkskammer für Schwaben lud gemeinsam mit dem Skiclub Oberstdorf Auszubildende aus regionalen Betrieben ein, um das Training und die Qualifikation der Skiflug-Weltmeisterschaft live mitzuverfolgen.
Die Skiflug-WM wird nur alle zwei Jahre ausgetragen und kann aufgrund der extremen Anforderungen an die Schanzen weltweit nur an wenigen Standorten stattfinden. Neben Planica in Slowenien zählt die Heini-Klopfer-Schanze im Oberallgäu zu den Austragungsorten. Seit der ersten Weltmeisterschaft im Jahr 1972 wurde sie häufiger als jede andere Schanze für das Turnier genutzt.
Für die Auszubildenden bot sich ein sportliches Programm auf höchstem Niveau. Bereits im Training und in der Qualifikation waren Sprünge von deutlich über 200 Metern zu sehen. Der slowenische Skispringer Domen Prevc setzte dabei mit 233 Metern in der Qualifikation ein sportliches Ausrufezeichen. Auch aus deutscher Sicht gab es positive Eindrücke, als Karl Geiger nach längerer Phase ohne Topplatzierung als bester Deutscher unter die ersten Zehn kam. Die HWK Schwaben unterstützte den Besuch organisatorisch, gemeinsam mit dem Skiclub Oberstdorf, unter anderem durch vergünstigte Eintrittskarten und Essensgutscheine. Auszubildende reisten aus verschiedenen Teilen Schwabens an, teils auch aus entfernteren Regionen wie dem Landkreis Donau-Ries.
Insgesamt nahmen rund 200 Handwerks-Azubis an der Aktion teil. Auch der Präsident der HWK Schwaben, Hans-Peter Rauch, war vor Ort und begleitete die Gruppe. Er betonte insbesondere die Rolle der Ausbildungsbetriebe, die den Besuch während eines regulären Arbeitstags ermöglichten. „Aber genau das macht eben auch das Handwerk aus: die Wertschätzung der jungen Menschen und ein gutes soziales Miteinander“, freut sich Rauch.