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Die Geiger Gruppe aus Oberstdorf hat zum 1. März 2026 die Aktivitäten der Firma Scheibel in Füssen übernommen. Mit dem Schritt will das Familienunternehmen seine Marktposition stärken und den Standort im Ostallgäu langfristig sichern.
Geiger und Scheibel arbeiten bereits seit vielen Jahren im Baustoffbereich zusammen. Beide Unternehmen sind im selben Markt tätig und sehen in der Übernahme eine Möglichkeit, Kompetenzen zu bündeln und das Leistungsangebot auszubauen. „Mit der Übernahme führen wir zusammen, was seit vielen Jahren zusammenarbeitet. Wir bündeln Kompetenzen, sichern Arbeitsplätze und richten den Standort im Ostallgäu zukunftsfähig aus“, sagt Florian Schmid, Geschäftsbereichsleiter Ressourcen & Bau bei der Geiger Gruppe.
Im Rahmen eines Asset-Deals übernimmt Geiger die wesentlichen Betriebsmittel von Scheibel. Dazu zählen die rund 2,5 Hektar große Betriebsfläche, Maschinen und Anlagen sowie die gesamte Belegschaft. Alle Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben. Mit der Integration erweitert die Geiger Gruppe ihre Aktivitäten im Raum Ostallgäu und Füssen. Das Unternehmen stärkt damit nach eigenen Angaben seine Wertschöpfungskette vom Hoch- und Tiefbau über Recycling bis zur Rohstoffversorgung. Ziel sei es, Prozesse stärker zu verzahnen und die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu erhöhen. Die Übernahme sei zudem ein weiterer Schritt, um die Unternehmensstrategie der Kreislaufwirtschaft auszubauen.
Die Geiger Gruppe mit Hauptsitz in Oberstdorf wurde 1923 gegründet und beschäftigt heute rund 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an etwa 100 Standorten in Deutschland und Europa. Das Familienunternehmen ist in den Bereichen Bau, Infrastruktur, Recycling und Rohstoffversorgung tätig und erzielte zuletzt einen Jahresumsatz von rund 850 Millionen Euro.