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Dobler und Geiger gründen Recyclingunternehmen in Kaufbeuren
Neugründung

Dobler und Geiger gründen Recyclingunternehmen in Kaufbeuren

Dobler und Geiger arbeiten künftig zusammen (von links): Bernd Reger (Fa. Dobler), Josef Geiger 3, Peter Leo Dobler, Florian Schmid (Fa. Geiger), Raphael Müller (Fa. Geiger), Martin Görner (Fa. Geiger) und Judith Friedrich (Fa. Dobler). Foto: Geiger
Dobler und Geiger arbeiten künftig zusammen (von links): Bernd Reger (Fa. Dobler), Josef Geiger 3, Peter Leo Dobler, Florian Schmid (Fa. Geiger), Raphael Müller (Fa. Geiger), Martin Görner (Fa. Geiger) und Judith Friedrich (Fa. Dobler). Foto: Geiger

Die zwei großen Bauunternehmen aus der Region bündeln ihre Kräfte im Recycling: Die neue Gesellschaft DG Recycling soll Bauabfälle aufbereiten und regionale Kapazitäten bündeln.

Die Firmengruppe Dobler und die Geiger Gruppe haben die DG Recycling GmbH & Co. KG gegründet. Das Unternehmen mit Sitz in Kaufbeuren bündelt künftig die Recyclingaktivitäten beider Partner im Großraum.

Beide Unternehmen sind zu gleichen Teilen beteiligt. Sie bleiben unabhängig, treten im Recyclingbereich jedoch über die neue Gesellschaft gemeinsam am Markt auf. Nach Angaben der Partner handelt es sich dabei um „keine Übernahme und keine unverbindliche Kooperation, sondern eine eigenständige Neugründung auf Augenhöhe“.

Standort in Kaufbeuren

Der Recyclingbetrieb entsteht auf einem Gelände der Firmengruppe Dobler in Kaufbeuren. Dort sollen vor allem mineralische Bau- und Abbruchabfälle, Bauschutt und Straßenaufbruch angenommen und aufbereitet werden.

Verwertbare Materialien werden dem Stoffkreislauf wieder zugeführt. Nicht verwertbare Abfälle werden entsprechend behandelt und einer geordneten Entsorgung zugeführt. Die neue Gesellschaft versteht sich nach eigenen Angaben als Anbieter für Recycling- und Entsorgungsleistungen in der Region.

Aufgaben zwischen den Partnern aufgeteilt

Die Geiger Gruppe übernimmt den operativen Betrieb sowie den Vertrieb. Dobler stellt den Standort, Infrastruktur und Geräte zur Verfügung und verantwortet die kaufmännischen Aufgaben.

„Diese klare Rollenverteilung ist entscheidend für den Erfolg der neuen Gesellschaft“, sagt Geschäftsführer Martin Görner. Sie schaffe „Verlässlichkeit nach innen und außen“ und ermögliche es, den Betrieb „strukturiert und dauerhaft am Markt zu etablieren“.

Reaktion auf veränderte Anforderungen

Mit der Gründung reagieren beide Unternehmen auf steigende Anforderungen in der Bauwirtschaft. Dazu zählen strengere gesetzliche Vorgaben sowie ein wachsender Bedarf an nachvollziehbaren Lösungen für den Umgang mit Bauabfällen.

Ziel sei es, „klare Zuständigkeiten und eine verlässliche Grundlage für langfristige regionale Recyclingkapazitäten“ zu schaffen, so die Partner. Die neue Gesellschaft soll das Recyclinggeschäft in der Region langfristig strukturieren und weiterentwickeln.

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