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Geiger Gruppe steigt auf 100 Prozent Ökostrom um
Nachhaltigkeit

Geiger Gruppe steigt auf 100 Prozent Ökostrom um

Seit dem 1. Januar 2026 beziehen alle Standorte in Deutschland und Italien ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien.
Seit 1. Januar 2026 beziehen alle Standorte in Deutschland und Italien ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien. Foto: Geiger Gruppe; Claudia Schöwe

Die Geiger Gruppe setzt ihre Nachhaltigkeitsstrategie fort und bezieht seit Jahresbeginn 2026 an allen Standorten in Deutschland und Italien ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien.

Die Geiger Gruppe aus Oberstdorf im Oberallgäu hat zum Jahresbeginn 2026 den vollständigen Bezug von Ökostrom an allen Standorten in Deutschland und Italien eingeführt. Laut Unternehmensangaben umfasst der neue Stromtarif ausschließlich Energie aus Wasserkraft, Wind und Photovoltaik. Mit der Umstellung werde der bisherige Strommix ersetzt, wodurch das Unternehmen jährlich mehrere tausend Tonnen CO₂ einsparen könne. Die Maßnahme sei Teil des langfristig angelegten Dekarbonisierungsplans der Geiger Gruppe.

Strategische Bedeutung für die Baubranche

Das Unternehmen betont, dass der Wechsel zu 100 Prozent Ökostrom über die reine Energieeinsparung hinaus ein Signal für die Branche setze. Geiger wolle damit Verantwortung übernehmen und Klimaschutz aktiv gestalten.

Die übrigen Ziele der Nachhaltigkeitsstrategie seien auf die Senkung der Treibhausgasemissionen ausgerichtet, mit dem übergeordneten Ziel, bis 2040 treibhausgasneutral zu werden.

Eigene Energieerzeugung als Baustein der Dekarbonisierung

Die Geiger Gruppe arbeite bereits an eigenen Anlagen zur Stromerzeugung, darunter Windkraft- und Photovoltaikanlagen, um den Energiebedarf künftig vollständig selbst decken zu können. Dazu gehört die 2025 in Betrieb genommene Agri-PV-Anlage in Darast im Unterallgäu. Auf rund fünf Hektar Fläche erzeugen 4.730 Solarmodule jährlich etwa 2,4 Millionen Kilowattstunden Strom. Das entspricht dem Bedarf von rund 700 Einfamilienhäusern. Damit decke die Anlage bereits zehn Prozent des Gesamtenergiebedarfs des Unternehmens.

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