Shopping-Center

Forum Allgäu: So kommt das Einkaufszentrum durch die Krise

Das Forum Allgäu ist ein Einkaufszentrum mit knapp 80 Shops und Gastrobetrieben in Kempten. Im Interview verrät Center Managerin Ekaterina Avdosyeva, wie es der Branche während der Corona-Pandemie geht und wie hoch die Umsatzeinbußen sind.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Wie haben Sie die Corona-Zeit bisher überstanden?

Ekaterina Avdosyeva: Natürlich haben die aktuelle Situation und insbesondere die gesetzlich verfügten Schließungen im Frühjahr Auswirkungen auf den Einzelhandel und unsere Mieter. Das ist für den gesamten Handel eine herausfordernde Situation. Mit ehrlicher Kommunikation sind wir bisher gut durch die Krise gekommen.

Wie hoch sind die Umsatzeinbußen?

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Die Umsätze unserer Mieter haben sich je nach Branche sehr unterschiedlich entwickelt. Dienstleistungen und die Gastronomie haben in den letzten Monaten die stärksten Einbußen zu verzeichnen. Branchen wie Lebensmittel, Gesundheit und Kurzfristbedarfe haben teils sogar Umsatzzuwächse zu verzeichnen.

Wie bewerten Sie den „Lockdown Light“?

Wir freuen uns, dass Bund und Länder entscheiden haben, dass der Einzelhandel weiterhin geöffnet bleiben kann, zumal die Zeit vor Weihnachten für den Handl die wichtigste Zeit des Jahres ist. Wir bemerken aber auch, dass die Besucherfrequenzen in den letzten Wochen wieder etwas zurückgegangen sind.

Welche neuen Maßnahmen gibt es in den Läden und allgemein?

In den Geschäften gilt jetzt die Regelung, dass sich dort jeweils ein Kunde pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche aufhalten darf. Darüber hinaus gelten weiterhin die Maskenpflicht im Center sowie die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln. Wir haben gemeinsam mit unseren Mietern ein umfassendes Hygiene- und Präventionskonzept umgesetzt und halten uns strikt an alle Regelungen.

Hat sich das Kaufverhalten der Kunden in den letzten Monaten verändert?

Die Kunden kaufen zielorientierter ein, sie Bummeln und Verweilen weniger.

Im Winter ist es gemütlicher im Einkaufszentrum einzukaufen. Ist trotz der Einschränkungen genügend Kapazität vorhanden?

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Es ist ausreichend Platz im Center vorhanden. Zudem beachten wir und unsere Mieter die Zugangsbeschränkungen. Das Center ist außerdem mit einer Kundenzählanlage ausgestattet, so dass wir stets einen Überblick über die Frequenzen haben und bei Bedarf regulieren können.

Wie bereiten Sie sich Corona-gemäß auf den Ansturm des Weihnachts-Shoppens vor?

Wir haben bereits seit Beginn der Pandemie ein umfangreiches Hygiene- und Präventionskonzept im Center umgesetzt, das wir konsequent anwenden. Dazu gehören zum Beispiel umfassende Informationen zu den Verhaltensregeln für unsere Besucher ebenso wie Desinfektionsspender an allen Eingängen und Einbahnstraßenregelungen an bestimmten Stellen im Center. Zudem achten wir auf die strikte Einhaltung der Maskenpflicht, messen stetig die Besucherfrequenz und setzen gemeinsam mit unseren Mietern alle erforderlichen Maßnahmen um.

Hat sich das Kaufverhalten der Menschen dahingehend verändert, dass man langfristig ein Aussterben der Einkaufszentren in Betracht ziehen muss?

Nein, wir sind weiterhin überzeugt vom Erfolg des stationären Handels und der Shopping-Center und erarbeiten gemeinsam mit unseren Mietern eine ganze Reihe von Maßnahmen, um das Einkaufen auch in Zukunft attraktiv zu machen. Shopping-Center sind eine sehr stabile und wandlungsfähige Immobilienklasse, die sich immer wieder den veränderten Kundenwünschen anpassen kann.

Einkaufszentren haben in der Vergangenheit oft dazu beigetragen, dass kleinere Geschäfte schließen mussten. Werden sich durch Corona wieder vermehrt kleinere Läden in der Innenstadt ansiedeln?

Wir sehen uns als Einkaufszentrum schon immer als Teil der Innenstadt, das nur gemeinsam und in gegenseitiger Wechselwirkung mit der umliegenden Innenstadt funktioniert. Daran hat sich nichts geändert.

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Ekaterina Avdosyeva: Natürlich haben die aktuelle Situation und insbesondere die gesetzlich verfügten Schließungen im Frühjahr Auswirkungen auf den Einzelhandel und unsere Mieter. Das ist für den gesamten Handel eine herausfordernde Situation. Mit ehrlicher Kommunikation sind wir bisher gut durch die Krise gekommen.

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Wie bewerten Sie den „Lockdown Light“?

Wir freuen uns, dass Bund und Länder entscheiden haben, dass der Einzelhandel weiterhin geöffnet bleiben kann, zumal die Zeit vor Weihnachten für den Handl die wichtigste Zeit des Jahres ist. Wir bemerken aber auch, dass die Besucherfrequenzen in den letzten Wochen wieder etwas zurückgegangen sind.

Welche neuen Maßnahmen gibt es in den Läden und allgemein?

In den Geschäften gilt jetzt die Regelung, dass sich dort jeweils ein Kunde pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche aufhalten darf. Darüber hinaus gelten weiterhin die Maskenpflicht im Center sowie die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln. Wir haben gemeinsam mit unseren Mietern ein umfassendes Hygiene- und Präventionskonzept umgesetzt und halten uns strikt an alle Regelungen.

Hat sich das Kaufverhalten der Kunden in den letzten Monaten verändert?

Die Kunden kaufen zielorientierter ein, sie Bummeln und Verweilen weniger.

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Wie bereiten Sie sich Corona-gemäß auf den Ansturm des Weihnachts-Shoppens vor?

Wir haben bereits seit Beginn der Pandemie ein umfangreiches Hygiene- und Präventionskonzept im Center umgesetzt, das wir konsequent anwenden. Dazu gehören zum Beispiel umfassende Informationen zu den Verhaltensregeln für unsere Besucher ebenso wie Desinfektionsspender an allen Eingängen und Einbahnstraßenregelungen an bestimmten Stellen im Center. Zudem achten wir auf die strikte Einhaltung der Maskenpflicht, messen stetig die Besucherfrequenz und setzen gemeinsam mit unseren Mietern alle erforderlichen Maßnahmen um.

Hat sich das Kaufverhalten der Menschen dahingehend verändert, dass man langfristig ein Aussterben der Einkaufszentren in Betracht ziehen muss?

Nein, wir sind weiterhin überzeugt vom Erfolg des stationären Handels und der Shopping-Center und erarbeiten gemeinsam mit unseren Mietern eine ganze Reihe von Maßnahmen, um das Einkaufen auch in Zukunft attraktiv zu machen. Shopping-Center sind eine sehr stabile und wandlungsfähige Immobilienklasse, die sich immer wieder den veränderten Kundenwünschen anpassen kann.

Einkaufszentren haben in der Vergangenheit oft dazu beigetragen, dass kleinere Geschäfte schließen mussten. Werden sich durch Corona wieder vermehrt kleinere Läden in der Innenstadt ansiedeln?

Wir sehen uns als Einkaufszentrum schon immer als Teil der Innenstadt, das nur gemeinsam und in gegenseitiger Wechselwirkung mit der umliegenden Innenstadt funktioniert. Daran hat sich nichts geändert.

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