B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

 / 
B4B Nachrichten  / 
Dobrindts PKW-Maut: ADAC ist skeptisch
Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
ADAC e.V.

Dobrindts PKW-Maut: ADAC ist skeptisch

Ulrich Klaus Becker, ADAC Vizepräsident für Verkehr. Foto: ADAC

Das von Bundesverkehrsminister Dobrindt vorgestellte Modell für eine Infrastrukturabgabe auf deutschen Straßen muss nach Ansicht des ADAC zunächst einer intensiven und kritischen Prüfung unterzogen werden.

Positiv zu bewerten ist nach Ansicht des ADAC Vizepräsidenten für Verkehr, Ulrich Klaus Becker, dass sich das vorgestellte Konzept an den Vorgaben des Koalitionsvertrags orientiert. „“Es ist gut, dass Herr Dobrindt noch einmal sehr deutlich gemacht hat, dass kein einziger  deutscher Autofahrer durch eine Maut finanziell zusätzlich belastet wird. Wir  erwarten jedoch, dass diese Zusage auch für die Zukunft gilt und nicht in einigen  Jahren auf Kosten der Inländer an den Schrauben der Kfz-Steuer gedreht wird.“

ADAC begrüßt, dass es keine Mehrbelastung für deutsche Autofahrer geben soll

So besteht zwar laut ADAC die Möglichkeit, dass auf der einen Seite das Maut- Modell durch die EU genehmigt, andererseits jedoch das Kfz- Steuerentlastungsgesetz gekippt werden könnte. Dann wäre eine allgemeine Maut eingeführt, eine Kompensation jedoch gescheitert. Grundsätzlich hat der ADAC  Bedenken hinsichtlich der Vereinbarkeit des Konzepts mit den EU-Regularien.

ADAC äußert Bedenken vor Reaktionen aus dem Ausland

Diese schreiben vor, dass Bürger aus anderen EU-Staaten nicht diskriminiert werden dürfen. Die aktuellen Mautpläne bedingen nach Ansicht des ADAC eine zeitliche, sachliche und inhaltliche Verknüpfung zwischen einer neuen Abgabe für alle Autofahrer und der Kompensation über die Kfz-Steuer für die Inländer. Dies könnte nach Einschätzung des ADAC als Diskriminierung von ausländischen Pkw-Fahrern gedeutet werden.

Sind die Schätzungen zu Betriebs- und Verwaltungskosten realistisch?

Mit Sorge beobachtet der ADAC zudem mögliche Reaktionen aus dem Ausland. So ist zu befürchten, dass andere Länder dem Modell Deutschlands folgen werden und  Gebühren einführen könnten, die einseitig ausländische Fahrer belasten. Die von Dobrindt zugrunde gelegten Betriebs- und Verwaltungskosten sind nach Ansicht des ADAC mit acht Prozent zu niedrig angesetzt. So sind etwa  Kontrollkosten nicht mit eingerechnet. Auch der bürokratische Aufwand, der dem Bundesfinanzministerium entstehen dürfte, wird nicht berücksichtigt. Dadurch könnten die Einnahmen noch einmal spürbar reduziert werden.

Umfrage durch TNS Infratest: Mehr als die Hälfte der Begfragten für PKW Maut

In einer aktuellen Umfrage, die das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag des ADAC durchgeführt hat, stimmen 55 Prozent der ADAC Mitglieder für eine Pkw-Maut auf Autobahnen, sofern die inländischen Pkw-Fahrer eine finanzielle Kompensation erhalten und unter dem Strich – nur ausländische Pkw-Fahrer die Mauteinnahmen generieren. Eine Maut, die inländische und ausländische Autofahrer gleichermaßen bezahlen, findet bei 23 Prozent der Club-Mitglieder Zustimmung, wenn die Einnahmen vollständig für den Straßenbau verwendet werden. Die Zustimmung der Mitglieder zu einer Pkw-Maut sinkt auf sieben Prozent, wenn die Verwendung der Mauteinnahmen für die Straßen nicht gewährleistet wird.

Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Artikel zum gleichen Thema