Oberstdorf • Kleinwalsertal Bergbahnen

Bauprojekt am Ifen nimmt wichtige bauliche Hürde

Bodenmannschaft beim Anhängen einer Rollenbatterie am Hubschrauber. Foto: Joachim Metzger
Bodenmannschaft beim Anhängen einer Rollenbatterie am Hubschrauber. Foto: Joachim Metzger
Montage der Querhäupter an einer Stütze der Ifen II. Foto: Joachim Metzger
Montage der Querhäupter an einer Stütze der Ifen II. Foto: Joachim Metzger
Es ist ein Meilenstein auf dem Weg der Sanierung des Skigebiets am Ifen: Mit dem Stützenflug wurde ein wichtiger Teil des Baugebiets erfolgreich abgeschlossen.

Kürzlich wurden die zwölf Stützen für die neuen 10er-Kabinenbahnen Ifen I und Ifen II an ihre Bestimmungsorte am Berg geflogen. Der derzeit größte nichtmilitärische Lastenhubschrauber Europas kam dafür eigens aus der Schweiz. Unter den interessierten Blicken vieler Besucher wurden die Seilbahnstützen für die neuen Bahnen fest auf den Beton-Fundamenten verankert. Die Inbetriebnahme der beiden Seilbahnen ist für Dezember 2017 geplant.

Bauprojekt liegt im Zeitplan

„Beim anspruchsvollen Stützentransport und der Montage waren Profis am Werk. Über den reibungslosen und termingerechten Ablauf sind wir sehr froh“, erklärt Augustin Kröll, Geschäftsführer der Skiliftgesellschaft links der Breitach. „Trotz der Wetterwidrigkeiten letzte Woche haben wir es nun noch rechtzeitig geschafft und konnten so einen Terminverzug vermeiden“, freut sich auch Dr. Andreas Gapp, Geschäftsführungs-Kollege von Augustin Kröll.

Montage der Querhäupter an einer Stütze der Ifen II. Foto: Joachim Metzger Montage der Querhäupter an einer Stütze der Ifen II. Foto: Joachim Metzger

Baumaßnahmen seit letztem Jahr im vollen Gange

Der Bau von Tal-, Mittel-, und Bergstation schreitet auf Hochtouren voran. „Der Seilbahnhersteller Doppelmayr hat die Talstation und die Bergstation schon ‚seilzugfertig‘ montiert. Unsere Stationen sind unter den ersten in diesem Jahr, die die Doppelmayr-Monteure in Deutschland, Österreich und der Schweiz in Angriff genommen haben. Wir gehören zu den Vorreitern der Saison“, so Kröll. Gleichzeitig wird die Berg-Gastronomie von Grund auf modernisiert.

Ski-Region will wettbewerbsfähiger werden

Die Weichen für ein verbessertes Winterangebot wurden bereits 2016 gestellt. Im vergangenen Jahr wurde die Olympiabahn neu errichtet. Die ebenfalls damals entstandene Beschneiungsanlage mit eigenem Speicherteich sichert auch in naturschneearmen Wintern gute Skibedingungen von Mitte Dezember bis Ostern. Dies ist wichtig, um im Tourismus-Geschäft konkurrenzfähig bleiben zu können. Mit den aktuellen Bauarbeiten am Ifen ist die Rundumerneuerung mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von mehr als 40 Millionen Euro nun in der heißen Phase und kurz vor dem Abschluss.

Bergbahnen bleiben wichtiger Arbeitgeber für die Region

Die Oberstdorf • Kleinwalsertal Bergbahnen befinden sich seit gut zwei Jahren in einem nachhaltigen Veränderungs-Prozess. Dabei zeigt sich: Die Fusion von Heubergarena, Ifen und Walmendingerhorn hat sich gelohnt. Denn dieser Zusammenschluss ist die Grundlage für eine nachhaltige touristische Weiterentwicklung.

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Bodenmannschaft beim Anhängen einer Rollenbatterie am Hubschrauber. Foto: Joachim Metzger
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Montage der Querhäupter an einer Stütze der Ifen II. Foto: Joachim Metzger
Montage der Querhäupter an einer Stütze der Ifen II. Foto: Joachim Metzger
Es ist ein Meilenstein auf dem Weg der Sanierung des Skigebiets am Ifen: Mit dem Stützenflug wurde ein wichtiger Teil des Baugebiets erfolgreich abgeschlossen.

Kürzlich wurden die zwölf Stützen für die neuen 10er-Kabinenbahnen Ifen I und Ifen II an ihre Bestimmungsorte am Berg geflogen. Der derzeit größte nichtmilitärische Lastenhubschrauber Europas kam dafür eigens aus der Schweiz. Unter den interessierten Blicken vieler Besucher wurden die Seilbahnstützen für die neuen Bahnen fest auf den Beton-Fundamenten verankert. Die Inbetriebnahme der beiden Seilbahnen ist für Dezember 2017 geplant.

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Montage der Querhäupter an einer Stütze der Ifen II. Foto: Joachim Metzger Montage der Querhäupter an einer Stütze der Ifen II. Foto: Joachim Metzger

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Die Weichen für ein verbessertes Winterangebot wurden bereits 2016 gestellt. Im vergangenen Jahr wurde die Olympiabahn neu errichtet. Die ebenfalls damals entstandene Beschneiungsanlage mit eigenem Speicherteich sichert auch in naturschneearmen Wintern gute Skibedingungen von Mitte Dezember bis Ostern. Dies ist wichtig, um im Tourismus-Geschäft konkurrenzfähig bleiben zu können. Mit den aktuellen Bauarbeiten am Ifen ist die Rundumerneuerung mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von mehr als 40 Millionen Euro nun in der heißen Phase und kurz vor dem Abschluss.

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Die Oberstdorf • Kleinwalsertal Bergbahnen befinden sich seit gut zwei Jahren in einem nachhaltigen Veränderungs-Prozess. Dabei zeigt sich: Die Fusion von Heubergarena, Ifen und Walmendingerhorn hat sich gelohnt. Denn dieser Zusammenschluss ist die Grundlage für eine nachhaltige touristische Weiterentwicklung.

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