Tourismustrend Deutschland

Allgäu GmbH zieht Tourismus-Bilanz für den Sommer 2020

Bernhard Joachim, Geschäftsführer der Allgäu GmbH. Foto: Allgäu GmbH
Am 27. September hat auch im Jahr 2020 der jährliche Welttourismustag stattgefunden. Die Allgäu GmbH hat zu diesem Anlass eine erste Sommerbilanz für 2020 gezogen. Was diese ergeben hat.

Seit Jahren ist das Allgäu eine der beliebtesten Urlaubsdestinationen in Deutschland. Vor 40 Jahren wurden knapp 15 Millionen Nächtigungen gezählt, 2019 waren es 23,7 Millionen. Die Aufenthaltsdauer pro Urlauber sank. Ziele in Deutschland entwickelten sich immer mehr zu Kurzreiseziele und auch die Änderungen im Gesundheits- und Kurwesen bedeuteten zunehmend das Aus für mehrwöchige Aufenthalte. In den letzten Jahren allerdings war ein langsamer Trend hin zu einer längeren Aufenthaltsdauer messbar. So lag die durchschnittliche Aufenthaltsdauer 2019 bei vier, vor 40 Jahren bei neun Tagen.

Corona hat Tourismus verändert

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Corona hat die Situation des Tourismus jedoch radikal verändert. Mehr Reisende verbrachten diesen Sommer ihren Urlaub in der Region. Sie blieben nicht nur länger, auch entdeckten viele das Allgäu zum ersten Mal. Es sank auch das Durchschnittsalter der Gäste. Außerdem entdeckten viele Familien das Allgäu für sich. Der Tagestourismus verzeichnete einen starken Anstieg – Radeln, Wasserspaß, Wandern und auf Hütten einkehren. Durch die erhöhte Anzahl an Tages- und Übernachtungsreisen waren einige Orten zeitweise überlastet, vorrangig durch Staus und Parkplatzprobleme.  

Vorläufige Sommerbilanz für 2020

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Von Mitte März bis Mai blieben Betten und Küchen kalt. Im Juni nahm der Tourismus wieder Fahrt auf. Im Juli wurden 1.623.909 Nächtigungen in Betrieben mit mehr als zehn Betten durch das Bayerische Statistische Landesamt erfasst. Das entspricht einem Minus von 5,7 Prozent, dafür blieben die Gäste länger. Das Defizit bei den Übernachtungen von Januar bis einschließlich Juli liegt aktuell bei 41,7 Prozent – damit unter dem bayerischen Schnitt von über 50 Prozent. Von den wenigen Auslandsurlaubern kommen ein Drittel aus der Schweiz, ein Viertel aus den Niederlanden und sieben Prozent aus Österreich; alle anderen Märkte liegen unter fünf Prozent. Laut einer Umfrage in den Tourismusorten verlief der August und September gut. Auch sei die Nachfrage für den Oktober schon recht hoch.

Betriebe stehen vor zusätzlichen Herausforderungen

Entlang der touristischen Leistungskette stehen Betriebe aktuell vor zusätzlichen Herausforderungen. Die geforderten Hygienekonzepte erfordern einen hohen Personalaufwand entlang der gesamten touristischen Dienstleistungskette und stellen Betriebe vor großen Herausforderungen. Bernhard Joachim, Geschäftsführer der Allgäu GmbH, fasst die Lage zusammen: „Die Verluste in der Lockdown-Phase waren außerordentlich hoch und konnten bisher nicht kompensiert werden. Laufende Einschränkungen erschweren den Betrieb. Doch trotz allem wollen wir optimistisch und pragmatisch mit der Situation umgehen und unseren Gästen einen gewohnt qualitativ hochwertigen Urlaub bieten. Unsere Gastgeber, Mitarbeiter und Bürger sorgen sich um ihre Gäste und tragen mit entsprechenden Konzepten zu einem möglichst sicheren Aufenthalt im Allgäu bei.“

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Entlang der touristischen Leistungskette stehen Betriebe aktuell vor zusätzlichen Herausforderungen. Die geforderten Hygienekonzepte erfordern einen hohen Personalaufwand entlang der gesamten touristischen Dienstleistungskette und stellen Betriebe vor großen Herausforderungen. Bernhard Joachim, Geschäftsführer der Allgäu GmbH, fasst die Lage zusammen: „Die Verluste in der Lockdown-Phase waren außerordentlich hoch und konnten bisher nicht kompensiert werden. Laufende Einschränkungen erschweren den Betrieb. Doch trotz allem wollen wir optimistisch und pragmatisch mit der Situation umgehen und unseren Gästen einen gewohnt qualitativ hochwertigen Urlaub bieten. Unsere Gastgeber, Mitarbeiter und Bürger sorgen sich um ihre Gäste und tragen mit entsprechenden Konzepten zu einem möglichst sicheren Aufenthalt im Allgäu bei.“

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