Neue Strategie

Tourismus im Ostallgäu: Steigende Zahlen seit zehn Jahren

Symbolbild. Foto: Landratsamt Ostallgäu
Trotz erneuter Rekordwerte warnt Landrätin und Verbandsvorsitzende Maria Rita Zinnecker vor der Zukunft des Tourismus im Ostallgäu.

Bei der Mitgliederversammlung des Tourismusverbandes Ostallgäu konnten wiederholt neue Höchstwerte bei Ankünften und Übernachtungen verkündet werden. Landrätin und Verbandsvorsitzende Maria Rita Zinnecker verband diese Zahlen aber auch mit einem deutlichen Hinweis: Die Strategie der Zukunft müsse „nicht mehr Quantität, sondern mehr Qualität“ lauten.

„Das Tourismusforum war ein wichtiger Schritt“

„Wir brauchen mehr Qualität und wir müssen den Tourismus im Ostallgäu im Sinne der Gäste, aber besonders im Sinne der Einheimischen effizienter und zielgerichteter steuern“, lies Zinnecker verlauten. Der Landkreis habe hierzu schon strategische Maßnahmen eingeleitet: „Das Tourismusforum war ein wichtiger Schritt und hat dank der guten Beteiligung vieler Akteure aus dem Tourismus wichtige Erkenntnisse gebracht“, sagte Zinnecker, die auch das geplante Wissenstransferzentrum (WTZ) in Füssen als Baustein einer innovativen und nachhaltigen Tourismusentwicklung sieht. Zinnecker unterstützt den Antrag für die Ansiedlung des WTZ in Füssen. Überdies habe man auch im Landratsamt dem Tourismus mit der Schaffung eines eigenen Fachbereichs einen größeren Stellenwert verliehen.

Erfolgsmodell „Allgäumobil“

Als „absolutes Erfolgsmodell“ bezeichnete Zinnecker das Projekt „Allgäumobil“, das Touristen mit Gästekarte und KönigsCard die kostenlose Nutzung des Öffentlichen Nahverkehrs ermöglicht. Waren es im Jahr 2016 noch knapp 230.000 Nutzungen, verzeichnete der Tourismusverband im Jahr 2017 mehr als 247.000 Nutzungen. Seit dem Start des Projekts im Jahr 2012 wurden über 1,1 Millionen Nutzungen registriert. Weitere Aushängeschilder des Tourismus im Ostallgäu sind die ABK-Radltour (2017 in Füssen, 2018 in Kaufbeuren) und die „Schlosspark-Radrunde“ als eine von zwei 5-Sterne-Radrunden in Deutschland.

5,2 Prozent mehr Gäste als im Vorjahr

Ein Blick auf die Zahlen zeigt, wie erfolgreich der Landkreis Ostallgäu 2017 touristisch war: Es kamen 1.326.790 Gäste an, was einem Plus zum Vorjahr von 5,2 Prozent entspricht. Bei den Übernachtungen kletterte der Wert auf 4.462.258 – ein Plus von 2,7 Prozent. „Die Zahlen steigen seit zehn Jahren kontinuierlich und stetig an“, so die Landrätin. Auch der Trend zum Camping-Urlaub im Ostallgäu ist weiter ungebrochen: Bei den Übernachtungen verzeichnete der Tourismusverband einen Anstieg von 5,1 Prozent auf 669.858 im Jahr 2017.

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„Das Tourismusforum war ein wichtiger Schritt“

„Wir brauchen mehr Qualität und wir müssen den Tourismus im Ostallgäu im Sinne der Gäste, aber besonders im Sinne der Einheimischen effizienter und zielgerichteter steuern“, lies Zinnecker verlauten. Der Landkreis habe hierzu schon strategische Maßnahmen eingeleitet: „Das Tourismusforum war ein wichtiger Schritt und hat dank der guten Beteiligung vieler Akteure aus dem Tourismus wichtige Erkenntnisse gebracht“, sagte Zinnecker, die auch das geplante Wissenstransferzentrum (WTZ) in Füssen als Baustein einer innovativen und nachhaltigen Tourismusentwicklung sieht. Zinnecker unterstützt den Antrag für die Ansiedlung des WTZ in Füssen. Überdies habe man auch im Landratsamt dem Tourismus mit der Schaffung eines eigenen Fachbereichs einen größeren Stellenwert verliehen.

Erfolgsmodell „Allgäumobil“

Als „absolutes Erfolgsmodell“ bezeichnete Zinnecker das Projekt „Allgäumobil“, das Touristen mit Gästekarte und KönigsCard die kostenlose Nutzung des Öffentlichen Nahverkehrs ermöglicht. Waren es im Jahr 2016 noch knapp 230.000 Nutzungen, verzeichnete der Tourismusverband im Jahr 2017 mehr als 247.000 Nutzungen. Seit dem Start des Projekts im Jahr 2012 wurden über 1,1 Millionen Nutzungen registriert. Weitere Aushängeschilder des Tourismus im Ostallgäu sind die ABK-Radltour (2017 in Füssen, 2018 in Kaufbeuren) und die „Schlosspark-Radrunde“ als eine von zwei 5-Sterne-Radrunden in Deutschland.

5,2 Prozent mehr Gäste als im Vorjahr

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