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Mobilität als Standortfaktor: Ostallgäu entwickelt regionale Konzepte
Veranstaltung

Mobilität als Standortfaktor: Ostallgäu entwickelt regionale Konzepte

Von links: Reinhard Musch, Ingrid Bußjäger-Martin, Josef Ambros, Sandra Uhrig, Christian Buchholz, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Cornelius Nöß, Ferdinand Mayr und Florian Lau. Foto: Landkreis Ostallgäu/Christian Greither
Von links: Reinhard Musch, Ingrid Bußjäger-Martin, Josef Ambros, Sandra Uhrig, Christian Buchholz, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Cornelius Nöß, Ferdinand Mayr und Florian Lau. Foto: Landkreis Ostallgäu/Christian Greither

Rund 100 Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung sind der Einladung des Wirtschaftsbeirats Ostallgäu zum Dialogempfang 2026 gefolgt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Zukunft der Mobilität in der Region.

Wie kann Mobilität im ländlichen Raum zukunftsfähig gestaltet werden? Diese Frage stand im Zentrum des Dialogempfangs 2026 im Ostallgäu. Angesichts von Klimawandel, Fachkräftemangel und veränderten Ansprüchen an Erreichbarkeit und Flexibilität sucht die Region nach eigenen Lösungen – abseits urbaner Konzepte.

Regionale Mobilität als Wettbewerbsfaktor

Im Rahmen der Veranstaltung in den Räumen der DMG Mori Pfronten GmbH diskutierten die Teilnehmer über die spezifischen Anforderungen an Mobilität im Ostallgäu. Landrätin Maria Rita Zinnecker verwies auf die Bedeutung maßgeschneiderter Konzepte, die sowohl für Unternehmen als auch für die Bevölkerung relevant seien. Vertreter der Wirtschaft, wie Ingrid Bußjäger-Martin, Geschäftsführerin für Finanzen und IT der AGCO Fendt GmbH, hoben die enge Zusammenarbeit von Wirtschaft und Kommunen hervor. Josef Ambros, Sprecher des Wirtschaftsbeirats und Geschäftsführer der Anton Ambros GmbH, betonte: „Mobilität ist längst ein Wettbewerbsfaktor. Die heutigen Diskussionen haben gezeigt, dass Wirtschaft, Kommunen und Bürgerinnen und Bürger das gleiche Ziel haben: eine verlässliche, bezahlbare und nachhaltige Mobilität im Ostallgäu. Jetzt geht es darum, die vielen guten Ansätze in konkrete Projekte zu überführen.“

Impulse und Arbeitsgruppen zu konkreten Projekten

Ein Impulsvortrag von den Keynote-Speakern Christian Buchholz (Verrocchio Institute for Innovation Competence AG) und Sandra Uhrig (SRP Consulting AG) thematisierte, dass moderne Mobilität im ländlichen Raum vor allem eine Frage der Einstellung sei. Auch präsentierten sie aktuelle Trends, Denkmuster und Praxisbeispiele, die verdeutlichten, wie ländliche Regionen eigene Antworten auf Herausforderungen wie Klimawandel, Fachkräftemangel und neue Erwartungen an Flexibilität finden können.

Im Anschluss arbeiteten die Teilnehmer in fünf Gruppen an verschiedenen Schwerpunkten: autonome Mobilität, Smart-City-Projekte, konkrete Mobilitätsbedarfe, individuelle Handlungsmöglichkeiten und Freizeitverkehr. Dabei wurden unter anderem Pilotprojekte für autonome Shuttles, der Ausbau flexibler ÖPNV-Angebote sowie digitale Informationsplattformen diskutiert.

Ergebnisse fließen in die Zukunftsplanung ein

Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen sollen in die weitere Arbeit des Wirtschaftsbeirats Ostallgäu einfließen. Ziel ist es, bis 2036 eines der modernsten Verkehrsnetze im ländlichen Raum zu etablieren. Die Diskussionen zeigten, dass eine Kombination aus technologischen Innovationen, veränderten Nutzungsgewohnheiten und regionaler Zusammenarbeit als zentraler Hebel für eine nachhaltige Mobilität angesehen wird.

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